Giordano-Bruno-Stiftung

Artikel der Autorin

fowid über die Verteilung der "Religionszugehörigkeiten 2018"

Immer mehr Konfessionsfreie, immer weniger Christen

Obwohl die deutsche Gesamtbevölkerung 2018 um 280.000 Personen angestiegen ist, verlor die katholische Kirche gegenüber dem Vorjahr rund 300.000 Mitglieder, die evangelische Kirche sogar 400.000. Die Gruppe der konfessionsfreien Menschen ist um mehr als 800.000 Personen gewachsen, die Gruppe der konfessionsgebundenen Muslime um etwa 100.000 Personen.

Vom 7.–9. August findet im "Haus Weitblick" das gbs-Sommerforum für Nachwuchstalente statt

Die "Fackel der Aufklärung" muss weitergetragen werden

In den 15 Jahren ihres Bestehens hat die Giordano-Bruno-Stiftung als Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung erstaunlich viel bewegen können. Doch wer wird die "Fackel der Aufklärung" weitertragen, wenn die heutigen Aktiven altersbedingt abtreten müssen? Mit dem Sommerforum vom 7.–9. August am Sitz der Giordano-Buno-Stiftung (gbs) in Oberwesel spricht die Stiftung gezielt junge Menschen an.

Säkulare Buskampagne 2019

Giordano-Bruno-Stiftung fordert Erweiterung von Artikel 20 des Grundgesetzes

"Deutschland ist ein demokratischer, sozialer und weltanschaulich neutraler Bundesstaat"

Das Bundesverfassungsgericht hat bereits in den 1960er Jahren darauf hingewiesen, dass der Staat nur dann eine "Heimstatt aller Bürger" sein kann, wenn er das Gebot der weltanschaulichen Neutralität beachtet. Deshalb fordert die Giordano-Bruno-Stiftung eine entsprechende Klarstellung in Artikel 20 des Grundgesetzes.

Die Deutschlandtour der Säkularen Buskampagne hat begonnen

Abschied von der Kirchenrepublik

Die Giordano-Bruno-Stiftung hat auf der ersten Pressekonferenz der Säkularen Buskampagne am heutigen Samstag in Berlin ihre zentrale Kampagnen-Broschüre "Abschied von der Kirchenrepublik: 100 Jahre Verfassungsbruch sind genug" vorgestellt. Sie enthält grundlegende politische Forderungen, die umgesetzt werden müssten, um das Verfassungsgebot des weltanschaulich neutralen Staates zu verwirklichen.

Plakat zur Buskampagne 2019

Unmut über die "Kirchenrepublik Deutschland" wächst

"Die Buskampagne kommt genau zum richtigen Zeitpunkt!"

Warum müssen Deutsche in die Schweiz reisen, um selbstbestimmt zu sterben? Weshalb müssen sich ungewollt schwangere Frauen einer Zwangsberatung unterziehen? Wieso werden Ärztinnen wie Kristina Hänel kriminalisiert? Aus welchem Grund schenkt der deutsche Staat den Kirchen über 500 Millionen Euro im Jahr und weshalb darf man an Karfreitag nicht tanzen? Der Unmut über religiöse Gängelungen in der "Kirchenrepublik Deutschland" wächst.

Eine Frage der Neutralität

Deutsche Bahn untersagt Werbung für säkulare Buskampagne

Die Deutsche Bahn hat Großplakate zur Bewerbung der Anfang Mai startenden "Säkularen Buskampagne" in den Berliner Bahnhöfen untersagt. Begründung: "fehlende Neutralität". Diese Einschätzung ist zwar richtig – betrifft aber nicht die Plakatserie, die explizit für die Neutralität des Staates wirbt, sondern die Deutsche Bahn AG, die parteiisch an der Seite der Kirchen steht.

Die "Säkulare Buskampagne 2019" startet am 4. Mai 2019 in Berlin

Kirchenstaat? Nein danke!

Vor 10 Jahren stand die "Säkulare Buskampagne" unter dem Motto "Gottlos glücklich". Die Botschaft, dass ein sinnerfülltes Leben keinen Gott braucht, ist inzwischen in der Gesellschaft angekommen, doch an den politischen Verhältnissen hat sich wenig verändert. Deshalb fordert die im Mai startende "Buskampagne 2019" die Abschaffung aller staatlichen Regelungen, die religionsfreie Menschen diskriminieren.

Berliner Stiftungswoche

Wem gehört der Staat?

"Wem gehört die Stadt?" lautet das Motto der diesjährigen Berliner Stiftungswoche – "Wem gehört der Staat?" fragt im Rahmen der Stiftungswoche ein hochkarätig besetztes Podium am 6. April im Meistersaal am Potsdamer Platz.

GBS unterstützt bundesweiten Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung am 26. Januar

"Jetzt erst recht: Weg mit §219a StGB!"

Der sogenannte Kompromissvorschlag zur Änderung von § 219a StGB ("Werbung für Schwangerschaftsabbruch"), den die Regierungskoalition im Dezember 2018 vorgelegt hat, verbessert die Situation von Ärzt(inn)en, Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen und ungewollt Schwangeren in keiner Weise. Deshalb ruft das "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung", dem auch die gbs angehört, am 26. Januar zu einem "bundesweiten Aktionstag für die Streichung von § 219a StGB" auf.

Mehr als 10.000 Fördermitglieder

Jahresrückblick der Giordano Bruno Stiftung

"Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch." Mit diesem Hölderlin-Vers kommentierte gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon den bemerkenswerten Anstieg der Stiftungsaktivitäten und Fördermitgliedszahlen im Jahr 2018. In den vergangenen zwölf Monaten ist die Zahl der "Freunde und Förderer der Giordano-Bruno-Stiftung" um mehr als 1500 Personen gewachsen, womit die gbs im "Jahr der Menschenrechte" erstmals von über 10.000 Fördermitgliedern unterstützt wurde.