Zehn Jahre Informationsnetzwerk Homöopathie (INH) – das ist kein lauter Jahrestag. Eher ein stiller, aber gewichtiger Moment. Ein Moment, der weniger nach Feier ruft als nach Reflexion: Was hat sich verändert? Was ist geblieben? Und warum braucht es dieses Netzwerk heute noch – vielleicht sogar mehr denn je? Das INH versucht eine Antwort.
Der Zentralrat der Konfessionsfreien Österreich hat eine neue Statistik-Seite mit dem Namen StatKB online gebracht. Dort werden interessante statistische Auswertungen und Grafiken veröffentlicht, die so noch nie öffentlich zugänglich beziehungsweise zusammengefasst waren. Der hpd sprach mit Balázs Bárány, dem Präsidenten des Humanistischen Verbandes Österreich und Kopf hinter StatKB.
Der Rechtsstreit zwischen Joachim Volz und dem "Christlichen Krankenhaus Lippstadt" geht in die nächste Runde: Wie bei der ersten Instanz in Lippstadt ist auch im Vorfeld der Revisionsverhandlung am 5. Februar in Hamm eine Demonstration geplant. Die "Demo gegen das katholische Abtreibungsverbot" beginnt um 10:00 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Marktplatz Hamm.
Der Bund für Geistesfreiheit (bfg) Bayern veröffentlicht zweimal im Quartal die Sendung "Menschsein". Die Sendungen werden von BR 2 innerhalb des Formats "Positionen" ausgestrahlt. An diesem Sonntag um 6:45 Uhr erscheint die neueste Folge.
Das Humanistische Bildungs- und Begegnungszentrum Konstanz (hbbk) der gbs Bodensee entstand in seinen Grundzügen bereits vor ein paar Jahren. 2025 kam es dann mit Hilfe städtischer Förderung zur Umsetzung, mit ersten Veranstaltungen in den neuen Räumen. Dieses Jahr steht es bereits auf eigenen Beinen und kommt aus der Winterpause mit einer Angebotsdichte, die in der Vereinsgeschichte der gbs Bodensee einmalig ist.
Zum Ausklang des vergangenen Jahrzehnts beschrieb Rainer Rosenzweig in seiner damaligen Funktion als Vorsitzender des Koordinierungsrats säkularer Organisationen (KORSO) einen unaufhaltsamen Wandel in der Gesellschaft. Kam es zum Aufbruch in das säkulare Jahrzehnt, wie damals gefordert? Rainer Rosenzweig zieht eine vorläufige Bilanz.
Die Zukunft lässt sich nicht mit einem "Salto mortale" in die Vergangenheit retten. Dass rückwärtsgewandte Ideologien mit ihrem Fokus auf "Volk", "Nation" und "Religion" so attraktiv geworden sind, hängt damit zusammen, dass viele Menschen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft verloren haben. Dem möchte die Giordano-Bruno-Stiftung mit ihrem diesjährigen Schwerpunktthema "Go Future! Die offene Zukunft und ihre Freunde" entgegenwirken.
Der Zentralrat der Konfessionsfreien hat das Jahr 2025 rückblickend als das "Jahr der säkularen Premieren" bezeichnet. Erstmals gibt es in Deutschland mehr Konfessionsfreie als Kirchenmitglieder. Im September fand der erste säkulare Parlamentarische Abend im Deutschen Bundestag statt, ermöglicht durch Kathrin Michel (SPD), die erste Sprecherin für Säkularität und Humanismus einer Bundestagsfraktion. Ebenso begrüßt der Verband die ersten Schritte des neu besetzten Bundesinnenministeriums beim Kurswechsel in der Islamismusbekämpfung sowie den Durchbruch der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW), die sich im November erstmalig – und einstimmig – für bekenntnisfreie Schulen entschied.
"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren", heißt es in der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte". Doch diese universalistische, humanistische Norm wird zunehmend von autoritären Regierungen und Bewegungen angegriffen, die religiös-nationalistische Identitäten ins Zentrum der Politik rücken. Gegen diese Gruppenideologien richtete sich das diesjährige gbs-Schwerpunktthema "Mein Kopf gehört mir!", das aktueller kaum hätte sein können, wie der nachfolgende Rückblick auf die wichtigsten Stiftungsaktivitäten 2025 zeigt.
Der Jahreskalender 2026 der Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung Rhein-Neckar gibt Informationen über die physikalisch grundlegenden Gegebenheiten, die unser Leben ermöglichen – die Naturkonstanten – und stellt die Frage nach Gründen und Bedingungen für die Genauigkeit ihrer Werte.
Was kommt heraus, wenn ein Chatbot gebeten wird, Fragen zu beantworten, die an eine real existierende Person gerichtet werden? Die MIZ hat, nachdem der Beauftragte des Bundes für Religions- und Weltanschauungsfreiheit ein Interview aus den gerne herangezogenen Termingründen abgesagt hatte, diesen Versuch unternommen und ChatGPT gefragt, was Thomas Rachel denn mutmaßlich geantwortet hätte, wenn er Zeit für das politische Magazin für Konfessionslose und Atheistinnen gehabt hätte.
Der Zentralrat der Konfessionsfreien Österreich hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass eine Beschwerde gegen einen Bescheid des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport betreffend die Bestellung der Mitglieder des ORF-Publikumsrats beim Bundesverwaltungsgericht anhängig ist. Gegenstand des Verfahrens ist die Bevorzugung der römisch-katholischen und der evangelischen Kirche. Verfasst wurde die Beschwerde vom Zentralrats-Vorstandsmitglied Clemens Lintschinger.
Der Schweizer DIGNITAS-Gründer, gbs- und ifw-Beirat Ludwig A. Minelli starb am vergangenen Samstag so, wie er gelebt hatte: selbstbestimmt. Michael Schmidt-Salomon erinnert an seinen Stiftungskollegen, langjährigen Mitstreiter und Freund.
Der Verein "DIGNITAS – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben" trauert um seinen Gründer und Generalsekretär Ludwig A. Minelli. Er verstarb am 29. November 2025 kurz vor seinem 93. Geburtstag selbstbestimmt durch eine Freitodbegleitung.
Heute ist Black Friday, im Internet wie in den Innenstädten wird zum Konsumieren eingeladen. Vielleicht wollen Sie stattdessen lieber sinnstiftend investieren? Dann freuen wir uns auf eine Unterstützung für den säkularen Journalismus. Denn der wird zwar umsonst bereitgestellt, ist aber nicht kostenlos.