Psychologie

Die fatalen Irrtümer des Pandemie-Alltags

Alle haben es gewusst, alle haben davor gewarnt und nun ist sie da: die zweite Corona-Welle. Die Maßnahmen werden wieder verschärft, sogar ein zweiter Lockdown wird nicht mehr komplett ausgeschlossen. Viele haben dazu beigetragen, dass es dazu kam. Eine küchenpsychologische Analyse.

Donald und Melania Trump während des Wahlkampfes 2016

Was Trump und Bhagwan verbindet

Donald Trump ist ein Meister der Provokation und Selbstinszenierung. Seine Amtszeit wirkt wie eine einzige Theateraufführung, bei dem sich die Zuschauer beliebig einklinken und eine kurze Weile im Zuschauerraum verweilen können. Denn der amerikanische Präsident liefert auf der Bühne das immer Gleiche in unzähligen Variationen.

Schimpansen

Schimpansen-Waisen leiden ein Leben lang

Der Tod eines Elternteils ist eines der größten Traumata für ein Kind. Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass auch im Kindesalter verwaiste Schimpansen hinsichtlich ihres Wachstums und ihrer Überlebenschancen benachteiligt sind.

Sexueller Missbrauch: Falsche Erinnerung durch Psychotherapie

Zu Unrecht beschuldigt: Wenn Erwachsene ihren Familienmitgliedern plötzlich sexuellen Missbrauch in der Kindheit vorwerfen, geschieht dies meist im Zuge einer bestimmten Form von Psychotherapie. Die Klienten glauben dann, sich an Vorfälle zu erinnern, die nie stattgefunden haben. Bestärkt werden sie von Therapeuten, die an der Entstehung solcher Falscherinnerungen unbeabsichtigt mitgewirkt haben.

Was denkt und wie lebt ein Humanist?

Der Humanistische Pressedienst hat Ende Juli einen Artikel von Matthias Freyberg veröffentlicht: "Lebenssinn und der Mut zu sich selbst". Dem Buchautor Uwe Lehnert genügten die darin geäußerten Gedanken darüber, dass wir einer mitleidlosen Natur ausgeliefert sind, nicht. Er versucht aufzuzeigen, wie ein Humanist denkt und lebt.

Lebenssinn und der Mut zu sich selbst

Die Frage nach dem Lebenssinn ist keinesfalls akademisch. Sie sucht nach Zusammenhängen, konstruktiven Bezügen und praktischen Orientierungen. Der Mensch ist ein biologisches Wesen und als Ergebnis der Evolution mit Stärken und Schwächen ausgestattet. Er hat sich in Anpassung an die vorherrschenden Bedingungen entwickelt und sich von einer ausschließlichen Gebundenheit an Instinkte gelöst.

Statt Feiern Sport und Sex

Der Mensch hat ein Bedürfnis, das Leben zu genießen, Spaß zu haben und dabei auch mal über die Stränge zu schlagen. Ein (mehr oder weniger) kontrolliertes Umfeld bieten dafür unter normalen Umständen Volksfeste, Konzerte oder Discos. Zu Corona-Zeiten ist das anders: Die Möglichkeit, Exzessen zu frönen, ist stark eingeschränkt. Was das mit uns macht, warum das problematisch ist und was man stattdessen tun könnte, darüber sprach der hpd mit dem Philosophen Franz Josef Wetz.

Esoterikplattform verspricht das Blaue vom Himmel zu göttlichen Preisen

Esoterik wird als sanftes Wundermittel im rauen Zeitalter der grobstofflichen Realität gepriesen, in der nüchterne Technik und angeblich seelenlose Wissenschaften unser Leben prägen und dominieren. Deshalb propagiert die moderne Spiritualität eine Gegenwelt, in der Liebe und Licht, Erlösung und Erleuchtung, innere Mitte und höheres Bewusstsein, kosmische Dimensionen und ein neues Zeitalter auf uns warten sollen.

Yoga in der Natur

Fuck you, carpe diem!

Der dauererschöpfte Mensch ist zur Zielgruppe eines ganzen Wirtschaftszweiges geworden. Die Gestressten und Gehetzten konsumieren Selbsthilfeliteratur und buchen Achtsamkeits-Workshops, um ihre Beschwerden zu lindern. Mit Yoga, Entspannungsübungen und Meditation sollen sie wieder funktionstüchtig gemacht werden. Und die Achtsamkeitsindustrie boomt, Mindfulness ist ein Lifestyle-Produkt geworden. Ein Kommentar.