Initiative Konfessionsfreier im Saarland (IKiS)

Die Initiative Konfessionsfreier im Saarland (IKiS) entstand als informeller Kreis im Sommer 2025. Anlass war unter anderem die massive Einflussnahme kirchlicher und rechtskonservativer Kreise auf die Wahl einer Richterin für das Bundesverfassungsgericht. Anfang 2026 umfasste der Kreis etwa 30 Personen. Treffen fanden am 26. Januar und am 9. März 2026 in Saarbrücken statt. Der Teilnehmerkreis beschloss sich dauerhaft zu organisieren und die Gründung eines Vereins anzustreben. Ein Hauptziel sieht die Initiative darin, Anliegen konfessionsfreier, säkular und humanistisch orientierter Menschen in der Öffentlichkeit zu vertreten und so einem auch im Saarland immer größer werdenden Anteil der Gesellschaft eine Stimme zu verleihen.

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Landtag Saarbrücken

Diskussion um Gottesbezug in der Saar-Verfassung

Bei ihrem Treffen in Saarbrücken am 9. März 2026 diskutierten die Mitglieder der Initiative Konfessionsfreier im Saarland (IKiS) unter anderem auch den Vorstoß von Kirchen und Religionsgemeinschaften, in die Präambel der Saar-Verfassung einen Gottesbezug aufzunehmen. Sie nutzen dabei ihren Einfluss auf die Abgeordneten des Landtags. Die IKiS bezieht aus dieser staatspolitischen Einflussnahme religiöser Kreise eine zusätzliche Motivation, dem in der Debatte nicht repräsentierten konfessionsfreien Teil der Gesellschaft eine Stimme zu geben.