Hirnforschung

Stabile Wahrnehmung im erwachsenen Gehirn

BERLIN. (mpg) Das erwachsene Gehirn hat gelernt, wie es aus den Informationen der Sinnesorgane ein Bild der Umwelt berechnet. Verändern sich die Eingangssignale jedoch, kann sich auch das erwachsene Gehirn anpassen – und kehrt, im Idealfall, zu seinem ursprünglichen Aktivitätsmuster zurück, wenn die Störung behoben ist. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried konnten nun in Mäusen zeigen, dass diese Eigenschaft auf der Fähigkeit einzelner Nervenzellen beruht.

Mithilfe der Attrappe eines Hirnscanners bereitet sich eine junge Probandin auf ein Experiment vor.

Sprache macht den Menschen

LEIPZIG. (mpg) Die Fähigkeit, Sprache erzeugen und verstehen zu können, macht den Menschen zu etwas Einzigartigem. Doch nicht nur Menschen, auch Affen und Hunde können Wörter lernen. Wo liegt er also, der entscheidende Unterschied zu unserer menschlichen Sprache? Und wie entwickelt sich eigentlich dieses Medium, in dem wir sprechen und schreiben, denken und dichten?

Man versteht nicht nur mit den Ohren gut

FRANKFURT/M. (mpg) Selbst wenn wir nur einen Teil von dem gehört haben, was gesagt wurde: Kennen wir den entsprechenden Kontext, ergänzen wir die fehlenden Informationen automatisch. Wie wir das machen, konnten nun Forscher des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik in Frankfurt und des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig zeigen.

Am Anfang war das Lachen

BERLIN. (hpd) Das menschliche Denken beschäftigt sich, wie das der Affen, zum größten Teil mit seinen Artgenossen. Das Nachsinnen über deren Absichten und die Herausforderung, mit ihnen klar zu kommen, machten den Menschen immer schlauer. Das Gehirn passte sich an und wuchs. Lange vor den Werkzeugen schufen sich die Menschen Instrumentarien aus Sprache, Musik und Tanz, was sie befriedete und zusammenhielt, so die These von Gamble, Gowlett und Dunbar.

Rockmusiker

Das Gehirn im Takt mit der Musik

FRANKFURT/M. (hpd/mpg) Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt und an der New York University haben herausgefunden, dass Rhythmen im Gehirn (Oszillationen) die Verarbeitung von Musik unterstützen. Dieser Forschungsbefund trägt auch dazu bei, das auditorische System des Menschen besser zu verstehen. Und er legt nahe, dass eine musikalische Ausbildung die funktionale Rolle von Rhythmen im Gehirn verstärken kann.

Ein Vogel sagt Nein

BERLIN. (hpd) Erst tingelte Irene M. Pepperberg mit ihrem Graupapagei Alex oft unbezahlt von Universität zu Universität. Schließlich wurde Alex in den USA zum Star. Welche mentalen Fähigkeiten sie an ihm entdeckte, war geeignet das landläufig immer noch hierarchisch vorgestellte Evolutionsmodell auf den Kopf zu stellen, wie sie in “Alex und ich” schreibt.