Bilanz des "Kinderschutz-Gipfels"
Aus dem Vatikan nichts Neues
Foto: Gisa Bodenstein
Die Konferenz zur Aufarbeitung des Missbrauchsskandals ist zu Ende. Die Erwartungen waren groß, das mediale Interesse auch. Aber am Ende stehen doch nur wieder Relativierungen, Absichtserklärungen und Ankündigungen des Papstes. Jetzt hagelt es Kritik, nicht nur von den Opfern.
"Nach 4 Tagen Anti-Missbrauchsgipfel: Hier die Liste mit den konkreten Maßnahmen, wie die katholische Kirche zukünftig sexuellen Missbrauch verhindern will", postete das Satire-Magazin Extra 3 auf Facebook. Wer denkt, dass sein Endgerät das zugehörige Bild nicht richtig anzeigt – nein, es gehört so. Es ist ein weißes Blatt Papier. Ein Nichts. So lassen sie sich zusammenfassen, die konkreten Ergebnisse, die Papst Franziskus noch zu Beginn der Missbrauchskonferenz angemahnt hatte. Die drei Tage im Vatikan standen unter den Überschriften "Verantwortung", "Rechenschaftspflicht" und "Transparenz". Es trafen sich die Vertreter aller Bischofskonferenzen weltweit, dazu kamen Ordensvertreter und Experten. Sogar zehn Frauen sollen dabei gewesen sein.
Wer nicht eingeladen war, waren die Opfer. "Die Opfer stören (…), man möchte lieber unter sich bleiben", sagte Matthias Katsch von der Betroffenenorganisation "Eckiger Tisch" schon am Donnerstagabend im heute journal. Er sprach von einer Angst vor dem Kontrollverlust bei den Organisatoren. Missbrauchsopfer aus aller Welt hatten sich zu einer Art "Gegengipfel" in Rom versammelt, ihre Abschlussveranstaltung war der "March to Zero" am Sonntag. Sie zogen zur Engelsburg, um für "Null Toleranz" gegenüber Missbrauchstätern zu demonstrieren.
Immer schärfere Worte findet der Papst in seiner viel kritisierten Abschlussrede einerseits: Da ist der Vergleich mit "heidnischen Menschenopfern", die Bezeichnung von Missbrauchstätern als "Menschenschinder" und dem Missbrauch als Brutalität, die man aus dem Leib der Menschheit herausreißen müsse. Andererseits hat sich das Schuldbewusstsein immer noch nicht überall durchgesetzt: "Bischöfe aus Afrika und Asien haben eingewandt, in ihren Ländern gäbe es zahlreiche Formen von Missbrauch, angefangen bei Kindersoldaten und Kinderarbeit. Sie nehmen die Aufmerksamkeit für sexuellen Missbrauch in der Kirche als Obsession wahr", sagte Mark Coleridge, Erzbischof von Brisbane (Australien) in derselben Ausgabe des heute journals.
Auch Franziskus neigt zu Relativierungen: "Unsere Arbeit hat uns dazu geführt, einmal mehr anzuerkennen, dass das schwere Übel des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen leider in allen Kulturen und Gesellschaften ein geschichtlich verbreitetes Phänomen ist. (…) Wer Missbrauch begeht, das heißt Gewalt (körperlich, sexuell oder psychisch) anwendet, sind vor allem Eltern, Verwandte, die Partner von Kinderbräuten, Trainer und Erzieher." An anderer Stelle betont er zwar, die weltweite Verbreitung dieses Übels bestätige wie schwerwiegend es für unsere Gesellschaften sei, schmälere aber nicht seine Abscheulichkeit innerhalb der Kirche. Innerhalb der Kirche sei Missbrauch noch schwerwiegender und skandalöser, weil er "im Gegensatz zu ihrer moralischen Autorität und ihrer ethischen Glaubwürdigkeit" stehe. Doch insgesamt sieht das Oberhaupt der katholischen Kirche den Missbrauch als "Geheimnis des Bösen", für das es keine ausreichenden Erklärungen gebe. "Die gottgeweihte Person, die von Gott auserwählt wurde, um die Seelen zum Heil zu führen, lässt sich von ihrer menschlichen Schwäche oder ihrer Krankheit versklaven und wird so zu einem Werkzeug Satans."
