Christentum

Der Basler Bischof Felix Gmür

Wenn sich ein Bischof in die schweizerische Politik einmischt

Saudi-Arabien und christliche Flüchtlinge

BERLIN. (hpd) Der Basler Bischof Felix Gmür hat die Schweizer Regierung kritisiert, da diese weiterhin mit Regierungen wie der Saudi-Arabiens Geschäfte macht. Das an sich wäre lobenswert, wenn der Bischof es nicht so scheuklappig begründen würde.

Kleines Lexikon zur Kritik christlicher Lehren

Aus der Perspektive der Logik

BONN. (hpd) Der ehemalige Chemie-Professor Uwe Hillebrand setzt sich in seinem Buch "Warum glaubst Du noch? Lehren der christlichen Kirchen unter dem Gesichtspunkt der Logik" kritisch mit bestimmten Aspekten der christlichen Lehre auseinander. Da er dies in Form von kurzen Artikeln und in alphabetischer Reihenfolge tut, hat man es letztendlich mit einem kleinen Lexikon zur Kritik an den jeweiligen Auffassungen zu tun.

Von den alten Mythen zu einer zeitgemäßen Weltsicht

Warum das Christentum stirbt

BERLIN. (hpd) Wenn religions- und kirchenkritische Literatur in den deutschen Zeitungen und im Rundfunk systematisch ignoriert wird, weil sich deren Protagonisten der Religion und Kirche verbunden und verpflichtet fühlen, dann vergessen diese Medien ihren Auftrag, nämlich Wissen und Aufklärung zu verbreiten. Erfreulicherweise gibt es heute das Internet, ein Medium, das sich bisher der Kontrolle der Mächtigen entziehen konnte. Lassen sich dort doch Bücher entdecken, die sehr oft verborgen bleiben, weil ihnen der Zugang zur breiten Öffentlichkeit geflissentlich verwehrt wird.

Warum das Christentum moralisch orientierungslos ist

Über die Beliebigkeit christlicher Moralvorstellungen

BONN. (hpd) Der Philosoph Andreas Edmüller führt in seinem Buch "Die Legende von der christlichen Moral. Warum das Christentum moralisch orientierungslos ist” die ambivalenten Deutungsmöglichkeit dieser Religion auf das Fehlen von Berechenbarkeit und Stimmigkeit in deren Moralsystem zurück. Der Autor entwickelt diese Argumentation systematisch, wobei er sich aber stark am Alten Testament und der Geschichte orientiert, kann gleichwohl für seine Grundpositionen überzeugende Belege vorbringen.

Analyse der Gewalt in der Religion

BONN. (hpd) Die Erziehungswissenschaftlerin und Theologin Christa Mulack untersucht in ihrem Buch "Gewalt im Namen Gottes. Ursachen und Hintergründe im biblischen Monotheismus” den Zusammenhang einerseits von dem Glauben an nur einen Gott und andererseits von der Gewalt im Namen der Religion. Dabei geht die Autorin ausführlich auf die Frühgeschichte des Judentums mit beachtenswerte Ausführungen zu Detailaspekten ein, driftet aber im Laufe des Textes mit ihrer Frontstellung gegen das religiöse Patriarchat immer mehr in einen mythischen Feminismus ab.

Uwe Lehnerts "Warum ich kein Christ sein will" neu aufgelegt

"Wer mehr weiß, glaubt weniger!"

DEIDESHEIM. (hpd) Der Marburger Tectum Verlag präsentierte Uwe Lehnerts Buch "Warum ich kein Christ sein will" in erweiterter Neuauflage. Mit wissenschaftlicher Akribie und doch allgemein verständlich ohne jede Polemik zeichnet der Autor nicht nur seinen persönlichen Weg aus Glaube und Religion nach, sondern stellt auch ein Kompendium für sachliche Kritik am Christentum vor.

Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben

Broschüre zu ethisch-theologischen Aspekten der Sterbehilfe

BERLIN. (hpd) Das sich neigende Jahr 2015 stand und steht stark im Zeichen der großen Debatte im Bundestag, ob und, wenn ja, welche gesetzliche Regelung für die Suizidhilfe geschaffen werden soll. Die DGHS hat sich vehement gegen eine strafgesetzliche Verschärfung und für die Beibehaltung der jetzigen Rechtslage ausgesprochen.

Über Horst Herrmanns neues Buch "Befreit Gott von den Gläubigen!"

Eine Liebeserklärung an Gott

ODERNHEIM. (hpd) Dieses Buch wird vor allem für jene Gläubigen interessant sein, die sich in einem Dilemma befinden, weil sie einerseits sich immer noch an die Kirche gebunden fühlen, andererseits mit dem Verurteilungs-, Verbannungs- und Verdammungsgott, dem Kontroll- und Überwachungsgott, dem letztlich alles Geschehen determinierenden Gott nichts mehr zu tun haben wollen.

Plakatkampagne will Parlamentarier zum Einlenken in Sachen Sterbehilfe bewegen

Schmidt-Salomon: "Ein Musterbeispiel für christlichen Lobbyismus"

OBERWESEL/BERLIN. (hpd) Selten war die Kluft zwischen Bevölkerung und Politik so offensichtlich wie in der Frage der Sterbehilfe. Dies verdeutlicht eine Plakataktion der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), die am heutigen Mittwoch in Berlin startete.

Aleksei Germans Film "Es ist schwer ein Gott zu sein" ist absolut großartig. Aber vollkommen irrsinnig.

Innerweltlicher Irrsinn

BERLIN. (hpd) Nach seiner Uraufführung im November 2013 auf dem Filmfestival in Rom ist er nun zum 03. September 2015 in wenigen Kinos in Deutschland angelaufen. German drehte den Film von 2000 bis 2006. Die Postproduktion dauerte nochmals 7 Jahre. German hat ihr Ende nicht mehr erlebt, er starb 2013 kurz vor der Fertigstellung des Films.