F. Braun (nicht überprüft)

Fr. 13 Feb 2026 - 21:30

Eine wichtige Differenzierung.

Gerade in einer Zeit, wo die Abgrenzung von Fakten zu Meinungen immer mehr verwischt werden unterlaufen diese semantischen Brüche die wissenschaftliche Redlichkeit. Vielleicht ist es utopisch neben "scientific temper" auch ein "political temper" zu fordern, aber man wird ja noch träumen dürfen...

Nebenbei leistet das ganze auch noch den Pseudowissenschaften Vorschub, da mit solchen rhetorischen Relativierungen bei der Masse alles als "irgendwie ja alles das selbe" ankommt.

"Wo wissenschaftliche Kritik nicht mehr als vorläufige Erkenntnis, sondern als potenzielle Täuschung erscheint, wird nicht Erkenntnis verteidigt, sondern Macht."

Und wenn man hier den Gedanken zu den postmodernen Auswüchsen weiterspinnt, lässt sich erahnen wie brandgefährlich diese Kategorienvermischung ist. Dann geht es nur noch in moralischen Kategorien, und die sind leider heute proportional zur Lautstärke der Akteure in den (a)-sozialen Medien.

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