Kunst und Kultur

Wie christlich ist der Karneval?

DÜSSELDORF. (hpd) Tätä, tatää, tätääää, hier kommt die hpd-Meldung mit der Nummer 11111. Närrischer geht’s kaum, schließlich ist die Zahl 11 seit jeher die Lieblingszahl der Narren. Warum, weiß kein Mensch. Jedenfalls nicht genau. Eine Theorie besagt, dass sich die Jecken beim Feiern außerhalb der kirchlichen Normen begaben. Die 11 ist die Zahl der Sünde, denn sie überschreitet die Zahl der 10 Gebote. Womit die Fronten geklärt wären. Der lebensfrohe Karneval steht außerhalb der repressiven und humorfeindlichen Normen des Christentums.

Kinder fotografieren interberlinisch

BERLIN. (hpd/hvd) „Hingucker2“ - Eine Ausstellung mit Fotografien von Kindern aus den Berliner Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Schöneberg zeigt deren Entdeckungsreise in den jeweils anderen Berliner Bezirk – auch ein Austausch zwischen Ost und West.

Menschenwürde und die PID

KÖLN. (hpd) Die Diskussion um die PID nimmt leider in unserem Land immer stärker irrationale Züge an. Insbesondere religiös motivierte Menschen sehen in der PID einen Eingriff in das Werk Gottes, denn es findet dabei eine künstliche Selektion statt. Aber auch nichtreligiöse Menschen sehen hier zum Teil die Menschenwürde verletzt und befürchten damit den Einstieg in eine ausufernde Genmanipulation am menschlichen Erbgut.

Bischof Bünker empfängt Konfessionsfreie

WIEN. (hpd) Keine Einigung bei einstündigem Gespräch. Im Konflikt um den Ethikunterricht für Kinder, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, haben der evangelische Bischof Michael Bünker, Oberkirchenrat Prof. Mag. Karl Schiefermair und vier Vertreter des Zentralrates der Konfessionsfreien – Univ. Prof. Dr. Heinz Oberhummer, Dr. Erich Eder, Niko Alm und Philippe F. Lorre – das Gespräch gesucht.

Gut, Böse oder etwas ganz Anderes

BERLIN. (hpd) Am Freitag trafen in der URANIA Prof.Dr. Frieder Otto Wolf und Dr. Michael Schmidt-Salomon bei einer Podiumsdiskussion aufeinander, in der es darum gehen sollte, ob die Begriffe „Gut“ und „Böse“ in unserer Gesellschaft noch zeitgemäß und angemessen sind. Schmidt-Salomon vertritt in seinem gleichnamigen Buch die These, dass wir uns von diesen Begriffen trennen sollten. Wolf ist anderer Meinung.

Vernunft ist erfrischend

LONDON. (hpd) Warum Kulturrelativismus Grundrechte von Bürgerinnen ignoriert, IslamkritikerInnen über Rechtspopulisten aufgeklärt werden müssen und was hinter dem Begriff Ex-Muslime steckt. Ein Interview mit Maryam Namazie, Humanistin, Menschenrechtsaktvistin, Sprecherin der Ex-Muslime in England.

Erasmus und die Finanzen

Amsterdam. (hpd) Der Humanist Erasmus von Rotterdam (1466-1536) ist seit Kurzem im europäischen Geldverkehr unterwegs: Am Montag, den 24. Januar wurde die erste 2-Euro-Münze mit seinem Bild in den Niederlanden geschlagen. In diesem Jahr feiert sein bekanntestes Buch "Lob der Torheit" in der Tat seinen 500 jährigen Geburtstag.

Als gehöre eins zum anderen

BERLIN. (hpd) Missbrauch verjährt. Das gilt für die Täter. Für die Opfer gilt das nicht. Die Taten begleiten sie lebenslänglich. Es gibt etwa eine Dreiviertelmillion von ihnen. Von den Opfern. Jonathan Overfeld ist einer davon. Er brach das Schweigen. Eine Rezension zum Buch und Notizen eines Gesprächs darüber.

Klerikale Produktpiraterie

DEUTSCHLAND. (hpd) Es ist angebracht, das Schlagwort der „christlich-jüdischen Kultur“ Deutschlands in den Facetten genauer zu betrachten. Drei ausgewählte Beispiele zeigen, dass für manches behauptete „christliche Kulturgut“ dieser Anspruch sachlich falsch ist und diese Kunstwerke recht gewaltsam als „christlich“ inkorporiert wurden.