Frank Nicolai

Frank Nicolai

Der Autor schreibt seit 2009 für den hpd. Er war von Oktober 2013 bis zum März 2025 Chefredakteur des Humanistischen Pressedienstes.

Artikel des Autoren

Steht der Paragraph 217 StGB auf der Kippe?

Erst am Montag sendete die ARD eine Reportage über verhinderte Sterbehilfe in Deutschland und das unsägliche Leid der Betroffenen. Insbesondere auch der offene Rechtsbruch, den Gesundheitsminister Spahn mit seiner Anordnung an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) beging, die Anträge Schwerstkranker entgegen höchstrichterlichem Beschluss, den Kauf von Natrium-Pentobarbital (NaP) in "extremen Notlagen" zu verwehren, erregt die Menschen.

Die Preise: Der Goldene Aluhut 2019

…nicht über den Placeboeffekt hinaus!

Ein aufregendes Jahr voller Fake News und Verschwörungstheorien neigt sich dem Ende zu. Grund genug, um das fünfte Mal den "Goldenen Aluhut" zu vergeben. Einen der von den Preisträgern nicht sonderlich begehrten Preise gewann vergangene Woche auch das Unternehmen "Hevert", welches Homöopathie-Kritikerin und hpd-Präsidiumsmitglied Natalie Grams einen juristischen Maulkorb verpassen wollte.

Nichts drin, nichts dran!

Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften, kurz GWUP, hat auch in diesem Jahr dazu aufgerufen, im Rahmen der "Nichts drin, nichts dran!"-Aktion nachzuweisen, dass homöopathische Mittelchen nicht "über den Placebo-Effekt hinaus" wirken. In Berlin zeigten zehn mutige Skeptiker, dass man sich mit Globuli nicht vergiften kann.

Wie Computer denken

"Digital. Wie Computer denken" heißt das neue Buch von Jürgen Beetz. Darin erklärt er nicht nur, wie Computer funktionieren, sondern auch, wie die Daten und Geschäftsprozesse in die Maschine hinein kommen. Der umfangreichste Teil ist jedoch die Analyse der gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Was dabei heraus gekommen ist, darüber sprach hpd mit dem Autor.

Waldbrand (Symbolbild)

Als würden Gebete helfen …

Die "Grüne Lunge der Erde" brennt. Allein in diesem Jahr gab es bereits mehr als 70.000 Brände; der Großteil davon von Menschen gelegt. Seit zwei Tagen sind Medien und Weltöffentlichkeit darauf aufmerksam geworden. Und was wird getan? Gebetet.

Der Stand auf dem Berliner Alexanderplatz war gut besucht.

Essen fürs Klima

Kann der Einzelne etwas gegen den Klimawandel tun? Und wenn ja, was? – Es sind häufig die kleinen Dinge, die scheinbar unscheinbaren Handlungen, mit denen jeder Einzelne kleine Veränderungen erreicht. Zum Beispiel auch, in dem man seine Ernährung hinterfragt.