Politik

Türkischer Wahlkampf in Berlin

BERLIN. (hpd) Noch bevor sich der türkische Ministerpräsident Erdogan im großen Berliner Tempodrom von seinen Anhängern medienwirksam feiern ließ, ging auch eine Oppositionsgruppe der Alevitischen Gemeinde auf die Straße.

"Es wird sich etwas ändern"

BERLIN. (hpd) Die Kampagne Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz - kurz: GerDiA – war ein großer Erfolg. Zu diesem Ergebnis kommen die Organisatorinnen Vera Muth und Corinna Gekeler, die im Gespräch mit dem hpd Bilanz ziehen.

Österreich

Die Heidenkinder müssen Ethik lernen

WIEN. (hpd) Die Diskussion um Ethikunterricht an Österreichs Schulen wird wird in den nächsten Tagen neu entflammen. In seinem neuen Buch fordert der katholische Theologe Anton Bucher, der Unterricht müsse flächendeckend eingeführt werden. Unterstützt von katholischen Medien, die ihn nur allzu gerne missverstehen.

Ukraine

Ruhe vor dem Sturm?

KIEW. (hpd) Vergangenen Dienstag sind euphorische Meldungen durch die internationale Presse gegangen: Etappensieg für die Opposition. Premierminister Asarow ist zurückgetreten. Kurz darauf ist die gesamte Regierung abgetreten.

"Seine Identität selbst aussuchen"

ASCHAFFENBURG. (hpd) Sie lebt seit 40 Jahren in Deutschland, das Wort "Migrationshintergrund" lehnt sie als Sprachakrobatik ab. Arzu Toker ist eine der Autorinnen, die der deutschen Gesellschaft Aufklärungsträgheit vorhalten, gerade wenn es um Fragen der Religion und insbesondere den Islam geht. In ihrem neuen Buch "Kein Schritt zurück" befasst sie sich mit Migration und Identität und daraus resultierenden Konflikten.

Wie Antisemiten heute reden

(hpd) Monika Schwarz-Friesel und Jehuda Reinharz legen eine Auswertung von über zehntausend Einsendungen an die Israelische Botschaft und den Zentralrat der Juden vor. Dabei gelingt es ihrer qualitativen Studie, durch eine Kombination historischer, linguistischer und politologischer Methoden einen tiefen Einblick in die Manifestation des Verbal-Antisemitismus der Gegenwart zu geben.

Vielfalt gewinnt!

STUTTGART. (hpd) Die Zeichnungsfrist für die konservativ-klerikale Petition gegen Aufklärung und die Vielfalt von Lebensentwürfen ist abgelaufen und hat die Erfordernis von 100.000 Stimmen zwar erreicht, aber von den insgesamt 192.290 Unterstützern kamen 81.931 (43 Prozent) aus Baden-Württemberg. Die Gegner dieser Petition haben bereits mehr erreicht und bitten um eine Spende.