Amardeo Sarma

Der Autor ist Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik und war über 35 Jahre in der industriellen Forschung in den Bereichen Kommunikation und IT-Sicherheit tätig. Derzeit ist er Geschäftsführer von Scientific Temper. Sarma ist Mitbegründer und seit 2025 Ehrenmitglied der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) und des europäischen Dachverbandes der Skeptiker ECSO, Vorstandsmitglied von WePlanet international und WePlanet DACH (vormals Ökomoderne), Fellow und Mitglied des Executive Council des US-amerikanischen Committee for Skeptical Inquiry CSI, vormals CSICOP, sowie CSI-Repräsentant in Europa. Seit zehn Jahren schreibt er und hält Vorträge zu den Themen Wohlstand, Umwelt und Klima. Amardeo ist außerdem Ehrenpräsident von Trust in Digital Life VZW und Vorstandsmitglied des SDL Forum.

Artikel des Autoren

Aubergerinen

Neue Gentechnik in Europa: Ein überfälliger Schritt – und Deutschlands Ausweichen

Die Europäische Union hat sich bewegt. Nach jahrelanger Blockade hat sie neue Regeln für sogenannte neue genomische Techniken (NGT) beschlossen und damit begonnen, ein zentrales Dogma ihrer Technologiepolitik zu korrigieren. Es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Und doch ist es noch ein langer Weg bis zu einer evidenzbasierten Politik in Deutschland und Europa.

Pragmatisch für Mensch und Klima

Wie lässt sich effektiver Klimaschutz mit Wohlstand und besserer Gesundheit für Milliarden Menschen vereinen? Der Streit um Bill Gates' Plädoyer für pragmatische, menschenzentrierte Klimapolitik verdeutlicht ein Dilemma: Während die globale Debatte sich oft an Symbolen und Maximalforderungen festbeißt, brauchen viele Menschen im Globalen Süden vor allem Zugang zu sauberer Energie und gesunder Ernährung. Am Beispiel der Initiative "Just Stop Cooking" zeigt sich, wie risikoorientierte Prioritätensetzung und wissenschaftliches Denken wirkungsvolle Ansätze ermöglichen statt einseitigen Parolen zu folgen.

Harvard University

Wissenschaftsfreiheit: Lehren aus Harvard für Deutschland

Die Freiheit der Wissenschaft steht von sehr vielen politischen und weltanschaulichen Seiten unter Druck. Das zeigt ein Blick auf die jüngsten Ereignisse an der US-amerikanischen Elite-Universität Harvard. Aber auch in Deutschland versuchen Aktivisten, unliebsame Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mundtot zu machen. Ein Appell für Aufklärung, Skepsis, Offenheit und den Mut zur Debatte.

Wissenschaftliche Skepsis versus Wissenschaftsleugnung

Immer mehr Menschen sind davon überzeugt, dass möglichst schnell etwas gegen den menschengemachten Klimawandel unternommen werden muss. Andere hingegen bezweifeln die Notwendigkeit schnellen Handelns oder dass es überhaupt einen menschengemachten Klimawandel gibt. Ist ihre Skepsis berechtigt oder leugnen sie schlicht Fakten? Wie kann man überhaupt herausfinden, ob eigene Zweifel und Überzeugungen eine objektive Grundlage haben oder ob man sie nur hat, weil man vom eigenen Hirn an der Nase herumgeführt wird? 

Atomkraftwerk

Wider das Schwarz-Weiß-Denken der Puristen

Die Realitätsleugnung in Sachen globaler Erwärmung sind wir ja leidvoll gewohnt. Doch leider verschließen auch einige Klimakämpfer und "Klimaretter" die Augen vor Fakten. In der aktuellen Ausgabe von Correctiv Spotlight wird im Endspurt des Wahlkampfes gegen "Klimaverschmutzer" hyperventiliert. Dazu gehört nicht nur die böse Industrie, sondern Landwirte, Gewerkschaften und Entscheider in der Politik. Die Feindbilder sind ausgemacht und sie müssen an den Pranger gestellt werden.

Rapsfeld

Glyphosat: Substanzlose Kritik und "gekaufte" Befürworter

BERLIN. (gwup) Die "Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften" (GWUP) kritisierte die Blockade der Glyphosat-Zulassung durch die Bundesregierung. Darauf gab es viele kritische Kommentare, die der Vorsitzender der GWUP, Amardeo Sarma, zum Anlass nahm, auf die Diskussion noch einmal genauer einzugehen. Auch an dieser Veröffentlichtung gab es – in den Kommentaren hier im hpd sowie in den sozialen Netzwerken – Kritik. Amardeo Sarma hat auch darauf geantwortet.

Rapsfeld

Glyphosat: Der Stellvertreterkrieg

BERLIN. (hpd/gwup) Vor einigen Tagen veröffentlichte die "Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften" (GWUP) eine Pressemitteilung, in der mehr Vernunft in der Diskussion um das Pflanzenschutzmittel Glyphosat gefordert wurde. Darauf gab es viele kritische Kommentare, die der Vorsitzender der GWUP, Amardeo Sarma, zum Anlass nahm, auf die Diskussion noch einmal genauer einzugehen.