Daniela Wakonigg

Die Autorin ist studierte Philosophin, Theologin und Germanistin. Sie lebt in Münster (Westf.) und arbeitet als freie Autorin und Journalistin für Hörfunk- und Print-Medien. Sie ist u. a. Redakteurin der Zeitschrift MIZ und war von 2016 bis Anfang 2024 stellvertretende Chefredakteurin des hpd.

Artikel der Autorin

Tomate

Glosse

Tomaten – von unten betrachtet

Im bayerischen Neuburg an der Donau hat eine junge Frau auf dem Grab ihrer Großeltern Tomaten angepflanzt, weil diese zu Lebzeiten Tomaten liebten. Eine CSU-Stadträtin ist darüber so empört, dass sie nun jeglichen Anbau von Gemüse auf den städtischen Friedhöfen untersagen lassen will.

Kind Schule

Großbritannien

Religiöse Schulen im Aufwind

Die neue britische Premierministerin Theresa May plant eine Schulreform, die es unter anderem Schulen in religiöser Trägerschaft ermöglichen soll, 100% ihrer Schüler nach dem Glauben auszuwählen. Bislang lag dieser Anteil bei maximal 50%.

Roald Dahl BFG-Big Friendly Giant

Zum 100. Geburtstag des britischen Autors Roald Dahl

Gegen Gott und die Masern

Erst vor Kurzem flackerte Spielbergs Verfilmung von Roald Dahls Kinderbuch "BFG-Big Friendly Giant" über die Kinoleinwände. Ein Buch, das der berühmte britische Autor seiner Tochter Olivia gewidmet hat. Mit sieben Jahren starb sie an den Folgen einer Masernerkrankung. Ein Erlebnis, das Dahl zu einem bedeutenden öffentlichen Fürsprecher für Impfungen machte – und zu einem großen Zweifler an der Existenz Gottes. Heute wäre Roald Dahl 100 Jahre alt geworden.

Kirchensteuer

Rechtsanwältin Dr. Jacqueline Neumann im Interview

"Kirchgeld bei Doppelverdienern ist verfassungswidrig"

Die Kirchen in Deutschland sind dafür bekannt, dass sie kreative Wege beschreiten, um ihre Einnahmen zu steigern. Bekanntschaft mit einer speziellen Form der Kreativität machte jüngst auch eine muslimische Unternehmerin. Die Muslima soll der evangelischen Kirche Geld zahlen, weil ihr Mann dort Mitglied ist. hpd-Redakteurin Daniela Wakonigg sprach mit Rechtsanwältin Dr. Jacqueline Neumann über die unfreiwillige Kirchenfinanzierung durch Nicht-Kirchenmitglieder, ihren aktuellen Fall und "das besondere Kirchgeld".

Gipfelkreuz

Bayern: Unbekannter fällt Gipfelkreuze

Gipfelkreuz-Dämmerung

In den vergangenen Monaten fällte ein Unbekannter im Süden Bayerns mehrere Gipfelkreuze. Die Suche nach dem Täter verläuft ebenso skurril wie das eilige Bemühen um Ersatz-Kreuze. Am letzten Tatort haben nun offenbar Rechtsextreme ein neues Gipfelkreuz errichtet.

Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters erstattet Anzeige wegen Prozessbetrugs

Spaghettimonster geht in die Offensive

Die berühmten Nudelmessehinweisschilder von Templin beschäftigen Medien, Verwaltung, Politik und Justiz bereits seit 2014. Zuletzt hatte am 6. April dieses Jahres eine Verhandlung vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) stattgefunden, in der die Klage der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e.V. (KdFSMD) auf Duldung der Aufstellung von Nudelmessehinweisschildern abgewiesen wurde.  Die KdFSMD hat gegen das Urteil des Landgerichts Berufung eingelegt und Strafanzeige wegen des Verdachts auf versuchten Prozessbetrug erstattet.

Norwegische Kirche

Norwegen

Norwegische Kirche erlebt Exodus

In nur vier Tagen verlor die evangelisch-lutherische Kirche Norwegens 15.000 Mitglieder. Verantwortlich dafür ist kein Finanz- oder Missbrauchsskandal, sondern die Einführung eines neuen Online-Registrierungssystems, das der Bevölkerung auf einfache Weise ermöglicht, sich für oder gegen die Mitgliedschaft in der Kirche zu entscheiden.

Achtung

Glosse

Die Strafe Gottes

Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll, wenn man sie erlebt: Tiefreligiöse Menschen, die sich ihr Bild Gottes nach den eigenen Vorstellungen formen und dabei nicht einmal merken, dass sie es tun. Strafe Gottes oder spirituelle Prüfung – das liegt im Auge des Betrachters.

Let Iranian Women enter their stadiums

Brasilien

Olympia und das Kopftuch

Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro zeigen, dass die Zahl der verschleierten Frauen im internationalen Sport ansteigt. Erstaunlicherweise nimmt bei Sportgroßereignissen kaum jemand die Kopftücher als das wahr, was sie sind: politische Statements.