Frank Nicolai

Der Autor schreibt seit 2009 für den hpd. Er war von Oktober 2013 bis zum März 2025 Chefredakteur des Humanistischen Pressedienstes.

Artikel des Autoren

Dresden, Dezember 2014

Von schwimmenden Vögeln, fliegenden Fischen und Sachsens Flüchtlingshilfe

BERLIN. (hpd) Der CDU-Politiker Marian Wendt geriet durch einen sehr schrägen Vergleich in die Schlagzeilen. In einem Interview mit der WELT gab er kund, dass eine gleichgeschlechtliche Ehe nicht nötig sei. Er erklärte "den natürlichen Gang der Zeugung: 'Der Fisch kann nicht fliegen, der Vogel nicht schwimmen. Und auch wenn der Fisch es will, er wird niemals fliegen können.'" Doch wenn man genauer hinschaut, wird es noch unappetitlicher.

Seine Solidarität zeigte der BfG Regensburg, der die Rundfunkgebühren grundsätzlich ablehnt.

Das Fliegende Spaghettimonster, Rundfunkgebühren und Strassenschilder

Ungerechte Privilegien für christliche Religionsgemeinschaften

BERLIN. (hpd) