Klimawandel

Interview mit Philipp Blom

"Wir stehen am Ende von 3.000 Jahren Kulturgeschichte"

Bei der globalen Klimakatastrophe steht nicht weniger als der Fortbestand der menschlichen Zivilisation auf dem Spiel, schreibt der Philosoph und Historiker Philipp Blom in seinem neuen Essay "Das große Welttheater". Im Interview erklärt er, wieso wir nur überleben werden, wenn wir uns nicht länger als "Krone der Schöpfung" verstehen, sondern als eine Primatenart, die vom Aussterben bedroht ist.

Palmyra

Aus der Klimageschichte lernen

Klimaveränderungen im Laufe der Geschichte, wie die Kleine Eiszeit während des 13. bis 19. Jahrhunderts, werden häufig mit Hungersnöten, Krisen und Kriegen in Verbindung gebracht. Doch es gibt auch viele Beispiele, wie Bevölkerung und Politik die veränderten Bedingungen zu ihrem Vorteil nutzen oder zumindest Stabilität wahren konnten.

Climate change

"Why didn't you do anything about it?"

The extent and consequences of the climate problem are becoming increasingly serious. But if we do not sit back and do nothing, but act adequately, the worst effects and damage can still be prevented. Constantin Huber conducted an interview with Prof. Dr. Eicke R. Weber, who recently joined forces with several other well-known personalities to advocate a complete energy turnaround by 2035 at the latest. Because a delaying tactic until 2050 would only cost the younger generations dearly.

Klimawandel

"Warum habt ihr nichts dagegen getan?"

Das Ausmaß und die Folgen der Klimaproblematik werden immer gravierender. Doch wenn wir nicht die Hände in den Schoß legen, sondern adäquat handeln, können die schlimmsten Auswirkungen und Schäden noch verhindert werden. Constantin Huber führte hierzu ein Interview mit Prof. Dr. Eicke R. Weber, welcher sich kürzlich mit einigen anderen namhaften Persönlichkeiten zusammenschloss, um für die vollständige Energiewende bis spätestens 2035 einzutreten. Denn eine Hinhaltetaktik bis 2050 käme vor allem den jüngeren Generationen teuer zu stehen.

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Fukushima: Die lange Halbwertszeit der Mythen

Es war eine Katastrophe, die die Welt erschütterte: Am 11. März 2011 ereignete sich vor der japanischen Pazifikküste das größte Erdbeben seit Beginn der historischen Aufzeichnungen und löste einen verheerenden Tsunami aus. Dabei verloren zwischen 15.000 und 20.000 Menschen das Leben. Eine halbe Million musste flüchten, viele wurden in Notunterkünften unter schwierigen Lebensbedingungen untergebracht. Posttraumatische Belastungsstörungen und eine erhöhte Suizidrate waren die Folge, hinzu kam die soziale Stigmatisierung der Evakuierten.

Biodiversität und Klimawandel

Ein Tresor für die wichtigsten Nutzpflanzensamen der Welt

Auf der norwegischen Insel Spitzbergen befindet sich einer der größten Schätze der Menschheit: Ein riesiger Saatgut-Tresor, in dem Samen von Nutzpflanzen aus allen Teilen der Erde eingelagert werden. Ziel des Projekts ist es, die immer weiter schwindende genetische Vielfalt von Nutzpflanzen für künftige Generationen zu erhalten. Auch und gerade in Hinblick auf den Klimawandel. hpd-Redakteurin Daniela Wakonigg führte hierzu ein Interview mit Stefan Schmitz, dem Leiter des Welttreuhandfonds für Kulturpflanzenvielfalt.

Windwurf, Waldbrand und Insektenplagen

Klimawandel gefährdet den europäischen Wald

In den letzten Jahren haben die europäischen Wälder stark unter den extremen Klimabedingungen und deren Folgen gelitten. Ein Großteil der europäischen Wälder ist potenziell durch verschiedene schädigende Ereignisse wie etwa Insektenbefall gefährdet. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie eines internationalen Teams.

Überlegungen zum Zustand der Erde und zu möglichen Konsequenzen menschlichen Handelns

Noch ein Artikel über den Klimawandel? Ja, hier geht es um das Ökosystem Erde, seine Bedrohung durch die evolutionär überaus erfolgreiche Subspezies Homo sapiens sapiens und ihre Handlungsalternativen, auf diese Bedrohung zu reagieren. Allerdings beleuchtet der Text das Thema aus einem humanistischen, streng rationalen Blickwinkel und vermeidet es bewusst, Stellung für oder gegen eine der Alternativen zu beziehen.

Das "Voluntary Human Extinction Movement"

Wer stirbt mit mir aus?

Der US-Amerikaner Les U. Knight fordert den Freitod der Menschheit. Das geschieht zu unserem Wohl und zum Wohle des Planeten. "Kümmern wir uns lieber um die Menschen, die schon da sind, anstatt immer neue zu erzeugen!", sagt Knight im Gespräch mit dem hpd.