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Foto: Evelin Frerk

08. 09.

Arme alte Frauen? – Frauen und ihre Kämpfe im Sozialstaat

Vortrag von Sozialwissenschaftlerin Gisela Notz in Berlin

7,3 Millionen Beschäftigte arbeiteten 2019 in Deutschland in einem atypischen Arbeitsverhältnis, das ist mehr als jeder fünfte Beschäftigte. Das betrifft zwar Männer und Frauen, aber es sind Frauen, die in (fast) allen Bereichen die meisten prekären Arbeitsverhältnisse innehaben (kurzfristige, unsichere Beschäftigung und geringe Bezahlung). Für Frauen waren kollektiv geregelte "Normalarbeitsverhältnisse" nie die Regel. Das gilt es zu ändern.

In der dritten Folge der LeftLesson-Staffel "Geschlechtergerechtigkeit", die das "Forum Demokratische Linke" in der SPD seit 2020 ausrichtet, sprechen die ASF-Vorsitzende Maria Noichl und MdEP- und DL21-Vorstandsmitglied Jana Herrmann mit Dr. Gisela Notz über "Frauen und ihre Kämpfe im Sozialstaat".

Dr. Gisela Notz ist Historikerin, Sozialwissenschaftlerin und Autorin. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf bezahlt und unbezahlt geleisteter (Frauen)arbeit, Arbeitsmarkt-, Familien- und Sozialpolitik, Alternativer Ökonomie und historischer Frauenforschung. Sie ist u.a. Mitbegründerin des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung, Beiratsmitglied im Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung.