Gleichberechtigung

Das Rote Rathaus zu Berlin

Werden Konfessionsfreie in Berlin benachteiligt? (1)

BERLIN. (hpd) Das Grundgesetz und die Berliner Landesverfassung ordnen an, dass Religionen und Weltanschauungen und religiöse und weltanschaulich gebundene Menschen gleich zu behandeln sind. Da auch die negative Religions- und Weltanschauungsfreiheit geschützt ist, sind auch Menschen, die keine Religion oder keine weltanschauliche Überzeugung haben, gleich zu behandeln. Niemand darf benachteiligt werden, weil er anstatt religiös weltanschaulich orientiert ist oder auch weil er keine religiöse oder philosophische Überzeugung hat.

Einsatzkräfte der Polizei räumen eine Sitzblockade

Vor dem Gesetz ist jeder gleich – oder doch nicht?

BERLIN. (hpd) Straftäter sollen unterschiedlich behandelt werden – abhängig davon, wer ihr Opfer war. So fordert es momentan wieder einmal die Deutsche Polizeigewerkschaft unter ihrem umtriebigen Vorsitzenden Rainer Wendt, der bekannt dafür ist, stets mehr Polizeistellen, mehr Überwachung und mehr Sicherheit zu fordern. Von Freiheitsrechten, Datenschutz oder Privatsphäre hat er dabei nur selten etwas gehört. Und auch dieses Mal bemüht er wieder reichlich Populismus, führt einseitig Statistiken an und beklagt das schwere Leben eines jeden deutschen Polizisten.

"Ja, ich will – gleiche Rechte!"

BERLIN. (hpd/hvd) "Menschen ohne religiöses Bekenntnis sind in der Bundesrepublik Deutschland bis heute Bürger zweiter Klasse. Nicht das erste Mal, aber besonders eindrücklich vor Augen geführt wurde uns dies vor kurzem bei den skandalösen Vorgängen um die Novellierung des ZDF-Staatsvertrages." Das sagte am Montag der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Frieder Otto Wolf, in Berlin anlässlich des Starts des Onlineportals zum Bericht "Gläserne Wände", der am 17. September 2015 erscheint.

Fußball

Frauen, die Männer trainieren? Na klar!

TRIER. (hpd) Die meisten Sportarten, die wir kennen, sind nahezu unumstrittene Männerdomänen. Sogar innerhalb der Frauenabteilungen bei Sportarten wie Fußball oder Handball ist es mehr Regel als Ausnahme, dass Männer Frauen trainieren. Doch wie wäre es mal umgekehrt?

Kiss-In

Unnatürlich normale Unterschiede

BERLIN (hpd) Christlich-konservative Politiker bemühen sich sehr, für Normalität und Unterschiede zu kämpfen. Auch für Frauke Petry (AfD) war das bei der letzten Sendung von Anne Will wichtig. Die "Homo-Ehe" sei eine Gleichmacherei und Homosexuelle seien ja nun mal anders und müssten vom Gesetz unterschiedlich behandelt werden.

Kampagnenlogo

"Frau Merkel, öffnen Sie die Ehe für alle!"

OBERWESEL. (hpd/gbs) Auf der Konferenz "Give Peace A Chance" in Köln haben Vertreter der Giordano-Bruno-Stiftung zusammen mit irischen Säkularisten den sensationellen Erfolg des Referendums zur Gleichstellung von homosexuellen und heterosexuellen Partnerschaften in der Ehe gefeiert. Der Lesben-und Schwulenverband Deutschland (LSVD) hat zusammen mit "Campact!" eine entsprechende Initiative für Deutschland gestartet. Die Giordano-Bruno-Stiftung unterstützt diese Kampagne ausdrücklich.

Keine Überarbeitung der Abgabenordnung

KONSTANZ. (hpd) Nicht erst seit der Aberkennung der Gemeinnützigkeit für den Verein “attac” wird die Diskussion um eine Änderung der Abgabenordnung offen geführt. Das zuständige Bundesministerium sieht allerdings keinen Handlungsbedarf, wie es auf eine Eingabe eines Petenten mitteilte.