Persönliches Umfeld prägt psychische Verfassung
MÜNCHEN. (mpg) Angststörungen sind die am weitesten verbreitete psychische Erkrankung: Mindestens einer von fünf Erwachsenen ist davon betroffen. In ihrer neuesten Studie haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München gezeigt, dass ein Enzym namens Dnmt3a einen entscheidenden Anteil daran hat, wie die vordere Hirnrinde durch Stress ausgelöste Angst vermittelt. Eine Manipulation dieses Enzyms könnte einen erfolgversprechenden neuen Ansatzpunkt für verbesserte Therapiemöglichkeiten von Angststörungen bieten.