Insgesamt versucht der Papst den kirchlichen Missbrauch in ein globales Gesamtbild des Missstands einzubetten, das alles von minderjährigen Prostituierten über unterernährte bis zu abgetriebenen Kindern umfasst. Er zitiert Studien, philosophiert darüber, wie sich die Opfer fühlen und was die Ursachen für den Missbrauch sein könnten. Er lenkt ab vom eigenen Problem und verkehrt den Versuch, den metaphorischen Brand in seiner Kirche kleinzuhalten, in eine Vorreiterrolle für Kinderrechte weltweit. "Die Rede des Papstes ist der schamlose Versuch, sich an die Spitze der Bewegung zu setzen, ohne sich der Schuld und dem Versagen zu stellen und wirkliche Veränderung anzugehen", schrieb Matthias Katsch dazu. Die Opferverbände hatten sich unter anderem gewünscht, dass Missbrauchstäter oder -vertuscher konsequent ihren Klerikerstatus verlieren.
Thomas Schüller, Direktor des Instituts für Kanonisches Recht der Universität Münster, nannte Franziskus‘ Abschlussrede "ein Fiasko" und "eine vertane Chance". Sie sei ein "routiniertes und uninspiriertes Abspulen von Selbstverständlichkeiten" gewesen. "Es ist das Ende des Pontifikats in dem Sinne, dass Franziskus nicht als Reformpapst in die Geschichte eingehen wird, sondern als Bewahrer."
Und die angekündigten Maßnahmen? In seiner Abschlussrede spricht der Pontifex von den "geistlichen Maßnahmen" Demütigung, Selbstanklage, Gebet, Buße – "Das ist die einzige Weise, um den Geist des Bösen zu besiegen. So hat ihn Jesus besiegt." "Das Ziel der Kirche wird also sein, den missbrauchten, ausgebeuteten und vergessenen Minderjährigen, wo auch immer sie sich befinden, zuzuhören, sie zu bewahren, zu schützen und zu betreuen." Blumig formulierte Absichtserklärungen und Ankündigungen, was ungefähr passieren müsste – konkreter wird es auch danach nicht mehr. Eine Abschaffung des Zölibats wird es natürlich nicht geben. Im Gegenteil spricht der "Heilige Vater" davon, die Ausbildung im Priesterseminar müsse "die Tugend der Keuschheit miteinschließen".
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, nahm den "Vertreter Gottes auf Erden" in Schutz: Man könne nicht erwarten, dass auf einem solchen Treffen ein rasch zusammengestellter Maßnahmenkatalog verabschiedet werde. Und bezogen auf die Rede: "Ich kann nicht erkennen, dass das nur qualmiges, nebulöses Gerede war."
Erfreulich war der enorme mediale Druck, der während der Konferenz in Rom allgegenwärtig war. Was Papst Franziskus in seiner Abschlussrede zu einem Seitenhieb verleitete: Die Kirche müsse sich über alle "ideologischen Polemiken" und "journalistischen Kalküle" erheben, die das von den Opfern erlebte "instrumentalisieren" würden – Wenn man das hört, ist man geneigt zu denken, dass der Pontifex das eigentliche Problem nicht im Missbrauch selbst, sondern in dessen Bekanntwerden durch die Medien sieht. Er spricht von einem "Gerechtigkeitswahn, der von den Schuldgefühlen aufgrund der vergangenen Fehler und dem Druck der medialen Welt hervorgerufen" werde. Was das sein soll, ein "Gerechtigkeitswahn", wie Gerechtigkeit in einem Zusammenhang mit einem Wahn stehen kann und wie der Wunsch nach Gerechtigkeit etwas Schlechtes sein kann, erklärt der Inhaber der ewigen Wahrheit nicht.
Kommentare (34)
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Ja genau, Bußgebete - kann
Ja genau, Bußgebete - kann die Pfaffia.
Nützen nur nix.
