Kunst und Kultur

Ich wollte Einhörner

(hpd) Thomas Hocke, der ehemalige Redakteur des ZDF für Literatur und Bildende Kunst, Begründer etlicher Literaturformate in ZDF, 3sat und arte sowie Mitbegründer des Rheingau-Literatur-Festivals stellt im hpd Bücher vor, die nicht unbedingt Bestseller sind; es aber noch werden könnten.

Keith Jarrett in Frankreich (2003)

Das freie Spiel der musikalischen Kräfte

BONN. (hpd) Der Musikjournalist Wolfgang Sandner präsentiert mit seinem Buch "Keith Jarrett. Eine Biographie" eine Lebensbeschreibung des Jazz-Musikers, der insbesondere durch seine Piano-Solo-Konzerte bekannt geworden ist. Die Darstellung konzentriert sich anschaulich und kompetent auf das künstlerische Schaffen und Wirken, lässt dabei aber mitunter den Menschen hinter dem Musiker vergessen.

Auf einen Augenblick: Ben Becker

Auf einen Augenblick: Ben Becker

BERLIN. (hpd) Im Foyer des Friedrichstadt Palastes sind wir verabredet. Ben Becker, "einer der aufregendsten deutschsprachigen Schauspieler seiner Generation", feierte 2014 seinen 50. Geburtstag fernab der Familie. Am 25. April 2015 begleitete er seine älteste Tochter zur Jugendfeier und wird in der Festrede zu den Jugendlichen, ihren Familien und Freunden sprechen.

"Jeder glaubt zu wissen, was die Liebe sei"

BERLIN. (hpd) Im geflügelten Wort von der "vergeblichen Liebesmüh" schlägt sich unser kollektives Wissen nieder: Liebe gelingt trotz aller Bemühungen nur manchmal. Der Philosoph Michael Roes und der Psychoanalytiker Hinderk Emrich haben sich über die vielen Facetten der Liebe ausgetauscht, nicht nur über deren Vergeblichkeit.

Der Grottenolm im Nirvana

BERLIN. (hpd) Die Einsamkeit der Seegurke und das historisch verbürgte sprechende Automatentier des Erasmus Darwin, Großvater Charles Darwins, das nicht wie erwartet das Vaterunser, aber “Mama” sagen konnte, sind Sujets des Dichters Heinrich Detering in seinem Band “Wundertiere”, gerade im Wallenstein Verlag erschienen. Es sind kluge Gedichte, federleichte kleine Wortmaschinchen, die dem nachspüren, was Leben ist.

Unglauben

BERLIN. (hpd) Ein Sachbuch zu einem Thema appelliert vornehmlich an den Verstand des Lesers. Ein Roman transportiert seine Botschaft über das Denken und Handeln von Menschen und spricht damit auch das Mitempfinden des Lesers an. Es gibt inzwischen ungezählte religions- und kirchenkritische Bücher. Romane, die sich des Themas annehmen und an menschlichen Schicksalen die zerstörende Macht religiöser Zwangssysteme demonstrieren, sind noch nicht so verbreitet.