Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA)

Wissenschaft ohne Ethik

Mit dem Versagen von Wissenschaft beschäftigt sich der Schwerpunkt der soeben erschienenen MIZ 4/25. Anhand von Beispielen wird veranschaulicht, was schiefgehen kann, wenn Wissenschaft ohne ethischen Rahmen betrieben wird oder die systemimmanenten Kontrollmechanismen nicht funktionieren. Außerdem wird eine groß angelegte Studie über europäischen Atheismus vorgestellt.

Interview mit einer KI zu Religions- und Weltanschauungsfreiheit

Was kommt heraus, wenn ein Chatbot gebeten wird, Fragen zu beantworten, die an eine real existierende Person gerichtet werden? Die MIZ hat, nachdem der Beauftragte des Bundes für Religions- und Weltanschauungsfreiheit ein Interview aus den gerne herangezogenen Termingründen abgesagt hatte, diesen Versuch unternommen und ChatGPT gefragt, was Thomas Rachel denn mutmaßlich geantwortet hätte, wenn er Zeit für das politische Magazin für Konfessionslose und Atheistinnen gehabt hätte.

Moderne Religionspolitik - Strategien für die Zukunft

Anfang des Jahres kam angesichts der neuen Offenheit des Zentralrats der Konfessionsfreien zur Union eine Debatte auf, wie eine moderne Religionspolitik aussehen könnte, die dazu führt, dass säkulare Interessen dauerhaft größere Berücksichtigung finden und die Privilegien der Religionsgemeinschaften verschwinden. MIZ hat daraufhin ein Dutzend Verbände angeschrieben und nach ihrer Einschätzung gefragt. Das neue Heft dokumentiert und kommentiert die Antworten.

IBKA wählte neuen Vorstand

Am vergangenen Wochenende vom 13. bis 14. September fand in Wolfratshausen die Mitgliederversammlung des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) statt. Neben der zukünftigen politischen Ausrichtung standen die Wahl des neuen Vorstands und der Regionalbeauftragten im Mittelpunkt.

Pädagogenverband fordert Einführung von flächendeckendem islamischen Religionsunterricht

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) fordert die bundesweite Einführung des islamischen Religionsunterrichts an deutschen Schulen. VBE-Bundesvorsitzender Gerhard Brand sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), dass alle religiösen Gruppen die Möglichkeit haben sollten, ihren Glauben im schulischen Rahmen zu reflektieren und fundierte Kenntnisse sowohl über die eigene Religion als auch über andere Glaubensrichtungen zu erwerben. Säkulare Verbände bevorzugen dafür einen anderen Ansatz.

bgeordnetenhaus von Berlin

Für den Erhalt des Berliner Neutralitätsgesetzes

Der Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) und die Berliner Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), die Evolutionären Humanisten Berlin-Brandenburg (ehbb), haben einen Offenen Brief zum Neutralitätsgesetz an die Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke im Berliner Abgeordnetenhaus geschrieben. Darin sprechen sie sich für den Erhalt dieses Gesetzes aus. Der hpd veröffentlicht den Offenen Brief im Wortlaut.

Ernüchternde Aussichten: Die Bundestagswahlprogramme

Kurz vor der Bundestagswahl gleicht das aktuelle Heft der MIZ die Aussagen der im Bundestag vertretenen Parteien mit der "Wunschliste" der säkularen Verbände ab. Dabei stellt sich heraus, dass für die nächste Legislaturperiode kaum Hoffnung auf Veränderungen besteht: Die Parteien befassen sich insgesamt deutlich weniger mit religionspolitischen Fragen als vor vier Jahren.

Das Podium

Wie stehen Parteien zu säkularen Themen?

Am vergangenen Donnerstag luden der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) und die Evolutionären Humanisten Berlin-Brandenburg (ehbb) Berliner Politiker ein, um über Themen zu reden, die für religionsfreie Menschen bei einer Wahlentscheidung von Belang sein könnten. Es wurde ein spannender Abend.