Inge Hüsgen

Die Autorin ist die Chefredakteurin des "Skeptiker", der Vierteljahreszeitschrift der GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) sowie Redakteurin beim Humanistischen Pressedienst.

Artikel der Autorin

Der GWUP-Prognosencheck 2020

Corona – wer konnte das schon voraussehen?

Tja, 2020 "hätte das Jahr der Hellseher werden können", resümiert der Mainzer Mathematiker Michael Kunkel, der seit beinahe 20 Jahren für die GWUP esoterische Vorhersagen sammelt und prüft, ob sie eingetroffen sind. Über hundert Prophezeiungen waren es heuer, aus Büchern, Youtube-Videos, Pressemeldungen, Blogs und Websites.

Dr. Rainer Rosenzweig

Klausurtagung des Koordinationsrats säkularer Organisationen (KORSO)

Die Stimme der Konfessionsfreien

Das säkulare Spektrum in Deutschland ist bunt, zusammengesetzt aus einer Vielzahl von Verbänden mit unterschiedlichen Zielen. Während etwa der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) Kitas und Sozialstationen betreibt, versteht sich die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) als Think Tank und wieder andere legen den Fokus auf ein ganz bestimmtes Angebot, etwa die Jugendweihe. Zusammengeschlossen haben sie sich 2008 im Koordinationsrat säkularer Organisationen in Deutschland (KORSO).

Das Symposium Kortizes 2020

Wo sitzt der Geist?

Hier das Gehirn, dort der Geist: Die meisten Menschen im Westen glauben, dass hinter Erleben und Empfinden mehr stecken muss als die grauen Masse in unserem Schädel. Dennoch: "Wenn man nicht weiß, wie man seine Kinder erziehen soll oder ob ein Straftäter ins Gefängnis gehört, fragt man einen Hirnforscher." Einen wie Prof. Dr. John-Dylan Haynes , den Eröffnungsredner des diesjährigen Symposiums Kortizes.

Prof. Wolf Singer

Interview

Wie intelligent ist die künstliche Intelligenz?

Prof. Wolf Singer ist emeritierter Direktor am Frankfurter Max-Planck-Institut für Hirnforschung und Gründungsdirektor des Ernst-Strüngmann-Institutes und des Frankfurt Institute for Advanced Studies. Darüber hinaus initiierte er die interdisziplinäre Konferenzreihe "Ernst-Strüngmann-Forum". Am Samstag, 14. November, wird Wolf Singer im Rahmen des heute beginnenden virtuellen Symposiums Kortizes über die Unterschiede zwischen natürlicher und künstlicher Intelligenz sprechen. Im Vorfeld hat sich Inge Hüsgen mit ihm unterhalten.

"Symposium Kortizes" findet online statt

"Wo sitzt der Geist?": Debatten im virtuellen Raum

Seit Gründung des Instituts Kortizes 2017 gehört das jährliche Symposium zu den Highlights im Programm. Das Konzept: Ein langes Wochenende mit hochkarätigen Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung, die über Themen der Kognitions- und Neurowissenschaften diskutieren. Am übernächsten Wochenende, 13. bis 15. November, ist es wieder soweit – diesmal online.

Mogelpackung: Homöopathie soll ins bayerische Gesundheitsministerium

Eines muss man der bayerischen Regierung lassen: Timing können sie. Bald beginnt die Nominierungsphase für das "Goldene Brett" 2020. Dann kann wieder jeder und jede Vorschläge einreichen, wer in diesem Jahr den Negativpreis für den "größten pseudowissenschaftlichen Unsinn" des Jahres erhalten soll. Bereits jetzt steht fest, dass es eine harte Konkurrenz geben wird. Wer in diesem Feld die Nase vorn haben will, muss schon Besonderes leisten.

Endorphine: Der Stoff, der Gemeinden zusammenhält

Endorphine sind körpereigene Stoffe, die Euphorie auslösen, Schmerzen lindern und dafür sorgen, dass Menschen sich miteinander verbunden fühlen. Der Körper schüttet sie unter verschiedenen Bedingungen aus, auch bei religiösen Ritualen. Kann das Gehirn jedoch keine Endorphine mehr verarbeiten, schwindet auch das Gefühl der Verbundenheit.

Islamistischer Terror

Den Verfolgten ein Gesicht geben

Sie wurden bedroht, angeklagt, gefoltert, ins Gefängnis gesteckt, ermordet oder hingerichtet. Als Aktivist*innen, Säkulare oder einfach, weil sie sich vom muslimischen Glauben gelöst hatten. Islamistische Machthaber wollten sie mundtot machen, doch nun berichten die "Ex-Muslims of North America (EXMNA)" deren individuelle Geschichten.

Kathedrale von Canterbury

Die Church of England und der Missbrauchsskandal

Ein Scheck für die Opfer und alles ist gut?

Es ist ein vernichtendes Zeugnis für die Church of England: Statt an der Aufklärung des Missbrauchsskandals mitzuwirken, biete sie im Gegenteil den Tätern aus ihren Reihen Schutz, heißt es in einem jetzt veröffentlichten Bericht der unabhängigen Einrichtung "Inquiry into Child Sexual Abuse" (IICSA).