Religionen

Es wird kaum noch gebetet

Nur noch rund 20 Prozent der deutschen Bevölkerung beten täglich. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid.

Sonnenuntergang im Hamburger Hafen

Landesverfassung Schleswig-Holstein

Gottesbezug 2.0

HAMBURG. (hpd) Einige Christen in Schleswig-Holstein haben im vergangenen Jahr vergeblich versucht, einen Gottesbezug in die Verfassung von Schleswig-Holstein aufnehmen zu lassen. Sie sind mit diesem Ansinnen im Landesparlament gescheitert. Statt sich damit abzufinden, versucht jetzt eine Initiative unter Anführung des ehemaligen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen (CDU) per Volksinitiative das Landesparlament zu zwingen, sich nochmals mit diesem Thema zu befassen.

Rezension

Weltuntergangsphantasien in der europäischen Geschichte

WEIMAR. (hpd) Da eine zusammenfassende Darstellung von europäischen religiös bedingten Weltuntergangsphantasien auf wissenschaftlichem Niveau bis dato nicht vorzuliegen scheint, hat sich der Historiker Peter Dinzelbacher diesem Thema mit der nun vorliegenden Studie zugewandt. Und er will das Thema eben nicht aus der Sicht der Theologie betrachten, sondern aus der von Geistes- und Mentalitätsgeschichte.

Modernes Recht kommt nicht aus alten Schriften

Der Buchautor Heinz-Werner Kubitza schreibt bei Deutschlandradio Kultur über den Rechtsstaat und die Religionen. Darin betont er, dass nur die Menschenrechte und nicht "irgendwelche heiligen Schriften" die Grundlage des Zusammenlebens sein können. 

Bemerkungen eines Betroffenen zum "Dogmenwahn"

Ein Meilenstein der Kirchenkritik

STEISSLINGEN. (hpd) Nach der kongenialen Rezension dieses Buches durch Siegfried R. Krebs, die mit Zitaten belegt, was die Leistung von Heinz-Werner Kubitza ausmacht, bleibt mir nur noch, ergänzende Bemerkungen anzufügen.

Religion im Licht der Ethologie

Die Rituale der Affen und die Riten der Menschen

BERLIN. (hpd) Rituale besänftigen. Im Tierreich und unter den Menschen. Religiöse Riten entstanden aus Verhaltensmustern, wie sie in Auseinandersetzung um Territorien, in der Klärung von Situationen von Stärke und Schwäche längst vor Aufkommen des Menschen existierten. Das ist die These von Ina Wunn.