Flüchtlinge

Sascha Raabe im Deutschen Bundestag

Flüchtlingskrisen von morgen vorbeugen

BERLIN. (hpd) Der SPD-Abgeordnete und Entwicklungspolitiker Sascha Raabe fordert mehr Hilfen für die Unterstützung von Flüchtlingen in Syrien und den Nachbarländern. "Es ist skandalös, dass das UN-Flüchtlingshilfswerk und das UN-Welternährungsprogramm finanziell nicht anständig für ihre Arbeit in den Flüchtlingslagern ausgestattet sind", sagte Raabe im Interview mit der Wochenzeitung Das Parlament.

überfülltes Flüchtlingsboot

EU-Flüchtlingsschutz ein Flickenteppich

MÜNCHEN. (hpd) Mit der Flucht in die Europäische Union verbinden abertausende Menschen Hoffnungen auf ein sicheres und besseres Leben. Eine neue vergleichende Studie des Max-Planck-Instituts für Sozialrecht und Sozialpolitik zeigt jedoch, dass ihre Schutzrechte stark variieren.

Grundgesetze

Humanistische Integration

BERLIN. (hpd/pdh) In den letzten Wochen hat sich die deutsche Zivilbevölkerung von ihrer besten Seite gezeigt. Tausende Flüchtlinge sind täglich an Bahnhöfen angekommen und wurden schnell und unbürokratisch von Zivilisten aufgenommen und versorgt. Die Menschen, ob Mitglieder von (Hilfs-)Organisationen, neu gegründeten Vereinen oder spontane Passanten, sind die Helden der jetzigen Zeit. Ohne sie wäre der Staat hilflos überfordert.

Werner Koep-Kerstin

"Bundesregierung will Menschenwürde für Dublin-Flüchtlinge außer Kraft setzen"

BERLIN. (hpd/hu) Nach dem Beschluss der Bundesregierung zum Einsatz militärischer Gewalt gegen Flüchtlingsboote im Mittelmeer sind weitere Pläne der Bundesregierung bekannt geworden, die Asylsuchende und Flüchtlinge von einer Einreise nach Deutschland abschrecken sollen. Medienberichten zufolge plant die Regierung, die Versorgung hier ankommender Menschen aus EU-Drittstaaten (sog. Dublin-Fälle) nahezu vollständig einzustellen und diesen Verpflegung, Unterkunft und medizinische Versorgung zu verweigern.

Charlie, Aylan und der Wunsch, gut sein zu wollen

BERLIN. (hpd) Das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" hat eine Karikatur zum ertrunkenen syrischen Jungen Aylan Kurdi veröffentlicht. Ein Grund zur Empörung für viele Nutzer der sozialen Netzwerke. Währenddessen bessert BILD sein Image mit Flüchtlingen auf, reagiert aber verschnupft auf einen Fußballverein, der nicht mitzieht. Für hpd-Gesellschaftskolumnist Carsten Pilger zwei Ereignisse, die ähnliche Probleme aufweisen.

Michael Schmidt-Salomon

"Säkularismus ist die Lösung – auch in der Flüchtlingsfrage!"

OBERWESEL. (hpd/gbs) Auf der Internationalen Konferenz "Give Peace A Chance: Säkularismus und globale Konflikte" im Mai dieses Jahres hielt Michael Schmidt-Salomon einen Vortrag mit dem Titel "Säkularismus ist die Lösung! – Über Religion und Gewalt". Die heutige Veröffentlichung des Vortragstextes auf der Website der Giordano-Bruno-Stiftung nahm der GBS-Sprecher zum Anlass, um zur aktuellen Flüchtlingsdebatte Stellung zu beziehen.

Das PEARLS-Team in Berlin

Perlen für Europa

BERLIN. (hpd) Die Frage nach einem solidarischen Europa ist in diesen Tagen lauter denn je. Neben brennenden Flüchtlingsunterkünften zeigt sich plötzlich eine große solidarische Gemeinschaft in Deutschland, die schnell und unbürokratisch den vielen Geflohenen hilft, die ärgste Not zu lindern und das unfreundliche Gesicht eines reichen aber unkooperativen Deutschlands in ein relativ mildes, zugewandtes zu verwandeln. Zumindest in diesen Tagen.

Refugees welcome

Wies'n vs. Flüchtlinge

BERLIN. (hpd) Aus "Sicherheitsgründen" sei es notwendig, die Grenzen zu schließen. Das jedenfalls gab Bundesinnenminister Thomas de Maizière in Berlin bekannt. Deutschland wolle zunächst an der Grenze zu Österreich vorübergehend wieder Grenzkontrollen einführen.