A.S. (nicht überprüft)

Do. 19 Feb 2026 - 18:30

Als ich meine Wehrpflicht Anfang der 80er Jahre abgeleistet habe, war ich noch katholisch.
Für Wallfahrten, z.B. nach Lourdes, gab es Sonderurlaub. Für andere kirchliche Veranstaltungen ebenso. Hätte normaler Urlaub eingesetzt werden müssen, wäre die Nachfrage nach solchen Veranstaltungen vermutlich nur marginal gewesen.

Es gibt aber innerhalb der Truppe interessante Vorstellungen, z.B.:
- gläubige Soldaten kämpfen besser
- im Schützengraben gibt es keine Atheisten

Meiner Meinung nach dient die Militärseelsorge der Steigerung der Kampfkraft.
Militärseelsorge dient dem Krieg.

Auf dem Katholikentag in Erfurt 2024 habe ich Vertreter der Bundeswehr auf diese Gedanken angesprochen. Mir wurde bestätigt, dass die Militärseelsorge die Kampfkraft der Truppe stärke.

Das lässt auch die "Konstantinische Wende" in einem anderen, interessanten Licht erscheinen. Hat schon Konstantin erkannt, vor der Schlacht an der Milvischen Brücke, dass christlich-gläubige Soldaten besser kämpfen als die anderen?

Welche Wirkung hat der Glauben an ein schönes Leben nach dem Tod auf die Kampfmoral der Soldaten?
Welche Wirkung hat der Glauben an ein schönes Leben nach dem Tod ihrer Söhne/Brüder/Väter auf die Kriegsmoral, den Durchhaltewillen, der Angehörigen?

Ist nicht der kadavergehorsame Jesus, der bis zum eigenen Tod gehorsame Sohn, das ideale Vorbild für Soldaten?

Ich bin heute der Ansicht, dass der Wiederauferstehungsglaube kriegswichtig ist.
9/11, die Taliban, der IS sind wiederauferstehungsgläubige, den eigenen Tod verachtende Krieger.

Sie glauben an ein Leben im Paradies nach ihrem Heldentod.
Der Wiederauferstehungsglaube schafft Krieger, die bereit sind, sehenden Auges in den eigenen Tod zu gehen.

Meiner Meinung nach ist die Behauptung, Religion diene dem Frieden, knallhart gelogen.

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