Hat das aufklärerische Erbe uns noch etwas zu sagen? Das ist die Frage, die Philipp Blom umtreibt. Und über die der Historiker und Autor denn auch mit den Gästen des "Humanistischen Salons" des Düsseldorfer Aufklärungsdienstes (DA!) in einem etwas ungewöhnlichen Format diskutierte. Blom, der, wie er sagte, in den letzten Zügen der Fertigstellung eines neuen Buches sei, war von seinem Wohnort Wien zugeschaltet auf einen großen Bildschirm im Forum Freies Theater in Düsseldorf. Die Technik machte es möglich, dass er seinen Interviewer Florian Chefai, wissenschaftlicher Koordinator des Hans-Albert-Instituts, und auch die Mitdiskutanten aus dem Publikum gut erkennen und mit ihnen ins Gespräch kommen konnte.