Religionen

Die biblische Typentrilogie

FRANKFURT/M. (hpd/sh) Die Herbstreihe der Säkularen Humanisten startete mit dem Auftritt eines prominenten Künstlers, der auch ein vergleichsweise illustres Publikum in den Saalbau lockte. Der 51jährige Comiczeichner und GBS-Beirat Ralf König, las Auszüge aus seinen Werken mit religionskritischem Bezug, wobei die betreffenden Bilder an die Leinwand projiziert wurden. Hierbei erwies sich der Autor auch als genialer Stimmenimitator.

Studie: Außer Spesen nichts gewesen

LONDON. (hpd) Anfang September des letzten Jahres absolvierte Benedikt XVI. in Großbritannien seinen Staatsbesuch. In London gingen damals 20.000 Menschen aus Protest gegen den Papst auf die Straße, 100.000 Gläubige umjubelten ihn. Eine Studie ergab nun, dass bei der Mehrheit der Briten außer Spesen fast nichts vom Papstbesuch hängen geblieben ist. Neun von zehn Befragten meinten, der Besuch habe an ihrer moralischen Haltung nichts geändert.

Botschaften an Papst und Kirche

BERLIN. (hpd) „Keine Macht den Dogmen“ – Das offizielle Motto der Proteste wegen Benedikts XVI. Auftritt in Berlin war nicht die einzige Botschaft, für welche die rund 15.000 Teilnehmer der Demo gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes und andere heikle Ideen eingetreten sind. Deshalb zeigten sie auf unzähligen Schildern und Plakaten, was sie darüber wirklich denken. hpd präsentiert eine Auswahl. Alle Fotos: Arik Platzek / Wawa

Nun hat ER gesprochen.

BERLIN. (hpd) Viel Aufregung im Vorfeld: Deutsche Kardinäle haben sich - was sollten sie, Kreaturen des Papstes, sonst tun - für ihn in die Bresche geworfen: Die Wortwahl entlarvte, sie reichte von „schäbig“ bis zum „hässlichen Deutschen“. Das dürfte eine deutschkatholische Spezialität sein: Wer über allgemeine Steuern die Papstkirche mit subventioniert, der wird beschimpft. Ist das nicht charakterlos, schäbig, hässlich?

Plakataktion klärt über Kirchenfinanzen auf

BERLIN. (hpd) Seit gestern zieren die Berliner Straßen Großplakate, die den Blick der Berlinerinnen und Berliner auf die kirchlichen Finanzen lenken sollen. Entworfen wurde das Motiv der Plakate von Jacques Tilly. Auf Ihnen ist zu sehen, wie ein Kleriker sich mit Geldsäcken auf die Arche Noah gerettet hat, während hilfesuchende Menschen in den Fluten untergehen.

Philipp Möller im Gespräch mit Andreas Altmann

(hpd) Unter dem Titel „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ veröffentlicht der PIPER-Verlag die wütende Autobiografie von Andreas Altmann. Jahrgang 1949, wurde er als Reiseautor unter anderem mit den Werken „Sucht nach Leben – Geschichten von unterwegs“, „34 Tage, 33 Nächte“ und zuletzt „Triffst Du Buddha, töte ihn!“ bekannt.

Die BILD ist mal wieder PAPST

BERLIN. (hpd) Seit heute Vormittag ist die BILD mal wieder – oder immer noch — Papst. Diesmal riesengroß, ‚aufgeblasen‘ auf die Größe des Hochhauses des Axel-Springer-Verlagsgebäudes in Berlin Mitte. Die Nordseite ist nun mit der BILD-Titelseite bedeckt, die anlässlich der Papstwahl Joseph Ratzingers gedruckt worden war.

Papst zum Sonntag

TV. (hpd) Das „Wort zum Sonntag“ als Sendung für die Neuevangelisierung Deutschlands durch eine der drei weltanschaulichen Hauptrichtungen? Ist es noch zeitgemäß, dass ein Mann, auf seinem Thron sitzend, in Deutschland eine derartige exklusive Plattform bekommt? Der Humanistische Verband Deutschlands sagt dazu „Nein!“. Der Pluralismus in Medien muss garantiert werden.

„Die katholische Kirche ist ein Segen“

BERLIN. (hpd) Am vergangenen Mittwoch hatte in Berlin ein für Berlin neues Debatten-Forum Premiere: IQ²-Die Debatte. Im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals fand erstmalig statt: Ein Thema mit vier Debatten-Teilnehmern, von denen zwei Pro und zwei Contra sprechen. Jede(r) hatte in einer ersten Runde jeweils neun Minuten Zeit. Die Zuhörer bildeten die Jury.