Politik

Leipzig-Profen 2016

Kohletagebau-Vernissage im Club Voltaire

Die Fotoausstellung "Kohletagebau – Kulturlandschaft brachial" von Peter Menne ist von Offenbach nach Frankfurt gewandert: Am Freitag wurde die Ausstellung im Club Voltaire eröffnet. Erstmals gezeigt wurden die eindrucksvollen Bilder zur "Route der Industriekultur 2017" in der Stadtbibliothek Offenbach.

Koalitionsvertrag ohne Konfessionslose

CDU, CSU und SPD haben sich in ihrem Koalitionsvertrag auf die inhaltlichen Eckpunkte einer Fortsetzung der Großen Koalition geeinigt. Der Vertrag gibt wenig Anlass zur Hoffnung, dass demnächst die Interessen nicht-religiöser Menschen in der Politik Beachtung finden werden.

Rathaus Bremen

Kirchenlobbyistin wechselt ins Bremer Rathaus

Direkt von der Pressestelle des Gemeindeverbands wechselt die Sprecherin der katholischen Kirche in Bremen nun ins Rathaus der Stadt, wo sie für den städtischen Kontakt zu Religions- und Glaubensgemeinschaften zuständig sein wird. Einen möglichen Interessenkonflikt sieht die Politik in Bremen offenbar nicht.

Westminster Palast

Mehrheit der Briten will keine Bischöfe im Parlament

Aktuell sitzen 26 Bischöfe und Erzbischöfe der Church of England im Oberhaus des britischen Parlaments und bestimmen so das politische Geschick des Landes mit. Laut einer aktuellen Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGov sprechen sich jedoch knapp zwei Drittel der Briten gegen einen religiösen Einfluss auf die Politik sowie Parlamentssitze für Bischöfe aus.

Wolfgang Wieland

Ex-Justizsenator Wieland fordert Platzbenennung nach Benno Ohnesorg

50 Jahre nach dem Tod des Studenten Benno Ohnesorg, der am 2. Juni 1967 bei einer Demonstration in West-Berlin von einem Polizisten erschossen wurde, fordert  Berlins früherer Justizsenator Wolfgang Wieland (Grüne), einen Platz nach Ohnesorg zu benennen. "Das ist schon ein starkes Stück, dass es das noch nicht gibt", sagte der Grünen-Politiker der Wochenzeitung "Das Parlament". 

Neujahrsansprache der Kanzlerin – überraschend humanistisch

Im Internet ist schon vor der Ausstrahlung eine schriftliche Fassung der Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin aufgetaucht. Hier gibt sich die Kanzlerin überraschend humanistisch: Sie lobt die Öffnung der Ehe für alle, mahnt vor einer sich ausbreitenden Wissenschaftsfeindlichkeit und stellt sogar die Aufhebung der Kirchenprivilegien in Aussicht. Ob es sich tatsächlich um die Worte der Kanzlerin handelt, ist jedoch fraglich. Zweifler vermuten, dass es sich um eine dreiste Fälschung von zwei hpd-Autoren handelt.

Utopien für Realisten

Aus dem Untertitel: Die Zeit ist reif für die 15-Stunden-Woche, Offene Grenzen und das Bedingungslose Grundeinkommen. Letzteres wird zuerst abgehandelt, und zwar grandios gut, schlagend. 260 Seiten plus über 400 Anmerkungen/Quellen, die sich absolut zur Erweiterung des eigenen Horizonts und genau deshalb auch als politische Handlungsmaxime lohnen!

Bundesparteitag PdH 2017

Zwischenbilanz humanistischer Politik

Nach Jahren der Struktur- und Gründungsarbeit ist die Partei der Humanisten mitten in der programmatischen Weiterentwicklung angekommen. Am vergangenen Wochenende verabschiedete der Bundesparteitag der noch jungen Partei zahlreiche Änderungen am Grundsatzprogramm. Der Bundesvorsitzende Felix Bölter berichtet über zurückliegende Meilensteine und aktuelle Entwicklungen.

Wie rechte Populisten Politik machen

Der Politikwissenschaftler Johannes Hillje legt mit "Propaganda 4.0. Wie rechte Populisten Politik machen" ein erstes Buch zum Kontext von Medien und Rechtspopulismus vor. Es handelt sich eher um eine argumentativ reflektierende, weniger um eine streng wissenschaftliche Arbeit, die aber gleichwohl viele beachtenswerte Analysen und Reflexionen zur Medienstrategie von Rechtspopulisten enthält.