Der Anti-Missbrauchgipfel war
Der Anti-Missbrauchgipfel war ein Eigentor des Vatikans, da die Interesse der Gesellschaft größer wurde. Statt die "Probleme" als besprochen und erledigt ad acta zu legen zu können, hat der Vatikan gezeigt, dass er total ratlos ist und für die Zukunft nichts anzubieten hat, außer leere Versprechungen.
mit anderen worten. der rkk
mit anderen worten. der rkk fehlen die worte und das als Institution die alles weiss was andere machen sollen nur die rkk weis halt nicht was sie selber machen soll. im leben muss man bei sich selber anfangen, das haben die Theologen seit 2000jahren "verschlafen"
Was mir noch aufgefallen ist:
Was mir noch aufgefallen ist:
- dass er ständig so süßlich von „den Kleinen“ redet; auch größere Kinder und Jugendliche waren Opfer
- das ist für mich der widerlichste Satz der ganzen Rede: „Demütig und beherzt müssen wir anerkennen, dass wir vor dem Geheimnis des Bösen stehen, das gegen die Schwächsten erbost ist, weil sie Bild Jesu sind.“ Demut gegenüber dem Geheimis des Bösen ??? Warum hat das Geheimnis des Guten nichts dagegen unternommen ??? Dieser süßlich esoterische Ansatz soll wohl die fundamentale Erklärung für den Missbrauch sein.
- „Sie (die Kirche) fühlt sich gerufen, dieses Übel zu bekämpfen, das das Herzstück ihrer Mission berührt: das Evangelium den Kleinen zu verkünden und sie vor den reißenden Wölfen zu schützen.“ Das ist wohl seine größte Sorge, er sieht die Gehirnwäsche für die „Kleinen“(!) durch die Frühreligiösierung und Frühindoktrination in den Kinderkirchen, Kitas, Kindergärten und Schulen in Gefahr. Und das soll sie vor den Wölfen beschützen ? Ganz sicher nicht, solange so viele Wölfe in den Schafspelzen der Kleriker herumlaufen.
- schließlich findet er es nicht zu albern, mit dem Kindermord des Herodes als Tatsache zu argumentieren, obwohl alle Historiker der Meinung sind, dass er nie stattgefunden hat.
- und was die Keuschheit angeht stellt er zwar, indem er den Heiligen Pillen-Paul zitiert, resigniert fest: „man darf nicht vorgeben, dass in diesen Dingen die Gnade die Natur ersetzen werde«, hält aber eisern daran fest.
- und zu guter Letzt, als Gipfel der Schamlosigkeit, spricht er von „den Skandalen EINIGER WENIGER“. EINIGE WENIGE, das trifft weder auf den Missbrauch zu noch auf den Zölibat, den er hier verteidigt.
Wahrheit bei Leugnern der
Wahrheit bei Leugnern der Wahrheit zu erwarten ist Dummheit, auch wenn sie noch so "gscheit" daherreitet. Vom "Geistigen Missbrauch" ganz zu schweigen, der nicht mal erwähnt wurde (wenigstens nicht öffentlich). Religiotie ist angesichts solchen "Konferenzteilnehmerverhaltens" kein Schimpfwort, sondern treffende Zustandsbeschreibung. Wann befreit sich das "demütige Volk der Gläubigen" endlich von der Geisel des geistigen Missbrauchs?
Wer Kindern weh tut begeht
Wer Kindern weh tut begeht ein Verbrechen. Kinder haben noch keine Sexualhormone und ohne Hormone macht Sex keine Lust, sondern Schmerz. Und wer Kindern dann noch mit Tod und Teufel droht, damit sie nichts verraten ( petzen), z. B. ihren Eltern oder einer Person ihres Vertrauens, dann kann man diese Ängst, die ein Kind dann austehen muß - oft jahrelang - mit Folter vergleichen.
So etwas gehört der weltlichen Gerichtsbarkeit zugeführt, weil es ein weltliches Verbrechen ist. Die Täter müssen gesetzesgemäß bestraft werden. „Mit Demütigung, Buße und Gebet?“ Nein, so geht das nicht, Herr Pabst! Die Gläubigen wenden sich mit Grauen ab.
Wieso nehmen sie eigentlich dauernd Kinder auf den Arm und küssen sie dann? Haben Sie wohl selber pädophile Regungen? Und damit Verständnis für Ihre gefallenen Untergebenen?
