Türkei

Sapio 2017

Preisverleihung

IBKA-Preis "Sapio 2017" für türkischen Atheistenverein

Am vergangenen Wochenende verlieh der "Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten" e.V. den "Sapio 2017" an den türkischen Atheistenverein "Ateizm Derneği". Der erste und einzige Atheistenverein in der Türkei setzt sich seit 2014 für die Rechte von Atheisten ein, welche in der Türkei starken Repressionen ausgesetzt ein.

Kommentar zum Türkei-Referendum

Die Kinder der "Ja"-Sager

Der Politologe und Islamkritiker, Hamed Abdel-Samad, warnt vor einer Beschönigung der Ergebnisse beim türkischen Referendum. Zugleich kritisiert er eine Politik, die Muslime als Kollektiv betrachtet. Ein Kommentar. 

Flüchtlinge in Ungarn unterwegs nach Österreich

Der "menschliche Faktor" - Weshalb das Abkommen nicht funktionieren kann

Ein Jahr Flüchtlingsdeal zwischen der EU und der Türkei (Teil 2)

Gerald Knaus, Politikberater und Vordenker des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei ist davon überzeugt, die Probleme Europa zu verstehen und adäquate Lösungen anzubieten. Sein Konzept zum Flüchtlingsdeal mag sich sich auf dem Papier womöglich noch gut lesen, scheitert im realen Leben jedoch ganz schnell am "menschlichen Faktor". Den hat Knaus in mehrfacher Hinsicht nur sehr unzureichend einbezogen. Stattdessen ist er offenbar – durchaus ein wenig weltfremd - vom Good Will aller Beteiligten ausgegangen.

Erdogans Ermächtigungsgesetz

Der Weg zum Kalifat

Am 16. April wird über die Verfassungsänderung in der Türkei abgestimmt. In Deutschland lebende Türken dürfen ihre Stimme bereits seit dem 27. März bis 9. April abgeben.

Initiator des Abkommens nach wie vor überzeugt von der Schlüssigkeit des Konzepts

Ein Jahr Flüchtlingsdeal zwischen der EU und der Türkei (Teil 1)

Auf die Frage, wie Europa angemessen auf die großen Fluchtbewegungen der vergangenen Jahre reagieren kann, gibt es keine einfachen Lösungen – jedenfalls nicht, wenn man auch die (meist nicht vorhandene) Praxistauglichkeit berücksichtigt. Jede These sei nur etwas wert, solange sie beitrage, die Wirklichkeit besser zu verstehen, sagte Gerald Knaus, Politikberater und Vordenker des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei in einem Interview aus dem Jahr 2008. Gemessen an diesem selbst auferlegten Anspruch präsentiert auch heute noch zu einfache Antworten. Am 18. März gab er dem Deutschlandfunk ein Interview und zeigt sich von seinem Konzept nach wie vor überzeugt.

Detlef Pollack

Soziologe Detlef Pollack rät im Konflikt mit Türkei zu sensiblerem Umgang mit Türkeistämmigen

"Deutschtürken nicht weiter in Erdogans Arme treiben"

Im Konflikt zwischen Deutschland und der Türkei empfiehlt der Soziologe Prof. Dr. Detlef Pollack von der Uni Münster einen sensibleren Umgang mit den 2,9 Millionen Türkeistämmigen im Land. "Je mehr Wahlkampfveranstaltungen für Recep Tayyip Erdogans Politik abgesagt werden, desto mehr treibt man viele noch unentschiedene Deutschtürken in seine Arme."

Özcan Mutlu

Öczan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen) im Interview

"Das ist die rote Linie"

Ein "Ja" beim Referendum zu der geplanten Verfassungsreform in der Türkei bedeutet nach Auffassung von Özcan Mutlu (Grüne) das Ende der EU-Beitrittsverhandlungen. Gleiches gelte im Falle einer möglichen Wiedereinführung der Todesstrafe, betonte der Abgeordnete und stellvertretende Leiter der Deutsch-Türkischen Parlamentariergruppe im Interview.

DITIB-Zentralmoschee in Köln

DITIB hält Demokratie nicht für bindend

Neuerliche Vorwürfe heizen die Debatte um die "Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) erneut an. Bei Recherchen des NDR wurde bekannt, dass der Vorsitzende eines Hamburger DITIB-Moscheevereins bei Facebook ein Bild mit dem Text: "Demokratie ist für uns nicht bindend. Uns bindet der Koran" veröffentlichte.