Kunst und Kultur

Notizen aus Wien

WIEN. (hpd) Auch ein Qualitätsradio wie Ö1 kann danebenhauen. In der Call-In-Sendung „Nachtquartier“ verbreitete eine christliche Fundamentalistin weitgehend ungehindert krude Thesen und Definitionen, u.a. über die angebliche Diskriminierung von Christen. Ein Kommentar von Christoph Baumgarten.

Stimmen zum Welthumanistentag

EUROPA. (hpd) Sommersonnenwende, Fête de la Musique und ein Feiertag der säkular und humanistisch denkenden Menschen: Für diese Dinge steht der 21. Juni in vielen Ländern. Heute ist es wieder so weit. Zum Welthumanistentag melden sich sieben Stimmen aus Deutschland und Europa zu Wort und geben Auskunft, welche Bedeutung der Tag aus ihrer Sicht besitzt.

Freispruch: Kunst gegen Krieg

MÜNCHEN. (hpd) Sind Antikriegsbilder jugendgefährdend? Eine Ausstellung wurde verboten, es erging ein Bußgeldbescheid. Das Amtsgericht München befand nun: Antikriegsbilder sind keine Ordnungswidrigkeit, denn die Grundrechte der Meinungsfreiheit und der Freiheit der Kunst sind geschützte Rechtsgüter.

Laizismus oder „offene Religionspolitik“?

POTSDAM. (hpd) Das Thema des Verhältnisses von Staat und Kirche in Deutschland wurde diese Woche auch bei der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung diskutiert, wobei gleich eingangs deutlich wurde, dass die Stiftung sich in Fragen der Laizität in Deutschland eindeutig positioniert und klar „Nein!“ sagt.

„Das Unvermeidliche ignoriert der Mensch gern“

ZÜRICH. (hpd) Am Mittwoch beginnt in Zürich der alle zwei Jahre stattfindende Kongress des Weltverbands für Sterbehilfeorganisationen The World Federation of Right-to-Die Societies. Im Interview spricht Bernhard Sutter, Vizepräsident des Schweizer Vereins EXIT, über die politische Lage in Deutschland aus Schweizer Perspektive und die Frage, ob Sterbehilfe ein Tabu ist.

Interessante Gespräche mit dem Publikum

MÜNCHEN. (hpd) Corso Leopold in München – das große, traditionsreiche Straßenfest in München am vergangenen Wochenende. Der lange Boulevard wurde über zwei Kilometer zur autofreien Flaniermeile umfunktioniert. Zelte, Stände, Spielflächen und natürlich Musik, Essen und Trinken; mittendrin der unübersehbare Stand der gbs-Regionalgruppe, flankiert vom Stand der „Galerie der Religionskritik“.

AHA! Comedy

(hpd) Wer den Humor zum Beruf gemacht hat, muss sich immer wieder kritisch mit Themen beschäftigen, die für die Gesellschaft, für das Publikum relevant sind, muss in bekannten Themen neue Aspekte finden, um Menschen zum Lachen zu bringen und ihnen durch überraschende Wendungen die Augen zu öffnen. Vielleicht liegt es daran, dass man unter Comedians viele Atheisten und Agnostiker findet?

Ein neues säkulares Selbstbewusstsein

OBERWESEL. (hpd/gbs) Gleich vier große Veranstaltungsreihen innerhalb von vier Wochen: Nie zuvor waren Humanisten, Atheisten, Agnostiker, Skeptiker in Deutschland so aktiv – ein Ausdruck des gestiegenen Selbstbewusstseins der säkularen Szene. Dies fiel erfreulicherweise auch dem SPIEGEL auf. Ein Kommentar von Michael Schmidt-Salomon.

Der gute Wilde aus der Steinzeit

BERLIN. (hpd) Was geschähe, wenn ein Neanderthaler unter uns lebte? Wie würden wir ihn aufnehmen? Wie würde er sich fühlen? Sibylle Knauss hat mit diesen Fragen im Hintergrund den Plot für einen Roman entwickelt. „Fremdling“ ist eine literarische Versuchsanordnung und die Geschichte einer mittlerweile - fast - möglichen Grenzüberschreitung.