Diese dreitägige, noch nie dagewesene Konferenz von 190 Teilnehmern war sicher millionenteuer samt der kostbaren Gewänder, Essen und Übernachtungskosten der ja bekanntermaßen nicht mit übermäßiger Bescheidenheit gesegneten Fachleute, diese Unkosten hätten besser der Opferentschädigung zugeführt werden sollen. Dann wäre die Sache eher aus der Welt zu bringen. Ohne Entschädigung der Opfer wird sie ewig weiterschwelen
In Roma aeterna nichts Neues
In Roma aeterna nichts Neues
Wie oft wollen die alten Männer noch zusammenkommen und so tun, als wären sie erschüttert über den Missbrauch durch Mitglieder ihrer Organisation, von dem sie irgendwie über Jahrzehnte gar nichts mitgekriegt haben? Was für ein widerlicher Heuchler-Verein. Es ist der Versuch, die Missbrauchstaten der Kirchenmänner zu relativieren. Dazu wird der Teufel halt mal wieder reaktiviert. Dieser ist für Jorge Mario Bergoglio ein real existierendes Wesen, das aktiv in das Geschehen der Welt eingreift und vor dem man sich in Acht nehmen muss. Von solch schizophrener Denkart kann man nicht mehr als wolkige Worte und Gebete erwarten. Der Papst verspricht nun, dass die Kirche dieses Gesamtproblem des Kindesmissbrauchs angehen will, um so das Herzstück ihrer Mission: „das Evangelium den Kleinen zu verkünden und sie vor den reißenden Wölfen zu schützen“ zu retten. Für mich klingt das eher wie eine Drohung als wie ein Versprechen: die katholische Kirche wird sich aus der Kindermission von der Taufe über Kindergärten und Schulkindermission nicht zurückziehen, sondern sich weiterhin der Kinder bemächtigen. Ob katholische Eltern irgendetwas gelernt haben in den letzten Tagen? Wenn sich ein katholischer Priester offen und vor seinem Bischof zu einer Liebesbeziehung zu einer Frau bekennt, verliert er alles. Sein Amt, seine Reputation, die moralische und finanzielle Unterstützung seiner Kirche. Wenn ein Kleriker seine Triebe mit Schutzbefohlenen oder Kraft seiner „kirchlichen Autorität“ mit von ihm Abhängigen auslebt, wird das vertuscht oder mit schönen Worten relativiert. Noch Fragen ? Keine!
So langsam aber sicher müsste
So langsam aber sicher müsste doch auch der dümmste und blindeste merken was Sache ist. Auf kath.net wird PF offen und beinahe unwidersprochen der Mühlstein an den Hals gewünscht, und die "er hat nur die falschen Berater"-Fraktion wird immer dünner... wann also fliegt diesem verlogenen Heuchler der eigene Laden endlich um die Ohren?
So langsam, liebe Nora Koch?
So langsam, liebe Nora Koch? Warum jetzt auf einmal , und so langsam? Sie haben ja recht, aber warum nicht schon vor 10, 20 oder 30 Jahren, da war der katholische Saustall doch schon der Selbe wie heute, und in all diesen Jahren ist es immer genau so weiter gegangen!
Und ich garantiere Ihnen: es wird genau so weiter gehen! Diese wunderbare Quelle zum Druck-Ablassen wird die Pfaffia sich doch nicht nehmen lassen, wegen ein paar Hanseln, die so dumm waren, sich erwischen zu lassen!
Kay Krause: Logisch wär
Kay Krause: Logisch wär früher besser gewesen. Ist aber nicht passiert, und dabei war ich auch nicht. Das ist nicht das 1. Mal dass ich sowas sage - vielleicht das 1. Mal beim hpd - und das soll auch gar nicht heissen dass es bisher nicht nötig gewesen wäre dass sich was ändert. Ich glaube ganz allgemein schon ne ganze Weile nicht mehr daran dass der Mensch diesbezüglich noch wesentlich dazu lernt. Aber hin und wieder verkünde ich ganz offen und naiv mein Erstaunen über diesen Fail und darüber, was man sich alles erlauben kann wenn man zB Papst ist. Mehr war das nicht.
Alles klar, Lady Nora! Anders
Alles klar, Lady Nora! Anders hatte ich das auch gar nicht verstanden!
"Die Schweine werden
"Die Schweine werden ausgetauscht, der Saustall bleibt der gleiche."
Kurt Tucholsky
Weitere Kommentare erübrigen sich, gelle?
Man muss Verständnis zeigen
Man muss Verständnis zeigen für die arme Kirche. Es ist gerade mal vier Jahrzehnte her, seit die ersten Missbrauchsfälle außerhalb der Kirche publik wurden. Gut, innerhalb der Kirche wurde das schon Jahrzehnte zuvor dokumentiert - noch weiter davor gehörte der massenhafte Missbrauch zum geistlichen Alltag. Da kann man so schnell keine Maßnahmen entwickeln.
