Katholische Kirche

Die "Judensau" am Regensburger Dom

Die "Judensau" bleibt am Regensburger Dom

Seit dem 14. Jahrhundert prangt eine judenfeindliche Schmähplastik an der Fassade des Regensburger Doms. Die Rede ist von der sogenannte "Judensau": Das Relief zeigt ein weibliches Schwein, an dessen Zitzen jüdische Männer wie Ferkel saugen. Der Bund für Geistesfreiheit München hatte sich nachdrücklich für eine Entfernung der Skulptur eingesetzt, doch die Abbildung wird an Ort und Stelle verbleiben.

Der "Hängemattenbischof" auf dem Marienplatz

gbs demonstrierte drei Tage gemeinsam mit kirchlichen Reformgruppen in München

"Nehmt den Kirchen die Aufarbeitung aus der Hand!"

Vergangenen Donnerstag wurde in München ein neues Missbrauchsgutachten für die dortige Diözese vorgestellt, kritisch begleitet von einer Aktion des Aktionsbündnisses Betroffeneninitiativen gemeinsam mit der Giordano-Bruno-Stiftung und kirchlichen Reformbündnissen.

Protestbündnis demonstriert gegen die Vertuschung von kirchlichem Missbrauch

Aufklärung auf Katholisch

Die Giordano-Bruno-Stiftung demonstriert mit ihrer Großplastik "Der Hängemattenbischof" und der Zeichnung "Aufklärung auf Katholisch" vom 19. bis 21. Januar in München gemeinsam mit dem "Aktionsbündnis Betroffeneninitiativen" sowie weiteren (auch kirchlichen) Initiativen wie "Maria 2.0", "Wir sind Kirche" und "Ordensfrauen für Menschenwürde" gegen die unzureichende Aufarbeitung des kirchlichen Missbrauchsskandals.

Karnevalswagen von Jacques Tilly (2011)

Erstmals äußert sich Betroffener

Neuer Missbrauchsfall belastet katholische Kirche

In dieser Woche will eine vom Erzbistum München-Freising beauftragte Rechtsanwaltskanzlei ein umfangreiches Gutachten zum Missbrauchsgeschehen im Erzbistum vorlegen. Dabei wird der Fall des Priesters Peter H., der trotz rechtskräftiger Verurteilung wegen mehrfachen Kindesmissbrauchs weiter in der Seelsorge tätig war, eine zentrale Rolle spielen.

Portugal: Unabhängige Kommission soll sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche untersuchen

Die Bischofskonferenz hat angekündigt, dass Fälle sexuellen Missbrauchs Minderjähriger in der portugiesischen katholischen Kirche untersucht werden sollen. Betrachtet werden soll der Zeitraum von 1950 bis 2022. Betroffene können sich im Internet oder per Telefon melden und schildern, was ihnen angetan wurde. Ende 2022 soll eine erste Auswertung und Übergabe der Daten an die Strafverfolgungsbehörden erfolgen. Auch Kirchenunterlagen sollen gesichtet und ausgewertet werden.

Wenn ein Theologe auf Hilfe aus dem Weltraum hofft

Die Aliens und der liebe Gott

Mit dem Start des James-Webb-Weltraumteleskops Ende Dezember ist die Suche nach Leben im Weltall wieder einmal ins öffentliche Interesse gerückt. Doch wie wird die Menschheit reagieren, wenn wir tatsächlich auf Außerirdische stoßen? Wie jetzt bekannt wurde, unterstützte die NASA bereits 2015 ein 24-köpfiges Fachteam, das dieser Frage aus theologischer Sicht nachging. Einer von ihnen war der Theologe Andrew Davison, der sich durch einen Erstkontakt mit ET einen Boom religiöser Glaubenslehren in der Bevölkerung erhofft.