Astronomie

Stephen Hawking

"Wissenschaft wird gewinnen, weil sie funktioniert"

Am 8. Januar 2017 feiert Stephen Hawking seinen 75. Geburtstag. Das ist zugleich ein medizinischer Rekord, weil ihm Ärzte 1963 eine Lebenserwartung von lediglich zwei Jahren prognostizierten. Doch der britische Physiker und Bestsellerautor ist noch immer sehr aktiv – auch als Religionskritiker. Der hpd gratuliert dem britischen Wissenschaftler und veröffentlicht hier Auszüge aus den Büchern "Hawkings Kosmos" und "Einfach Hawking!" von Rüdiger Vaas. Der Wissenschaftsjournalist, Astronomie-Redakteur des Monatsmagazins bild der wissenschaft und Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung hat Hawking mehrfach persönlich gesprochen und vier populärwissenschaftliche Bücher über dessen Leben und faszinierenden Forschungen veröffentlicht.

"Alf"aus der gleichnamigen Fernsehserie

Wo sind die Außerirdischen?

In letzter Zeit mehren sich die Meldungen, dass erdähnliche Planeten in anderen Sonnensystemen gefunden wurden. Das nährt die Hoffnung, dass wir nicht allein im Kosmos sind. Es könnte sogar sein, dass es in unserer Galaxis nur so von intelligentem Leben wimmelt. Aber wenn das so sein sollte, stellt sich sofort die Frage, warum wir noch keinen Kontakt zu den Außerirdischen bekommen haben. Eine etwas nähere Betrachtung zeigt aber, dass wir uns da keine zu großen Hoffnungen machen sollten.

Kosmischer Todestanz

Gravitationswellen, die Zweite

HANNOVER. (mpg) Den Wissenschaftlern an den beiden amerikanischen LIGO-Detektoren sind erneut Gravitationswellen ins Netz gegangen. Das Signal war bereits am 26. Dezember 2015 aufgezeichnet worden. Es stammt von einem Paar verschmelzender schwarzer Löcher, die mit rund 14 und 8 Sonnenmassen kleiner sind als die am 14. September vergangenen Jahres entdeckten. Auch dieses Mal haben Forscher am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam und Hannover sowie der Leibniz Universität Hannover entscheidend zu dem Fund beigetragen.

Das versteckte Innenleben des Orionnebels

HEIDELBERG. (mpg) Im All kommen ständig Sonnen zur Welt. Häufig entstehen auch gleich ganze Sternhaufen auf einmal – und zwar in vergleichsweise kurzer Zeit. Um Letzteres zu erklären, schlagen Amelia Stutz und Andrew Gould vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg einen neuen Mechanismus vor. Dazu untersuchten die Forscher ein Gas- und Staubfilament, zu dem auch der bekannte Orionnebel gehört.

Aus zwei mach eins: Künstlerische Darstellung der Kollision zweier Schwarzer Löcher. Bei diesem Todestanz werden Gravitationswellen freigesetzt.

Zitternde Raumzeit: Kollidierende Schwarze Löcher bestätigen Einsteins Idee

BERLIN. (hpd) Vor 100 Jahren hatte Albert Einstein die Existenz von Gravitationswellen vorausgesagt, die er aus seinen Feldgleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie ableitete, die er ein Jahr zuvor formuliert hatte. Nun ist es dem amerikanischen LIGO-Detektor gelungen, diese Kräuselungen der Raumzeit erstmals direkt zu messen. Sie stammen von der Kollision zweier Schwarzer Löcher mit der Masse von 29 beziehungsweise 36 Sonnenmassen – aus einer Entfernung von rund 1,3 Milliarden Lichtjahren. Die Entdeckung eröffnet einen neuen Zugang zum Universum und ist ein Triumph für die Theoretische Physik und die Experimentalphysik gleichermaßen.

Heinz Oberhummer (2011)

"Ein außergewöhnlicher Mensch"

OBERWESEL. (gbs) Er war der Inbegriff des verrückten (Physik-) Professors: In der Nacht von Montag auf Dienstag starb GBS-Beirat Prof. Dr. Heinz Oberhummer, der nicht nur als Astrophysiker, sondern auch als Sachbuchautor und Kabarettist internationale Anerkennung gefunden hat. Ein Nachruf von Michael Schmidt-Salomon.

Albert Einstein, 1916

Einsteins Geniestreich als Jahrhundertwerk

TÜBINGEN. (hpd) Vor genau 100 Jahren reichte Albert Einstein einen kurzen Aufsatz "Die Feldgleichungen der Gravitation" bei den "Sitzungsberichten der Preußischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin" ein. Der Eingangsstempel des dreieinhalbseitigen Artikels an jenem 25. November 1915 markiert den eigentlichen Geburtstag der Allgemeinen Relativitätstheorie. Nach acht harten Jahren voller Irrungen und Wirrungen hatte Einstein sein Jahrhundertwerk damit zwar noch nicht ganz abgeschlossen, aber im Wesentlichen vollendet. 

Heinz Oberhummer (2011)

Prof. Dr. Heinz Oberhummer gestorben

BERLIN. (hpd) Heute wurde bekannt, dass der Professor für Theoretische Physik am Atominstitut der Technischen Universität Wien, Dr. Heinz Oberhummer, am gestrigen Dienstag in Wien verstorben ist. Oberhummer war der Allgemeinheit vor allem als Teil der "Science Busters" bekannt.

Vergleich Erde/Kepler 452b

Ein Tag auf Kepler-452b

BERLIN. (hpd) Das Kepler-Teleskop der US-Raumfahrtbehörde NASA hat ihn entdeckt: Kepler-452b. Der "größere und ältere Cousin der Erde" ist zwar 1.400 Lichtjahre entfernt, soll aber unserem Planet sehr nahe sein – er liegt in der bewohnbaren Zone nahe eines sonnenähnlichen Sterns, könnte also die Bedingungen für das Entstehen von Leben bieten. hpd-Gesellschaftskolumnist Carsten Pilger fragt sich, wie intelligentes Leben auf einem erdähnlichen Planeten aussähe.