Man muss Verständnis zeigen für die arme Kirche, die ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt wird, deren Schattenseiten, deren Missbrauchsförderungssystem offenbart wird. Das ist doch peinlich, da schämt man sich erst mal ein paar Jahrzehnte, bevor man handelt. Was heißt schämt? Da betet man, schwingt vielleicht ein wenig mehr Weihrauch. Die geistliche Welt hat so viele Möglichkeiten, mit Riten nichts zu tun.
Man muss Verständnis zeigen für die arme Kirche, deren Gott sie und die jungen Opfer verlassen hat, sodass nun der Teufel - das Böse schlechthin - regiert. Auch daran sind wieder die Medien Schuld, die gotterbarmungslos die notleidenden Priester anprangern.
Man muss Verständnis zeigen für die arme Kirche, die ihrer Rolle als sexuell verklemmte Psychopatenfabrik nicht so einfach entfliehen kann. Die Restgläubigen erwarten dieses asexuell Tuntige der Kleriker, dieses aus der Zeit Gefallene, Altbackene. Sie erwarten von Hochwürden, dass er Respekt einfordert. Da nimmt man auch hin, dass er hin und wieder überraschend viele Snickers oder Bountys beim Kiosk kauft.
Muss ich dafür wirklich Verständnis zeigen? Nein! Es ist nicht das Böse, nicht der Teufel, es sind nicht die Medien, die den Missbrauch erzeugen. Es ist das System Kirche, das Menschen krank macht, das kranke Menschen anzieht, das sie in eine Blase der Scheinheiligkeit steckt, dass ihnen suggeriert, sie seien nur einem entrückten "Gott" gegenüber verantwortlich - weshalb ihre Verbrechen mit einer Buße erledigt wären. Es ist das System Kirche, das Eltern ihre Kinder nichts ahnend zum hochheiligen Personal schicken lässt, es ist das System Kirche, das Kinder und Jugendliche schweigen lässt, wenn sie Opfer deren Personals werden.
Dieses System will sich nicht reformieren, dieses System muss verschwinden. JETZT...
Nicht erst seit 40 Jahren!
Nicht erst seit 40 Jahren!
Die Geschichte des Christentums beginnt mit einem Missbrauchsfall an einer sehr jungen Frau namens Maria!
Was muss das für ein Gott
Was muss das für ein Gott sein, der einen derartigen Stellvertreter auf Erden hat.
Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, dass es doch einen Teufel gibt und der wohnt im Vatikan.
Mehr als der Pontifex es getan hat kann man die Opfer nicht verhöhnen.
Das hat mit Arroganz oder Ignoranz nichts mehr zu tun, das ist schon krankhafte Selbstüberschätzung.
Der "Teufel" ist die Macht.
Der "Teufel" ist die Macht. Wo Macht ist, ist immer auch Machtmissbrauch, deswegen braucht es Gewaltenteilung und Transparenz. Beides ist im Vatikan unerwünscht und im übrigen mit dem Konzept "Religion" unvereinbar.
Aus seiner Rede: „Ich möchte
Aus seiner Rede: „Ich möchte hier wiederholen, dass »die Kirche keine Mühen scheuen wird, alles Notwendige zu tun, um jeden, der solche Verbrechen begangen hat, der Justiz zu unterstellen. Die Kirche wird nie versuchen, einen Fall zu vertuschen oder unterzubewerten« (Ansprache an die Römische Kurie, 21. Dezember 2018).“
Es sollte also allen „christlichen“ deutschen Staatsanwaltschaften mitgeteilt werden, dass eine weltliche Strafverfolgung ganz im Sinne des Vatikans ist.
Allmählich trauen sich
Allmählich trauen sich deutsche Journalisten, z.B. Julius Müller-Meiningen, auf die systematische Missbrauchsvertuschung durch Franziskus öffentlich aufmerksam zu machen. Denn die Stimmung ist gekippt, und sein Sündenregister umfangreich. Von Lippenbekenntnissen abgesehen, stand er lange fest auf der Seite seiner scheinheiligen Kirche samt deren Tätern und Tatvertuschern, nie wirklich an der Seite der Missbrauchsopfer. Dass er nun sogar in der "frommen" Rheinischen Post" („Zeitung für Politik und christliche Kultur“) und der bisher papstfreundlichen ZEIT (Evelyn Finger) Dresche bezieht, geschieht ihm recht. Hier meine, natürlich unvollständige, Zusammenstellung von Belastungsmaterial gegen ihn: www.reimbibel.de/Franziskus-Missbrauch.pdf .
