Frank Nicolai

Der Autor schreibt seit 2009 für den hpd. Er war von Oktober 2013 bis zum März 2025 Chefredakteur des Humanistischen Pressedienstes.

Artikel des Autoren

Grundschule

Mehrheit will Religionsunterricht abschaffen

Luxemburg machte es vor und schaffte mit dem Beginn des neuen Schuljahres den Religionsunterricht als reguläres Unterrichtsfach ab. Eine aktuelle Umfrage ergab jetzt, dass mehr als zwei Drittel der Deutschen das im eigenen Bildungssystem ebenfalls befürworten.

Nicht nur die Kirche verrichtet ehrenamtliche Arbeit

Auch in der Schweiz werden die Kirchen vom Staat kräftig alimentiert. Der hpd berichtete jüngst über das Ergebnis einer Umfrage, nach der eine verschwindende Minderheit im schweizerischen Bern die sozialen Angebote der Kirchen in Anspruch nimmt. Über diesen Widerspruch sprach der hpd mit Valentin Abgottspon und Jorgo Ananiadis von den Freidenkern.

Skeptiker 3/2016 erschienen

Das aktuelle Heft des "Skeptiker", der Vierteljahresschrift der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP), ist erschienen. Im aktuellen Heft wird darüber informiert, wie die Esoterik-Szene Organspenden verhindert und wie Gentechnik-Gegner den Entwicklungsländern schaden. Zudem werden die Psi-Tests der GWUP aus diesem Jahr vorgestellt.

Fröhliche Demo für Selbstbestimmung

Am vergangenen Samstag marschierten wieder einmal die selbsternannten "Lebensschützer" durch die Berliner Innenstadt. Ihnen stellten sich einige Gegendemonstrationen entgegen. Unter anderem auch die des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung.

Bettelndes Kind in Frankfurt/M.

Kinderarmut in Deutschland

Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung sollte die Gesellschaft und Politik alarmieren: Rund 2 Millionen Kinder und ihre Familien leben in Deutschland in Armut. Trotz der guten Wirtschaftslage wuchsen im Jahr 2015 bundesweit 14,7 Prozent der Kinder unter 18 Jahren in Familien auf, die Hartz IV beziehen. Im Vergleich zu 2011 ist das ein Anstieg um 0,4 Prozent.

50 Millionen Kinder auf der Flucht

Weltweit sind mehr als 50 Millionen Kinder auf der Flucht. Das ist die Kernaussage des heute veröffentlichten Reports "Uprooted" (Entwurzelt). Mehr als die Hälfte der Kinder – rund 28 Millionen – sind aufgrund von Kriegen und anderen gefährlichen Situationen auf der Flucht. Darin eingerechnet sind schätzungsweise 17 Millionen Kinder und Jugendliche, die innerhalb ihres eigenen Landes vertrieben wurden.

Grundschule

NRW-Innenministerium beendet Zusammenarbeit mit Ditib

Einen längst überfällig gewordenen Schritt hat der Innenminister von Nordrhein-Westfalen getan: Er hat die Kooperation mit der von der Türkei geleiteten Ditib (Union der Anstalt für Religion) beendet. Der Auslöser dafür war ein Comic der türkischen Religionsbehörde Diyanet, in dem der Märtyrertod verherrlicht wird. Ditib war Träger des Präventionsprogrammes "Wegweiser", mit dem Jugendliche vor dem Abdriften in den gewaltbereiten Salafismus geschützt werden sollen.