Klimawandel

Fridays for Future-Demo

Interview

"Fridays for Future ist demokratisch"

Immer wieder wird den Klimakämpfern rund um Greta Thunberg ein mangelndes Demokratieverständnis vorgeworfen. Demokratie stehe bei Fridays for Future nicht hoch im Kurs, titelte die Welt zuletzt 2019. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier warnte die Aktivisten gar vor einem Schlechtreden der Demokratie. Hat die Bewegung also ein Demokratieproblem?

Rezension

Selbstverbrennung – ist das zu schroff?

Das hier besprochene Buch ist bereits vor fünf Jahren erschienen, hat aber nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Der Autor, Hans Joachim Schellnhuber, ist ausgewiesener Experte in Sachen Klima-(folgen)-Forschung, ist er doch der Gründungsdirektor des angesehenen Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Hans Trutnau gibt einen durchaus nicht unkritischen Überblick zu einem lesenswerten Werk.

Klimafaktor Landwirtschaft

Landwirtschaft und Klima

Stickstoffdüngung heizt den Klimawandel an

Beim Klimaschutz wird ein wichtiger Aspekt bislang zu wenig berücksichtigt: Neben der Verbrennung fossiler Brennstoffe trägt auch die Landwirtschaft stark zur Emission von Treibhausgasen bei, unter anderem durch die Stickstoffdüngung. Durch sie erhöht sich die Konzentration von Lachgas in der Atmosphäre zunehmend und trägt damit zur Erderwärmung bei.

Klimageschichte von 66 Millionen Jahren aus Ozeansedimenten entschlüsselt

In einer Datenanalyse haben Forschende anhand von Ablagerungen in der Tiefsee das Klima der Erdvergangenheit in vorher nie dagewesener zeitlicher Auflösung nachgezeichnet. Das internationale Team unter der Federführung von Dr. Thomas Westerhold vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen und Dr. Norbert Marwan vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat dafür aus Bohrungen im Ozeanboden einen umfangreichen Datensatz zusammengetragen und entschlüsselt.

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Klimaschäden für unsere Wirtschaft: Studie zeigt höhere Kosten als erwartet

Steigende Temperaturen durch den Ausstoß von Treibhausgasen können unserer Wirtschaft größeren Schaden zufügen als frühere Untersuchungen vermuten ließen – das zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Mercator Research Institute for Global Commons and Climate Change (MCC).

Lehren aus der Corona-Krise für die Stabilisierung des Klimas

Ein "Klima-Corona-Vertrag"

Der Umgang mit der aktuellen COVID-19-Pandemie könnte wertvolle Erkenntnisse für die Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels liefern. Ein Forscherteam des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat die Parallelen zwischen der globalen Gesundheits- und der Klimakrise aufgezeigt und analysiert, was politische Entscheidungsträger und Bürger von der Corona-Pandemie lernen können und wie man die Lektionen daraus auf die Reduzierung der globalen CO2-Emissionen anwenden kann. Ihr Vorschlag: Ein "Klima-Corona-Vertrag", der die jüngere und die ältere Generation gleichermaßen mit einbezieht.

Claudia Kemfert

Drei Vorschläge zur Klima-Krise

Wie geht's weiter nach Corona?

Klimakrise, Umweltschutz: Corona hat die Themen längst von Platz eins verdrängt. Wer jetzt vor Erderwärmung und Tipping Points warnt, hat schlechte Karten. Vor allem seit die Pandemie Industrie, Handel und Verkehr weltweit ins Schleudern gebracht hat. Aber nun scharrt die Lobby der Shareholder kräftig mit den Hufen: Weitermachen, konsumieren, kassieren! Dabei hatte die kurze Atempause mal ganz gut getan.

Langstreckenzieher leiden besonders unter Veränderungen ihres Lebensraums

Das Verschwinden der Zugvögel

In vielen Ländern der Erde geht die Zahl der Vögel massiv zurück, zum Beispiel in den USA, Indien und Deutschland. Besonders Zugvögel leiden unter Veränderungen ihrer Lebensräume, sei es durch den Klimawandel oder Zerstörung durch den Menschen.

Foto aus dem Winter 2010/2011

Klima

Saubere Luft sorgt für wärmere Winter

Es liegt nicht nur am Klimawandel: Viele erinnern sich noch an die kalten und schneereichen Jahre ihrer Jugend, während aktuell ein milder Winter auf den nächsten folgt. Forscher aus den USA haben jetzt herausgefunden, dass das auch mit der geringeren Luftverschmutzung zu tun hat.