Gegen die Auslassungen der
Gegen die Auslassungen der Führungsriege dieser Institution ist der Aal ein Borstenvieh, so glatt und unfassbar, wie immer!
Zitat von Gottes Statthalter
Zitat von Gottes Statthalter auf Erden: "Die gottgeweihte Person, die von Gott auserwählt wurde, ... , lässt sich von ihrer menschlichen Schwäche oder ihrer Krankheit versklaven und wird so zu einem Werkzeug Satans."
Dieser "Allmächtige" muss also mehrere Aussetzer gehabt haben. Ich hoffe da steckt ein tieferer Sinn dahinter den wir nur nicht erkennen können, aber glauben tue ich es nicht ... es sei denn der Statthalter bringt eine von logischen Brüchen freie Erklärung, dann muss ich es nicht mehr glauben.
Bis dahin glaube ich einfach, dass diese kriminelle mafiöse Organisation der Welt etwas Gutes tun würde, wenn sie sich auflöst. Von unserem Staat ist ein solch mutiger Schritt leider nicht zu erwarten.
Meine tiefste Verachtung möchte ich denjenigen Menschen ausdrücken, die dieser Organisation weiterhin ihre Kinder anvertrauen oder diese Organisation weiterhin finanziell unterstützen. Dafür gibt es die Bezeichnung Mitläufer oder gar Mittäter.
Der Vatikan ist wie ein U
Der Vatikan ist wie ein U-Boot: Alle Schotten dicht machen und abtauchen! Und allen vergeht Hören und Sehen.
Vor allem müßte unsere
Vor allem müßte unsere Staatsregierung mal unsere Verfassung befolgen und ein säkularer Staat werden. Das steht seit 100 Jahren an! Es wird wirklich Zeit. Unsere zögerlichen Politiker machen sich direkt mitschuldig am Leid der Kinder.
Jährlich über 500 € Steuergelder zusätzlich zu den Kirchensteuern...und das von Bürgern, die überhaupt nicht dabei sind bei dem Verein. Da zahlen die ca.32% Atheisten, die sich ausdrücklich entfernt haben von dem Laden mit und auch alle Muslime - denen würden die Haare zu Berge stehen, wenn sie das wüßten.... und alle Kurden mit ihrer zoroastrischen, uralten Religion, alle Mormonen und Zeugen Jehovas und was es sonst noch alles an religiösen Sagen gibt.
Eigentlich müsste jedem
Eigentlich müsste jedem Menschen, welcher sich mit diesen Themen auseinandersetzt, bereits im Vorfeld bewußt gewesen sein, das sich nichts - ich betone absolut nichts, ändert, nur weil einige Herren aus aller Welt sich in Rom zu einem Meeting versammeln und offensichtlich Augenwischerei betreiben. Das hat leider eine sehr lange Tradition und der ist man schließlich verbunden!
Den Opfern wird schlichtweg einmal mehr Unrecht zugefügt - möglicherweise diese mit solch einer Rede sogar noch verspottet. Antagonistischer geht es wohl kaum?
Und wenn dieser Pabst diese Verbrechen an Menschen schon dem Satan zuschreibt, dann wäre es sicher nicht verkehrt, würde er vor der eigenen Türe in Bezug auf Besitztümer und Gelder kehren. Auch diese Art der Gier - ich meine die Raffgier - dürfte nach meiner Lesart, nach langem Studium der Religionswissenschaft, Deibelswerk sein!!!
Das Problem ist, dass
Das Problem ist, dass Priester nicht wissen wie die Welt funktioniert, weil ihnen ihre heiligen Bücher ein falsches Weltbild vermitteln. Sie glauben, dass zwei Geister: Gott und Teufel die Welt regieren und dass es darum geht, diese durch Gebete, Weihwasser und Rituale zu beeinflussen, anstatt zu begreifen, dass der Mensch ein Lebewesen mit ganz natürlichen Bedürfnissen und Trieben ist, die es gilt, auf sozialverträgliche Weise auszuleben oder zu beherrschen. Sie wollen als Heilige erscheinen. Dazu müssen sie ihre natürlichen Neigungen verheimlichen und auf unheimliche weise ausleben. So werden sie zu Scheinheiligen. Warum solche Männer besonders geeignet sein sollen, die Jugend zu erziehen, muss mir noch jemand erklären.
