Religionen

Das Turiner Grabtuch, Fotografie des Gesichts, Positiv links, rechts Negativ (Kontrast etwas verstärkt)

Das Turiner Grabtuch

Der PR-Papst pilgert zu einem gefälschten Leichentuch

STEISSLINGEN. (hpd) Nach den Passionslegenden (Mt 27, 59, Mk 15, 46; Jo 19, 40) wurde der Leichnam des Jesus von Nazaret in Tücher gehüllt und beigesetzt. Bei der Wichtigkeit dieser Herrenreliquien verwundert es nicht, dass an die 40 einzelne Grabtücher verehrt wurden, die allesamt unecht sein dürften.

Multikulti am Ende? - Das Podium

Perspektiven Grüner Religionspolitik in einer Gesellschaft der Vielfalt

Multi-Kulti am Ende?

BERLIN. (hpd) Am Freitag diskutierten in Berlin die Politikerin Lale Akgün, die Autorin Emel Zeynelabidin und der Religionswissenschafter Ralph Ghadban über den Umgang der Mehrheitsgesellschaft und der Politik mit "dem Islam" in Deutschland. Die Diskussion wurde vom hpd-Autoren Walter Otte geleitet. Eingeladen zu dieser Podiumsdiskussion hatten die Säkularen Grünen.

Petersplatz, gesehen von der Kuppel des Petersdomes

Papst – auf Lebenszeit?

MOOSSEEDORF/CH. (hpd) Franziskus sagt, dass er einen Rücktritt nach dem Vorbild seines Vorgängers nicht ausschließe. Mit solchen Gedankenspielereien erwärmt der Argentinier die Debatte, die seit der Demission von Papst Benedikt XVI. sporadisch aufflammt: Ist das Pontifikat auf Lebenszeit noch zeitgemäß?

Eingang des Landtagsgebäudes in Dresden

Ein Kommentar von Horst Groschopp

Sachsen, das kirchenhörige Musterland

ZWICKAU. (hpd) Nach dem Kopftuch-Urteil des Bundesverfassungsgerichts wird sich die religiös-weltanschauliche Landschaft in Deutschland weiter pluralisieren – wahrscheinlich an Sachsen vorbei. Das Feld der Religionspolitik ist dort konservativ bestellt. Man wird überhaupt sehen, welche Kräfte in welchen Parteien hier Positionen entwickeln. 

Kölner Dom

Nachdenken über nationale Trauerfeiern

BERLIN. (hpd) Jede Gemeinschaft ist zur Festigung ihres inneren Zusammenhalts darauf angewiesen, für besondere Situationen Formen eines gemeinsamen Gedenkens zu besitzen. Das gilt für private, gesellschaftliche und politische Zusammenhänge ebenso wie für einen Staat. Ihm aufgrund fehlender religiös-weltanschaulicher Gemeinsamkeit der Bürgerinnen das Recht auf Gedenkakte abzusprechen, übersieht durch Verkennung der Bedeutung gemeinsamer Rituale wesentliche Erfordernisse gesellschaftlicher und staatlicher Integrationsprozesse.