Templiner "Nudelmesse" erreicht Landtag

Die Posse um die Templiner Nudelmesse beschäftigt jetzt den Landtag von Brandenburg. 

Die SPD-Abgeordnete Klara Geywitz hat eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet, auf die jetzt eine Antwort vorliegt. Stephan Breiding, der Sprecher des Kulturressorts erklärt, dass "bundesweit seit 2008 'Kirchen und sonstige Religionsgemeinschaften' auf Gottesdienste und ähnliches hinweisen dürfen. Bis dahin durften das nur Katholiken und Protestanten. Auf dieser Basis habe die 2011 gegründete Spaghettimonster-Kirche beim zuständigen Landesbetrieb Straßenwesen die Schilder-Genehmigung beantragt. Mit Erfolg."

Allerdings sei laut Meinung des Ministeriums, die "Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters" keine Religionsgemeinschaft. Dem widerspricht Rüdiger Weida entschieden: "Wir betreiben keinen Schabernack, sondern haben ernste gesellschaftliche Anliegen."

"Konkret gehe es darum, religiöse Privilegien abzuschaffen, also etwa Zahlungen des Staates an die Kirchen. 'Und bis es so weit ist, wollen wir die gleichen Rechte wie die anderen Kirchen, um zu zeigen, wie ungerecht und sinnlos die Privilegien sind', sagt Weida." 

Quelle

Kommentare (2)

Rainer Bolz (nicht überprüft)

Mo. 19 Jan 2015 - 22:08

Hallo Rüdiger, dass wird dann ein lustiger Prozess, jedenfalls für viele Atheisten! Ein entsprechender Spendenaufruf wird die Angelegenheit sicherlich auch gut unterstützen.Wir sind dann natürlich auch dabei. Bei der Gelegenheit möchten wir uns für das Vorweihnachtliche "Programm" endlich einmal bedanken. Das Geld für die gesparten Theaterkarten Spenden wir lieber der Kirche des fliegenden Spagettimonsters.

Idealerweise sollte man allen die Schilder wegnehmen. Auf Straßenschildern muss sowas schlichtweg nicht stehen. Es gibt andere Möglichkeiten sich zu informieren.

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