Man stelle sich vor, die
Man stelle sich vor, die Sexualverbrecher von diesem Campingplatz in Lügde stünden vor Gericht und versuchten, sich mit diesen Worten zu verteidigen: "Das schwere Übel des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen ist leider in allen Kulturen und Gesellschaften ein geschichtlich verbreitetes Phänomen." Wüssten wir dann nicht, mit wem wir es zu tun haben?
eines verstehe ich nicht:
eines verstehe ich nicht:
in Nordrhein-Westfalen setzt der Innenminister einen Sonderermittler ein, um die Vorgänge auf einem Campingplatz in der Kreispolizeibehörde Lippe aufklären zu lassen.
Auf Bundesebene ist ist ein Sonderermittler bei bekannten fast 3.700 Fällen mit fast 1.700 mutmaßlichen Tätern nicht möglich? Oder wird "nur" nicht darüber berichtet? Und warum fällt mir in dem Zusammenhang das Wort Dunkelfeld aus der PKS ein?
auch eine interessante
auch eine interessante Mitteilung des sog. heiligen Stuhls:
http://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2019/01/03/0005/00014.html#de
Betrachtet man den Begriff des Stuhls ethymologisch, kann man die Redensart "ach du heilige Scheiße" besser verstehen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stuhl
von dort aus ist es nur einen Mausklick: https://de.wikipedia.org/wiki/Kot
Um in der(en) deontologischen Logik (vereinfacht: es ist geboten, daß..., es ist verboten daß...) konsequent zu bleiben, sollten sich die "Würdenträger" die Hoden abschneiden lassen, da Fortpflanzung moralisch unerwünscht ist. Wahrscheinlich hätte ein Eunuchenstatus einen wohltuenden Effekt.
https://www.katholisch.de/aktuelles/themenseiten/missbrauch.
Wobei sich mir die Frage aufdrängt, was ist eigentlich der "richtige" Gebrauch von Kindern? Mißbrauch, Gebrauch, Verbrauch. Diese Vokabeln sind m.E. im Zusammenhang mit Menschen völlig fehl am Platz.
Theologisch und telelogisch und ökonomisch mag das sinnvoll sein, für mich ist und bleibt es falsch.
Sollte es vieleicht so sein, daß Kinder zu selbstständigem Denken angeleitet werden
(Erwachsene Menschen können Widerspruch und Fragen aushalten, da es keine Gefahr bedeuten kann),
daß Kinder ohne psychische und physische Gewalt groß und stark gemacht werden,
daß Kinder frei von ideolgischer/religiöser Indoktrination die Schönheit der Welt entdecken können, weil sie kein schlechtes Gewissen haben müßen, wenn sie ihren eigensten Bedürfnissen folgen.
Welch ein (moralinsaurer) Unsinn: erst die Pflicht, dann das Vergnügen - natürlich, es wird immer Pflichten geben.
Der Werbespruch von wem auch immer - erst der Spaß, dann das Vergnügen ist natürlich auch Quatsch.
IHR kapiert ES einfach nicht.
IHR kapiert ES einfach nicht.
Das Wort "Zölibat" bedeutet nicht in erster Linie/Stelle Enthaltsamkeit von sexueller Aktivität sondern die VERHÜTUNG/VERMEIDUNG von Schwangerschaften/Reproduktion.
Nun kann ein Teil der männschlichen Säugetiere sich - so scheint es - nicht be"herr"schen. Wenn gerade mal keine Menschenfrau sich zu sexueller Aktivität bereit erklärt/nicht in der Nähe vorhanden ist "greift" ER sich menschliche Kinder.
Um es abzukürzen:
Kein Pferde-Mann (Hengst) würde sich in seinem sexuellen Trieb an Fohlen/Kindern "vergreifen". Und jeder Pferde-Mann(Hengst) akzeptiert, daß seine jeweiligen sexuellen "Avancen" nicht jederzeit von den Pferde-Damen angenommen/akzeptiert werden (was die Pferde-Frauen IHM auf ihre physische Pferde-Art sehr deutlich zeigen).
