Tugay Sarac

Der Autor ist Projektleiter der Anlaufstelle "Islam und Vielfalt". Die Anlaufstelle ist ein Projekt der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee und richtet sich vor allem an queere Muslim:innen und Ex-Muslim:innen. Im Rahmen des Projektes werden Beratung, Rechtsberatung, Seelsorge und Workshops zum Thema Queerness im Islam in Schulen und anderen Einrichtungen angeboten.
In der Moschee selbst ist er Bildungsreferent und bietet Workshops zu Salafismus, Antisemitismus, Frauenrechten und anderen Themen an. Diese Arbeit geht trotz der Schließung der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee für den öffentlichen Betrieb weiter.

Artikel des Autoren

Ramadan-Beleuchtung in der Venloer Straße in Köln

Zwischen Spiritualität und sozialem Druck: Wetteifern im Ramadan

Heute endet der Ramadan und damit ein Monat des Innehaltens und der Besinnung. Von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang sollten Muslim:innen weder essen noch trinken und auch anderweitig enthaltsam sein. Viele beschreiben diesen Monat als schönste Zeit des Jahres. Sie besuchen ihre Familien, beten gemeinsam in Moscheen, lesen den Koran oder hören sich schöne Rezitationen auf YouTube an. Gleichzeitig bedeutet der Monat für viele Menschen Gruppenzwang und erhöhten Druck.