Was passiert, wenn sogenannte "Gutmenschen" mit Flüchtlingen arbeiten und die Dinge nicht so glatt laufen wie erhofft? Ursula Neumann vermittelt einen sehr persönlichen Eindruck von ihren diesbezüglichen Erfahrungen.
Der "Verband der Zoologischen Gärten e.V." fordert die möglichen "Jamaika"-Parteien (CDU, CSU, FDP, Grüne) anlässlich ihrer Sondierungsgespräche zum Thema Umwelt zu einem "deutlichen Bekenntnis zu Zoos" auf. Angeblich hätten "40 Millionen Menschen im vergangenen Jahr einen unserer Mitgliedzoos besucht", so VdZ-Geschäftsführer Homes. Insofern müssten "unsere Zoos (...) auf bundespolitischer Ebene als wirtschaftlich und gesellschaftlich relevante Standortfaktoren und als besucherstarke Bildungsorte und Artenschutzzentren anerkannt und entsprechend gefördert werden."
An der Universität Würzburg hat es einen Streit über das Kopftuch einer Studentin gegeben, nachdem alle Anwesenden einer Vorlesung aufgefordert wurden, ihre Kopfbedeckung abzunehmen. Der Politologe und Islamkritiker Hamed Abdel-Samad ruft in einem Kommentar zur differenzierten Debatte auf.
Schaut man in seinen Facebookfeed oder auf Twitter, ist er immer wieder zu sehen: der Hashtag #metoo, zu Deutsch "ich auch". Frauen erzählen damit, dass auch sie bereits Opfer sexueller Belästigung wurden. Manche erzählen detailliert, wie und wo es zu den Vorfällen kam. Ein erschreckendes Zeichen dafür, wie viele Frauen, auch aus meinem Freundeskreis, Opfer sexueller Gewalt geworden sind.
Die Lektorin Julia Kockel und der Grafiker Oliver Hahnlegen mit "Tierethik. Der Comic zur Debatte" eine Einführung zu den ethischen Aspekten des Mensch-Tier-Verhältnisses vor. Angesichts von Konzeption und Umfang kann es sich dabei nur um eine Überblicksdarstellung handeln, gleichwohl enthält sie eine Fülle von Anregungen zur Reflexion – auch für Kenner der Materie.
Berlins Integrationsbeauftragter Germershausen kritisiert das Berliner Neutralitätsgesetz. Dem epd gegenüber vertrat er die Auffassung, das Gesetz habe "sich nicht integrationsfördernd ausgewirkt" und müsste deshalb "komplett auf den Prüfstand gestellt werden."
Am vergangenen Wochenende fand der 4. "Cradle to Cradle"-Kongress an der Leuphana Universität in Lüneburg statt. Diskutiert wurde eine innovative und zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft, in der Materialien in biologischen und technischen Kreisläufen zirkulieren.
Das Deutsche Kinderhilfswerk mahnt eine grundlegende Kraftanstrengung zur Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland an. Dazu muss es aus Sicht des Verbandes einen Bundesweiten Aktionsplan, der mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet ist und ressortübergreifend an allen gesellschaftlichen Handlungsfeldern ansetzt, sowie grundlegende föderale Reformen für eine bessere Teilhabe von Kindern geben.
In der Debatte um Auswirkungen der Reformation vor 500 Jahren auf die Zeit der Moderne warnt der Frühneuzeithistoriker Prof. Dr. Matthias Pohlig vor gedanklichen Kurzschlüssen. Spätere Errungenschaften wie der moderne Staat, die Religionsfreiheit, der Kapitalismus oder gar die Säkularisierung ließen sich nicht als direkte Effekte der Reformation nachweisen, schreibt der Reformationshistoriker vom Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität Münster im Beitrag "Eine Neuzeit ohne Reformation?" in einem neuen Buch über kontrafaktische Geschichte mit dem Untertitel "Was wäre gewesen, wenn…".
Obwohl die Schlagzeilen weltweit vor allem von Uneinigkeit und Konflikten beherrscht werden, schließen Menschen seit jeher Freundschaften über Gruppenzugehörigkeiten hinweg. Doch nach welchen Kriterien wählen sie Freunde aus, die einer anderen Gruppe angehören?