Wissenschaft

"Wo sitzt der Geist?": Debatten im virtuellen Raum

Seit Gründung des Instituts Kortizes 2017 gehört das jährliche Symposium zu den Highlights im Programm. Das Konzept: Ein langes Wochenende mit hochkarätigen Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung, die über Themen der Kognitions- und Neurowissenschaften diskutieren. Am übernächsten Wochenende, 13. bis 15. November, ist es wieder soweit – diesmal online.

Die Jupiter-Schleife 2020

Dass Planeten wie zum Beispiel Mars, Jupiter oder Saturn ihre Position gegen den Fixsternenhintergrund verändern, das heißt "wandern", ist seit der Antike bekannt und führte zu ihrem eingedeutschten Begriff "Wandelsterne". Auch dass sie im jährlichen Rhythmus für bestimmte Zeiten ihre Bewegungsrichtung vor dem Sternenhintergrund umkehren und für eine gewisse Zeit rückläufig werden (das heißt eine sogenannte Planetenschleife vollführen), ist ebenso lange bekannt. Aber wie ist eine solche Schleife zu erklären? Hans Trutnau gibt einen historischen und wissenschaftlichen Überblick.

Endorphine: Der Stoff, der Gemeinden zusammenhält

Endorphine sind körpereigene Stoffe, die Euphorie auslösen, Schmerzen lindern und dafür sorgen, dass Menschen sich miteinander verbunden fühlen. Der Körper schüttet sie unter verschiedenen Bedingungen aus, auch bei religiösen Ritualen. Kann das Gehirn jedoch keine Endorphine mehr verarbeiten, schwindet auch das Gefühl der Verbundenheit.

Bücher, die die Welt veränderten

"Bücher, die die Welt veränderten" präsentiert eine Jahrtausendreise durch die Naturwissenschaften; anhand 150 herausragender Werke veranschaulicht Brian Clegg die Entwicklung der Wissenschaft vom Altertum bis zur Neuzeit und bietet gleichzeitig eine umfassende Geschichte der naturwissenschaftlichen Literatur und ihrer Autoren.

Selbstverbrennung – ist das zu schroff?

Das hier besprochene Buch ist bereits vor fünf Jahren erschienen, hat aber nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Der Autor, Hans Joachim Schellnhuber, ist ausgewiesener Experte in Sachen Klima-(folgen)-Forschung, ist er doch der Gründungsdirektor des angesehenen Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Hans Trutnau gibt einen durchaus nicht unkritischen Überblick zu einem lesenswerten Werk.

Klimafaktor Landwirtschaft

Stickstoffdüngung heizt den Klimawandel an

Beim Klimaschutz wird ein wichtiger Aspekt bislang zu wenig berücksichtigt: Neben der Verbrennung fossiler Brennstoffe trägt auch die Landwirtschaft stark zur Emission von Treibhausgasen bei, unter anderem durch die Stickstoffdüngung. Durch sie erhöht sich die Konzentration von Lachgas in der Atmosphäre zunehmend und trägt damit zur Erderwärmung bei.

Eine gelbe Milbe durch ein Elektronenmikroskop

Wissenschaft ist wunderschön

Erfolgreiche populärwissenschaftliche Autoren beleuchten die Faszination wissenschaftlichen Fortschritts, indem sie neben wissenschaftlicher Betrachtungsweise auch die Perspektiven interessierter Laien einnehmen und mit vereinfachtem Fachvokabular Spannungsbögen erzeugen. Der junge promovierte Quantenphysiker und Wissenschaftspublizist Florian Aigner verfügt über diese Fähigkeit; im vorliegenden Buch vermittelt er – tiefgründig und humorvoll – wissenschaftliche Erkenntnisse und die Grundlagen wissenschaftlichen Denkens.