Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS)

DGHS zur Bundestagsabstimmung über Arzneimitteltests an Demenzkranken

Selbstbestimmungsrecht muss gewahrt bleiben

BERLIN. (dghs) Anlässlich der für den heutigen Donnerstag geplanten Abstimmung im Deutschen Bundestag über die offizielle Zulassung der schon seit längerem in der Rechtswissenschaft diskutierten "Forschungsverfügung" für spätere Phasen der Demenzerkrankung betont die "Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben" (DGHS) die Bedeutung einer schriftlichen Verfügung, die nur im Zustand der Einwilligungsfähigkeit erstellt werden kann.

Elke Baezner

DGHS fordert anlässlich des Deutschen Ärztetages Streichung des Verbotsgesetzes § 217 StGB

"Die Debatte um Sterbehilfe geht weiter"

BERLIN. (dghs) Anlässlich des zurzeit in Hamburg stattfindenden Deutschen Ärztetages appelliert DGHS-Präsidentin Elke Baezner an die Ärzte, gerade vor dem Hintergrund des seit kurzem geltenden Verbots der organisierten Sterbehilfe ergebnisoffen und angstfrei ihren Patienten im Sterbeprozess zur Seite zu stehen.

Dr. Erika Preisig, Basel

Fragen an die Schweizer Sterbehelferin Dr. Erika Preisig

"Ich werde deutschen Boden nicht mehr betreten"

BERLIN. (dghs) Das Interesse an der innerdeutschen Debatte um ein "Recht auf Letzte Hilfe" war auch in unserem Nachbarland Schweiz sehr hoch. Hatte man doch Hoffnung, dass sich der "Sterbetourismus" verringern lassen könnte. Nach Verabschiedung des Strafrechtsparagraphen 217 dürften die Anfragen nach legalen Freitodbegleitungen eher wieder ansteigen, aber werden sie erfüllt? Eine Ärztin stand Rede und Antwort.

Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben

Heft 1/2016 der HLHS erschienen

BERLIN. (hpd) Das am 6. November vergangenen Jahres verabschiedete "Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung” steht im Mittelpunkt des aktuellen Heftes "Humanes Leben Humanes Sterben” (HLHS). Bereits im Editorial weist Elke Baezner darauf hin, dass eine moralische Bewertung des Suizides einem säkularen Staat nicht zustehen würde.

Was der neue § 217 StGB für die Arbeit der DGHS bedeutet

Genaue Reichweite des Suizidhilfe-Verbots noch unklar

BERLIN. (hpd/dghs) Die Monate vor der Abstimmung des Bundestags über den neuen § 217 des Strafgesetzbuchs am 6.11.2015 waren für viele Vertreter, Freunde und Sympathisanten der DGHS eine der aufregendsten und aufreibendsten Abschnitte ihres Lebens. In unzähligen Veranstaltungen traten sie für die Patientenselbstbestimmung ein und für das Offenhalten der bisher legalen Optionen für die selbstbestimmte Gestaltung des Lebensendes.

Elke Baezner

Vor der Bundestags-Abstimmung zur Suizidhilfe am Freitag

Kein Strafrecht: DGHS appelliert an Abgeordnete

BERLIN. (hpd/dghs) Mit einem persönlichen Schreiben hat sich die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) zum wiederholten Male an alle Bundestagsabgeordneten gewandt. Wenige Tage vor der Zweiten und abschließenden Dritten Lesung der Gesetzentwürfe zur Suizidhilfe an diesem Freitag schrieb DGHS-Präsidentin Elke Baezner an die VolksvertreterInnen.

Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben

Broschüre zu ethisch-theologischen Aspekten der Sterbehilfe

BERLIN. (hpd) Das sich neigende Jahr 2015 stand und steht stark im Zeichen der großen Debatte im Bundestag, ob und, wenn ja, welche gesetzliche Regelung für die Suizidhilfe geschaffen werden soll. Die DGHS hat sich vehement gegen eine strafgesetzliche Verschärfung und für die Beibehaltung der jetzigen Rechtslage ausgesprochen.

Ehemaliger CDU-Politiker schreibt vor seinem assistierten Suizid Brief an Bundestagspräsident Lammert

Die Bitten eines Verstorbenen

BERLIN. (hpd) Der frühere Hamburger CDU-Abgeordnete Wolfgang Kramer hat sein Leben selbstbestimmt beendet. In einem Abschiedsbrief an den Bundestagspräsident Lammert fordert er Bundestagsabgeordneten dazu auf, in der kommende Woche nicht für ein Verbot der organisierten Sterbehilfe zu stimmen.