Was schließe ich (menschliches Tier) nun daraus?:
Es gibt auf diesem Planeten zu viele männliche, menschliche Säugetiere.
Und nun dürfen sich gern einige von euch ganz fürchterlich darüber aufregen.
Liebe Frau Pirstinger,
Liebe Frau Pirstinger,
also, ich glaube, ich habe jetzt kapiert, dass ein Pferde-Mann ein Hengst ist. Ich bin mir aber noch nicht ganz sicher, ob eine Pferde-Dame eine Stute ist. Könnten Sie in diesem Punkt noch etwas deutlicher werden?
Liebe Frau Pirstinger! Ich
Liebe Frau Pirstinger! Ich habe den Eindruck, Ihnen geht es in Ihrer freien Rede gar nicht um eine sachdienliche Anmerkung zum anstehenden Thema, sondern Ihnen geht es darum,zu provozieren, dass "......einige von uns männlichen, menschlichen Säugetieren - die Sie als zuviel auf diesem Planeten erachten - sich ganz fürchterlich über Ihr Geschreibsel aufregen.
Was mich (und wohl auch die meisten anderen männlichen Leser Ihrer Zeilen) betrifft, so ist Ihnen diese Provokation nicht gelungen. Aber einfach so unkommentiert stehen lassen möchte ich Ihren Erguss doch nicht: Ich will ja gerne respektieren, dass Männer ihnen offensichtlich zuwider sind;
Aber ist das ein Grund, für einen gebildeten, zivilisierten Menschen wie Sie, Sich auf das Niveau des Papstes zu begeben, wenn dieser davon spricht, dass alle "Ungläubigen"?
und Kirchenkritiker mit dem Teufel im Bunde sind??
Wem - liebe Frau Pirstinger - haben Sie nun mit dem vorletzten Satz Ihres Kommentares gedient? Allenfalls Ihrem persönlichen Frustabbau? Dem weiterhin friedlichen Zusammenleben von Männlein und Weiblein sicherlich nicht!
Dieses schreibt Ihnen ein den Frauen herzlich zugeneigter Mann, der sich von ihren Worten von seiner Zuneigung auch nicht abbringen lassen wird!
Gern würde ich Ihnen einen wunderschönen Blumenstrauß zubeamen!
Kay Krause
Ich bin kein Experte, aber
Ich bin kein Experte, aber ein gesunder Mann der auf erwachsene Frauem steht wird sich nicht so selbstverständlich an Kindern vergehen nur weil er grad Druck hat. Das eine hat, wenn sie mich fragen, mit dem anderen rein gar nichts zu tun.
Am schlimmsten finde ich, das
Am schlimmsten finde ich, das es noch immer genug Menschen gibt, die hinter dem Papst stehen und ihn vehement verteidigen. Ich weiß nur noch nicht, aus Angst oder Dummheit?
Ich schon: Dummheit
Ich schon: Dummheit
Missbrauch wird von zwei ganz
Missbrauch wird von zwei ganz unterschiedlichen Männergruppen begangen.
1 Zölibat: Es gibt Männer, die „notgeil“ werden und sich auch an Frauen unter 18 Jahren heranmachen. Da bereits 12 bis 16 Jährige mit ihren Reizen spielen und es manche auch darauf anlegen, reife Männer zu verführen, erfordern solche Situationen für Priester/Lehrer/Ausbilder durchaus sehr viel Selbstbeherrschung. Da zudem viele 15 bis 17-Jährige nicht ohne weiteres von Volljährigen zu unterscheiden sind, existiert hier für alle Männer eine latente Gefahr, sexuelle Beziehungen zu Minderjährigen einzugehen.
Gleiches gilt auch für homosexuelle Jungen und Männer.
2 Pädophilie: Es gibt Männer, die in ihrer Entwicklungsphase durch Zufall auf Kleinkinder (0-10 Jahre) geprägt wurden und nur bei solchen sexuelle Lust verspüren. Da ist nichts zu machen, außer sie von den Kindern fern zu halten. Heilbar ist dies nicht, aber immer strafbar. Solche Männer sind dazu verurteilt, ihr gesamtes Leben ohne Sexualität zu leben.