Menschenrechte

Europa anders machen: 10.000 bei Protesten in Berlin

BERLIN. (hpd/press) Unter dem Motto "Europa.Anders.Machen" fanden in ganz Europa Großdemonstrationen statt. Anlass war der Weltflüchtlingstag am Samstag und der Beginn der Griechenland-Solidaritätswoche. So versammelten sich zuerst 6.000 Menschen am symbolträchtigen Oranienplatz, marschierten Richtung Brandenburger Tor, wo letztendlich gegen 10.000 Protestierende eintrafen. Dort ging es dann mit der Veranstaltung "Flüchtlinge willkommen!" und mit Konzerten weiter.

überfülltes Flüchtlingsboot

Zur weltweiten Lage der Flüchtlinge

BERLIN. (hpd/ai) Amnesty International nennt die gegenwärtige Flüchtlingskrise die schlimmste seit dem Zweiten Weltkrieg. In einem neuen Bericht, der in der libanesischen Hauptstadt Beirut präsentiert wurde, wirft Amnesty International vor allem den Industriestaaten vor, dass sie ihrer Verantwortung, für ausreichend humanitäre Hilfe für Flüchtlinge zu sorgen, nicht nachgekommen seien.

1000 Peitschenhiebe

BERLIN. (hpd) Der saudi-arabische Blogger Raif Badawi wurde wegen "Beleidigung des Islams" zu 1.000 Stockhieben, zehn Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe verurteilt. Ausgewählte Texte von ihm wurden vor Kurzem übersetzt und in einer Streitschrift im Ullstein-Verlag herausgegeben. Darin äußert er seine Ansichten zu Politik, Religion und Gesellschaft.

Dresden is(s)t bunt

DRESDEN. (hpd) In Dresden findet gerade die 38. Hauptversammlung des Deutschen Städtetages statt und die sächsische Hauptstadt ist Gastgeber für über 1.000 Delegierte und Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet. Welch schönes Zeichen sich gerade da wieder einmal von einer besonders gastfreundlichen Seite zu zeigen. Mitten in der Stadt auf dem Altmarkt wurde heute ein buntes Gastmahl für alle gefeiert.

Pläne des Präsidenten der Bundespolizei zur Einrichtung einer Beschwerdestelle mangelhaft

BERLIN. (hpd) Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung am 24. Mai 2015 berichtete, beabsichtigt Dieter Romann, der Präsident der Bundespolizei, die Einrichtung einer Beschwerdestelle bei der Bundespolizei. Damit reagiert Romann auf die eine Woche zuvor bekannt gewordenen mutmaßlichen Folterfälle, bei denen ein Beamter der Bundespolizei zwei Menschen zunächst schwer misshandelt und sich anschließend bei Kollegen mit der Tat gebrüstet haben soll.

Das Recht muss eine religionsfreie Zone sein

KÖLN. (hpd) Zum Thema "Menschenrechte und Religionsrechte auf Kollisionskurs? Vom Blasphemieparagrafen bis zum Kopftuchurteil" fand das Humanistische Forum Köln (HFK) im Mai 2015 statt. Das Forum hatte Dr. Jacqueline Neumann und Eberhard Reinecke aus einer Kölner Rechtsanwaltskanzlei eingeladen, um aktuelle Entwicklungen der Rechtspraxis zu diskutieren.