Wissenschaft

Das "Skeptical" am 29. April in der Berliner Urania

Keine Alternative zu Fakten

Bei dem Wissenschaftsevent "Skeptical" in der Urania treten Promis wie Mark Benecke, Rayk Anders, Tommy Krappweis und die Science Busters für Vernunft und kritisches Denken ein.

einfach mal Pause machen...

Tagträume sind mehr als nur ein Fehler im System

Wenn wir mit unseren Gedanken von der eigentlichen Situation abschweifen, in der wir uns gerade befinden, werden solche Tagträume häufig als Aussetzer unserer Aufmerksamkeit abgetan. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und der Universität York in England haben nun herausgefunden, dass auch das Gegenteil der Fall sein kann: Wenn wir gezielt unseren Gedanken nachhängen, arbeiten bestimmte Hirnstrukturen sogar effektiver zusammen, die für unsere kognitive Kontrolle zuständig sind. Das könnte auch erklären, warum manche Menschen davon profitieren können, wenn sie ihren Gedanken freien Lauf lassen.

Dr. Michael Schmidt-Salomon

Die 10 Gebote der Rationalität

Am 22. April 2017 kommt es in mehr als 400 Städten weltweit (auch in Deutschland!) zu Demonstrationen für eine stärkere Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Entstanden ist die sogenannte "Science March"-Bewegung in den USA nach Donald Trumps Sieg bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen. Der Grund dafür liegt auf der Hand, denn sucht man nach dem hervorstechendsten Merkmal "Trumpscher Regierungskunst", so ist es die Missachtung sämtlicher Standards der rationalen Argumentation. 

Was Schimpanse und Mensch trennt...

Nicht nur Menschen können auf etwas hinweisen

Schimpansen zeigen wo es langgeht

Michael Tomasello war sich sicher: Tiere zeigen einander nichts, auch Menschenaffen nicht. Sie unterweisen einander auch nicht, untermauerte Tetsuro Matsuzawa die Grenzlinie. Nun tun sie es vielleicht doch? Am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie halfen Schimpansen und Orangs einem scheinbar Suchenden auf die Sprünge, wie man es bislang nur von menschlichen Kleinkindern weiß.

Entstehung sozialer Kompetenz durch das Leben in der Gruppe.

Komplexe Sozialstrukturen machen Vögel schlau

Die Rabengangs

Was macht Affen, Elefanten und Delphine schlau? Das Zusammenleben in großen komplizierten Sozialstrukturen, in sogenannten Fission-Fusion-Societies. Doch das gilt nicht nur für diese Säuger, erkannten österreichische Forscher zusammen mit französischen und italienischen Kollegen, so der Wiener Matthias Loretto. Auch Kolkraben, vor allem die Youngster unter ihnen, leben in Gangs und haben Freunde und Feinde.

Faserverbindungen im Gehirn eines vierjährigen Kindes

Forscher entdecken Hirnstruktur, die uns andere verstehen lässt

Der Fasciculus Arcuatus – die Verbindung macht’s

Im Alter von etwa vier Jahren beginnen wir plötzlich zu verstehen, dass andere etwas anderes denken als wir selbst. Was uns als Dreijährigen noch nicht gelingt, wird nun möglich - wir können uns in andere Menschen hineinversetzen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig haben jetzt herausgefunden, dass dieser Meilenstein in unserer Entwicklung mit der Bildung einer entscheidenden Faserverbindung zusammenhängt: dem Fasciculus Arcuatus.

Aufklärung und Kritik 2/2017 erschienen

Martin Luther und die Reformation

Das aktuelle Heft von "Aufklärung und Kritik" (AuK), der umfangreichen Vierteljahreszeitschrift der Gesellschaft für Kritische Philosophie Nürnberg, ist erschienen. Schwerpunkt des Hefte ist Martin Luther und die Reformation. Die Redaktion hat dem hpd das Vorwort zu Verfügung gestellt.

Zukunftstechnologie

"Neuralink" – Elon Musk will Gehirne mit Computern vernetzen

Der Technologiepionier Elon Musk hat mit der Gründung des Online-Bezahlsystems PayPal und durch seine Erfolge mit dem privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX und dem Elektroautohersteller Tesla große Bekannheit erlangt. Nun hat er ein neues Unternehmen gegründet, das Elektroden entwickeln will, die das menschliche Gehirn mit Computern vernetzen.

Ein grottenschlechter Titel für ein cooles Buch

"Newton – Wie ein Arschloch das Universum neu erfand"

Dass es der promovierte Astronom Florian Freistetter wie kaum ein Zweiter versteht, Wissenschaft gut verständlich darzustellen und auch komplizierte Sachverhalte einem breiten Publikum zu vermitteln, demonstrierte er bereits mit mehreren Büchern und stellt es auch nahezu täglich mit seinem weitum geschätzten Wissenschaftsblog Astrodicticum simplex unter Beweis; dass er auch kabarettistische Fähigkeiten besitzt, zeigt er als Mitglied der Science Busters; auch, dass er locker, humorvoll-flapsig, formulieren kann, steht außer Frage. Ob er allerdings diesbezüglich beim vorliegenden Buch nicht übers Ziel hinausgeschossen ist, dürfte streitig - und eine Geschmacksfrage - sein.