Wissenschaft

Humanistischer Salon in Nürnberg

Geschlecht zwischen Biologie und Kultur

Wie stark wird das Geschlecht von der Biologie oder der Kultur bestimmt? Über diese schwierige Frage diskutierte der Soziobiologe und Philosoph Eckart Voland mit der Biologin und Wissenschaftsjournalistin Brynja Adam-Radmanic beim Humanistischen Salon in Nürnberg.

Albert Einstein – der Übersetzer des Universums

Einstein hat unser Weltbild revolutioniert wie kein anderer. Ohne seine Forschungen gäbe es so weder die Relativitätstheorie und moderne Kosmologie noch die Quantenphysik. Diese äußerst schwierigen Themen hat der Wissenschaftsreporter und Philosoph Rüdiger Vaas nun geradezu "schwerelos" verständlich gemacht – getreu Einsteins Motto, die Dinge so einfach wie möglich zu erklären, aber nicht einfacher. Der hpd bringt hier einen Auszug seines gerade im Kosmos-Verlag erschienenen Buchs "Einfach Einstein!".

Passen Wissenschaft und Christentum zusammen?

Immer wieder wird – auch heutzutage noch – der katholischen Kirche zugesprochen, viel für die Wissenschaft und Kultur des "Abendlandes" getan zu haben. Der Autor Roland Fakler hat sich etwas genauer angesehen, ob diese Annahmen korrekt sind. Er kommt zu einem vernichtenden Ergebnis.

Die Science Busters im Interview mit dem SKEPTIKER

"Überall steckt Wissenschaft drin"

Neue Besetzung, neues Buch, neue Programme: Zehn Jahre nach der Gründung des Wissenschaftskabaretts haben sich die "Science Busters" neu erfunden. Skeptiker-Chefreporter Bernd Harder sprach mit ihnen über Männerstammtische, Game of Thrones und die erste Verhaltensbiologin in der Gruppe.

Die Rekombination der elterlichen Gene führt zu unterschiedlichen Phänotypen innerhalb eines Wurfes.

Wissenschaft und Katholizismus

Im luxemburgische Tagblatt behauptet P. Jean-Jacques Flammang, dass es allein der katholischen Religion zu verdanken sei, dass die Menschen heutzutage nicht mehr die wilden Tiere im Wald anbeten. Die ganze Wissenschaft sei einzig und allein eine Kulturleistung des Katholizismus.

Lars Jaeger

Humanistischer Salon Nürnberg

Lars Jaeger sieht Menschheit am Scheideweg

Durch Genom-Editierung und Künstliche Intelligenz stünden uns radikale gesellschaftliche Änderungen bevor, erklärte der Wissenschaftsautor Lars Jaeger am Sonntag im Humanistischen Salon Nürnberg. Ob die Welt für uns dadurch zur Hölle oder zum Himmel auf Erden werde, sei noch völlig offen. Um diese Veränderungen zum Positiven zu gestalten, plädierte er für die Kultivierung einer säkularisierten Form von Spiritualität.

Globuli

Homöopathie

Abschied vom Paralleluniversum

Da gibt es eine Geschichte, über 200 Jahre alt. Ein Gedankengebäude zur Medizin, eines unter vielen der damaligen Zeit. Diese Geschichte gewann ein gewisses Renommee, da sie viele Fehler bisheriger Methoden vermied und deshalb fälschlicherweise für "richtig" gehalten wurde. Ihre Grundlagen waren aber eine Mischung aus vorwissenschaftlichen, teilweise mystischen Überlieferungen, garniert mit Hypothesen, die aber nicht mehr taten, als eine verführerische Schlüssigkeit und Einfachheit des Systems vorzugaukeln. Natürlich – wir sprechen von der Homöopathie.

Armand Marie Leroi: Die Lagune oder wie Aristoteles die Naturwissenschaft erfand

Entwicklung in der Endlosschleife

Um Intrigen aus dem Weg zu gehen, zog er sich aus Athen zurück auf die Insel Lesbos. Dort beobachtete der erste Philosophieprofessor der Geschichte die Seeigel im Hafenbecken und an der Lagune im Osten des Eilands die Vögel auf ihrer Durchreise in den Süden und begründete gleich noch die Biologie. Neun biologische Werke hat er verfasst. Carl von Linné und Georges Curvier haben ihn gelesen und seine Systematik übernommen. Es fehlt nicht viel, und Aristoteles wäre noch auf das Prinzip der Evolution gekommen.