Die Ansätze dieses Beitrags finde ich sehr gut, doch gleichzeitig vermisse ich, dass diese Gedanken nicht zu Ende gedacht wurden.
Welche Anpassungen an der GKV sind z.B. aus Sicht des Autors "falsch"?
Eine Schlussfolgerung des Autors finde ich überaus problematisch. Von mir bewusst etwas spitzer pauschalisiert: alle Menschen sind früher oder später von allen Krankheiten betroffen. Deswegen brauchen wir die GKV.
Dieser Annahme möchte ich entschieden widersprechen, weil die Einzelperson sehr wohl etwas für die eigene Gesundheit tun kann.
Wer den ganzen Tag über nur Chips frisst, eine Kippe nach der anderen raucht und den ekelhaften Geschmack mit Wodka wegspült... nun ja, diese Person wird statistisch gesehen mehr gesundheitliche Probleme haben, als eine sportliche Person, die auf eine ausgewogene Ernährung achtet.
Genau für solche Fälle benötigen wir eine Umwandlung der GKV, die alle Eventualitäten und Lebensrisiken abdeckt, in ein System, das Eigenverantwortung fördert und belohnt.