Gerd Eisenbeiß

Artikel des Autoren

Wissenschaft, Kunst und elftausend Jungfrauen

Wissenschaft, Kunst und Satire – ein thematischer Rahmen, der nur wenig Raum für Wünsche nach Ergänzungen offen lässt. Aber wo bleibt die hier möglicherweise erwartete Religionskritik, mag manch einer fragen? Nun, sie ist im Programm enthalten. Denn nur breit aufgestellte, fundierte und aufgeklärte Bildung schafft die entscheidende Grundlage, auf welcher sich u. a. auch Religionskritik als eine Art "Abfallprodukt" beinahe von selbst einstellt.

Albrecht Dürer: Adam und Eva (1507)

Evolution, Sex und Religion

BERLIN. (hpd) Schon immer hat den Autor des Artikels eine Auffälligkeit der Religionssysteme interessiert, nämlich ihre Fixierung auf das Geschlechtliche. Kaum ein religiöser Gesetzesbereich ist so reglementiert und durch Strafandrohung eingeengt wie die Sexualität, vor allem die der Frauen.

Kein Witz: Burka als Faschingskostüm

Die Verhüllungskrise

KARLSRUHE. (hpd) Das Verfassungsgericht hat doch noch eingelenkt. Die Zustände in unserem kleinen Land waren letztlich allen über den verhüllten Kopf gewachsen. Das öffentliche Leben ähnelte Friedhofsbegegnungen; man nahm sich gegenseitig nicht zur Kenntnis – wie sollte man auch, da die visuelle Kommunikation vollständig zusammengebrochen war.

Samuel Hahnemann

Samuel Hahnemann sancto subito!

BERLIN. (hpd) Es ist überfällig! Nachdem nun bekannt wurde, dass Frau Bojaxhju, genannt Mutter Teresa, heiliggesprochen wird, ist nicht mehr hinzunehmen, wie die Kirche an den Wundern des Samuel Hahnemann (geb. 1755) einfach vorüber geht.

Die Erschaffung Adams (Michelangelo, Sixtinische Kapelle, Rom)

Die Gottes-Hypothese

BONN. (hpd) “Gott” ist eine Hypothese, die bei der Erklärung der Welt, des Lebens und des Menschen unnötig ist – schon deshalb, weil sie ja nichts erklärt. Alle Versuche, einen “Gott” zu beschreiben, sind leicht als reine Spekulation zu erkennen, auf die sich bestimmte Menschengruppen geeinigt haben – oft unter dem Einfluss eines der ungezählten, charismatischen “Religionsstifter”.

Brief an einen Freund

BONN. (hpd) In fiktiven Briefen an einen Freund kommentiert der Autor Gerd Eisenbeiß seit Jahren politische und gesellschaftliche Analysen. Aus diesen Briefen wurde inzwischen ein eBook (pdf) erstellt. In einem aktuellen Brief schreibt er über den Terroranschlag auf die Pariser Zeitung Charlie Hebdo.

Aufklärung statt religiöser Verklärung

(hpd) Die Hoffnungen auf politische Veränderungen, wie sie jetzt wieder in den arabischen Staaten aufgebrochen und im Iran längst überfällig sind, um sich von einer politisch-religiösen Kaste zu befreien, haben dafür auch historische Vorbilder in vielen Regionen der Welt.