Kunst und Kultur

„Üble Propaganda“

MASTERSHAUSEN. (gbs/hpd) Die Giordano-Bruno-Stiftung hat die Ausstrahlung der Bibelserie "Chi Rho“ auf dem Kinderkanal KI.KA (hpd berichtete) mit deutlichen Worten kritisiert. "Ich halte diesen Versuch der Kindermissionierung auf einem öffentlich-rechtlichen Sendeplatz für skandalös", erklärte Stiftungssprecher Michael Schmidt-Salomon. "Hier werden Staatsgelder in Millionenhöhe missbraucht mit dem Ziel, Kinder zu verblöden."

Kinderverblödung auf KI.KA

(hpd) Seit Anfang November läuft auf KI.KA täglich zur besten Sendezeit die Sendung „Chi Rho – das Geheimnis“. Die Serie mit vorerst 13 Folgen entstand mit Unterstützung der Evangelischen und Katholischen Kirche, weitere 13 Folgen sind für das Frühjahr 2011 geplant. Kindern soll mit der Serie die Bibel schmackhaft gemacht werden. Die Bibel? Ja, die Bibel.

Requiem für die abendländische Kultur

FRANKFURT/M. (hpd/sk) Als Ausklang des Herbstprogrammes der Säkularen Humanisten – Regionalgruppe Rhein-Main des Förderkreises der Giordano Bruno Stiftung (in Zusammenarbeit mit DiKOM e.V.) stellte Rolf Bergmeier am 19. November unter dem Titel „Requiem für die abendländische Kultur“ seine Thesen zur Diskussion.

Hessenpremiere der Dokumentation zu Fritz Bauer

FRANKFURT. (hpd/hu) Bei der Hessenpremiere von "Fritz Bauer - Tod auf Raten"  im Frankfurter Naxos-Kino mußten viele Besucher wegen Überfüllung abgewiesen werden: der Dokumentarfilm von Ilona Ziok weckte enormes Interesse beim Publikum, weitere Vorführungen folgen. Im Anschluß an den Film lief ein lebendiges Filmgespräch.

Schulterschluss der Vernünftigen

KÖLN. (hpd) Die Veranstaltung mit Mina Ahadi zu Menschenrechten im Islam konnte nicht, wie lange geplant und bereits von der Kölner gbs-Regionalgruppe auf Flyer und Plakate gedruckt, in der Hochschule für Musik und Tanz stattfinden. - Wovor hatte die Kölner Hochschule für Musik und Tanz Angst?

Islamophober Populismus in Parteien

(hpd) Der Politikwissenschaftler Farid Hafez untersucht in seiner Studie öffentliche Diskurse zum „islamophoben Populismus“ in Parteiprogrammen, Pressemitteilungen und Landtagssitzungen. Leider fehlt der Arbeit ein wirklich trennscharfes Konzept von Muslimenfeindlichkeit, gleichwohl arbeitet der Autor eine ganze Reihe beachtenswerter Topoi heraus und problematisiert die politische Breitenwirkung einschlägiger Agitation.

Humanismus bleibt aktuell

BERLIN. (hpd/hab) Die im Jahre 1997 begründete wissenschaftliche Zeitschrift „humanismus aktuell“ ist soeben als Online-Ausgabe mit dem traditionellen Untertitel „Zeitschrift für Kultur und Weltanschauung“ neu aufgelegt worden.