malte (nicht überprüft)

Mi. 8 Jul 2026 - 12:38

Diese Stellungnahme klammert einen wichtigen Kritikpunkt am "Selbstbestimmungsgesetz" komplett aus: Die Auswirkungen auf Jugendliche, vor allem Mädchen. Auch Jugendliche können ohne jede Begutachtung ihren Geschlechtseintrag ändern. Dadurch werden Weichen gestellt, obwohl die Forschung klar gezeigt hat, dass eine Geschlechtsdysphorie in den meisten Fällen im Laufe der Pubertät verschwindet.
Die hier vorgenommene Unterscheidung zwischen gametenbasiertem und phänotypischem Geschlecht überzeugt nicht. Natürlich bestimmt der Phänotyp darüber, wie wir Geschlecht WAHRNEHMEN, weil wir auf der Straße eben Gesichter und Körperformen sehen und keine Keimdrüsen untersuchen. Aber diese Wahrnehmung kann doch nicht mit dem Geschlecht gleichgesetzt werden. Als ich noch im Teenager-Alter war, wurde ich von Fremden regelmäßig für ein Mädchen gehalten. Nach der Sichtweise der Verfasser wäre damals also mein Gametengeschlecht männlich gewesen, mein phänotypisches aber weiblich? Das ist absurd.

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