Internationales

Erdogans Ermächtigungsgesetz

Der Weg zum Kalifat

Am 16. April wird über die Verfassungsänderung in der Türkei abgestimmt. In Deutschland lebende Türken dürfen ihre Stimme bereits seit dem 27. März bis 9. April abgeben.

Initiator des Abkommens nach wie vor überzeugt von der Schlüssigkeit des Konzepts

Ein Jahr Flüchtlingsdeal zwischen der EU und der Türkei (Teil 1)

Auf die Frage, wie Europa angemessen auf die großen Fluchtbewegungen der vergangenen Jahre reagieren kann, gibt es keine einfachen Lösungen – jedenfalls nicht, wenn man auch die (meist nicht vorhandene) Praxistauglichkeit berücksichtigt. Jede These sei nur etwas wert, solange sie beitrage, die Wirklichkeit besser zu verstehen, sagte Gerald Knaus, Politikberater und Vordenker des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei in einem Interview aus dem Jahr 2008. Gemessen an diesem selbst auferlegten Anspruch präsentiert auch heute noch zu einfache Antworten. Am 18. März gab er dem Deutschlandfunk ein Interview und zeigt sich von seinem Konzept nach wie vor überzeugt.

Unabsichtlich erotisch

Pornos statt Gebete

Das unabsichtliche Verbreiten von erotischem Material in Bild und Ton scheint unter Religiösen gerade en vogue zu sein. In kurzer Zeit ereigneten sich im Senegal und in der Türkei ungewöhnliche Zwischenfälle, die für Irritationen sorgten.

Faisal-Moschee in Islamabad

Pakistan: Soziale Medien sollen Blasphemie verbieten

In Pakistan ist Blasphemie ein heikles Thema. Nicht zuletzt, weil darauf die Todesstrafe steht. Blogger müssen um ihr Leben fürchten, denn gerade das Internet ist für die pakistanische Regierung ein Nährboden für Blasphemie. Aus diesem Grund plant diese nun, verstärkt gegen gotteslästerliche Inhalte in sozialen Medien vorzugehen. Allen voran: Facebook.

Der IS und der Staatszerfall – eine Analyse von Pierre-Jean Luizard

Der französische Historiker Pierre-Jean Luizard führt in "Die Falle des Kalifats. Der Islamische Staat oder die Rückkehr der Geschichte" den Erfolg der Organisation auf den Staatszerfall zurück. Auf engem Raum gelingt es dem Autor, diesen Kontext zu begründen und auch die Fehler westlicher Politik zu benennen, was nicht unbedingt neu und originell, aber beachtenswert und reflexionswürdig ist.

Raif Badawi

Saudi-Arabien

Raif Badawi soll Geldstrafe zahlen

Vor vier Jahren wurde der saudi-arabische Blogger Raif Badawi wegen "Beleidigung des Islam" zu 1.000 Stockhieben, zehn Jahren Haft und einer Geldstrafe von umgerechnet etwa 250.000 Euro verurteilt. Badawi wurde nun dazu aufgefordert, die Geldstrafe zu zahlen.

Konservativer Rollback im Namen des Laizismus

Gesinnungscharta für öffentlich geförderte Einrichtungen und Bürger

Die Abgeordneten des Verwaltungsbezirks Île de France haben eine "Regionale Charta für die republikanischen Werte und die Laizität" beschlossen, die sich sowohl auf Staatsbedienstete und öffentlich geförderte Einrichtungen als auch auf diejenigen, die deren Dienstleistungen in Anspruch nehmen, erstreckt. Die Verwaltungsvorschrift richtet sich gegen die religiöse Radikalisierung insbesondere von Muslimen, enthält jedoch keine Lösungsvorschläge für die Konfliktszenarien. Zudem stellt sie grundsätzliche Menschen- und Bürgerrechte infrage.