Das ist ja das bequeme an Religionen. Ich entscheide mich für einen Gott (in Ihrem Fall das Drittel Jesus) und geniesse alle Freiheiten: ich kann gut sein, oder böse. Ist egal - ich folge, also wird mir vergeben. In den USA wird diese Auslegung gerade sehr deutlich.
Und genau da beginnt der Unterschied zum Humanismus: als Humanist bin ich aus eigenem Antrieb verpflichtet, gut zu sein. Als i.d.F. Christ kann ich mich immer wieder entscheiden. Wichtig ist nur, dass ich "aufrichtig" bereue! Ist das vielleicht der Grund, warum sich der Klerus (der sich auf alle Drittel beruft) ständig Verfehlungen leisten darf? Die Herren bereuen anschliessend aufrichtig?