Katholische Kirche

Parodie von Michelangelos Fresko "Die Erschaffung Adams"

Kardinäle Gnocchibomba und Pizzaballa unter den Papabili

Wer wird der Nachfolger von Papst Franziskus?

Vor dem Konklave beginnt das Papst-Lotto. Es sind oft dieselben Namen, über die man in den Medien spekuliert. Aber es könnte auch eine Überraschung geben. Als einer der aussichtsreichsten Kandidaten gilt ein Kardinal mit pastafarischem Hintergrund: Kardinal Gnocchibomba aus Italien. Das Kircheninstitut nimmt die Debatte zum Anlass für eine kirchenpolitische Einordnung.

Papst Franziskus – eine Anti-Würdigung

Der als modern geltende Papst Franziskus war tief im Teufelsglauben befangen. Gastautor Volker Brokop meint hingegen, dass es nicht der Teufel sei, der in den Köpfen der Menschen herumspukt, sondern längst veraltete Menschenbilder. Für ihn habe Religion in der geistlichen Vermittlung Wichtigeres zu tun als diese alten Denk- und Glaubensmuster ewig wiederzukäuen.

Papst Franziskus (2021)

Interview zum Tod von Papst Franziskus

"Ein Wolf im Schafspelz"

Kaum war er tot, wurde der argentinische Papst von Staatsführern weltweit als "Anwalt der Menschlichkeit" gepriesen. Der Vorsitzende der Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, wirft einen anderen Blick auf das Pontifikat des Mannes, der am 17. Dezember 1936 als Jorge Mario Bergoglio in Buenos Aires geboren wurde und am gestrigen Ostermontag als Papst Franziskus in der Vatikanstadt starb.

Papst Franziskus (2016)

Der gescheiterte Reformer – zum Tod von Papst Franziskus

Mit dem Tod von Papst Franziskus endet für die katholische Welt eine Ära, die von großen Erwartungen begleitet, aber ebenso von tiefgreifenden Enttäuschungen geprägt war. Als Jorge Mario Bergoglio 2013 zum Papst gewählt wurde, galt er vielen als Hoffnungsträger. Ein einfacher Mann, Jesuit, mit einem Faible für Bescheidenheit – der Reformer, der die katholische Kirche in eine neue Zeit führen sollte. Doch der Rückblick auf sein Pontifikat ist ernüchternd: Es blieb bei vielen Zeichen, bei Gesten und Worten – doch echte, nachhaltige und notwendige Veränderungen fanden nicht statt.

Grab von Heinrich II. und Kunigunde

Warum der deutsche Staatskirchenvertrag abgeschafft werden muss

Unrechtmäßiger Reichtum

Die Diskussion um die Abschaffung der historischen Staatsleistungen an die Kirchen, die als Entschädigung für die Säkularisation von 1803 bis heute gezahlt werden, lenkt zwangsläufig den Blick auf das einst immense Vermögen der Kirchen. Ein Großteil dieses Reichtums wurde über Jahrhunderte unter fragwürdigen Umständen angehäuft.

"Hängemattenbischof" vor dem Kölner Dom

"Hängemattenbischof" unterstützt Schmerzensgeldklagen gegen das Erzbistum Köln

Missbrauchsskandal: Muss die Kirche Entschädigung in Millionenhöhe zahlen?

Am morgigen Dienstag folgen gleich zwei Verhandlungstermine vor dem Landgericht Köln hintereinander, in denen Betroffene sexualisierter Gewalt eine sechsstellige Entschädigungssumme vom Erzbistum Köln fordern. Um den wegweisenden Schmerzensgeldprozessen vor dem Landgericht Köln die notwendige Aufmerksamkeit zu verschaffen, wird die Aktionsgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) "11. Gebot" mit dem "Hängemattenbischof" heute und morgen vor Ort sein.

Söder mit Kreuz

"Respektlos gegenüber den Betroffenen sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche"

Söder beharrt auf dem Kardinal-Wetter-Kreuz in der Staatskanzlei

Dass im Eingangsbereich der bayerischen Staatskanzlei ein Kreuz hängt, ist nicht überraschend. Schließlich ist seit dem sogenannten Kreuzerlass von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) das christliche Symbol in jeder bayerischen Amtsstube Pflicht. Ein Erlass, der vom Bund für Geistesfreiheit vor dem Bundesverfassungsgericht angefochten wird. Doch das Kreuz in der Staatskanzlei hat nochmal eine besondere Relevanz. Und die hat etwas mit dem Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche zu tun.

Kommentar

Wurde Jesus missbraucht?

Kurt Tucholsky schrieb 1922 in einem Brief an Herbert Ihering: "In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht." Daran hat sich ein Jahrhundert später noch immer nicht viel geändert.

Offener Brief an Dr. Georg Bätzing

Hermann Schell, erster Vorsitzender von MissBiT e.V. – Missbrauchsopfer & Betroffene im Bistum Trier, hat an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Georg Bätzing einen Offenen Brief geschrieben. Der hpd gibt ihn hier im Wortlaut wieder.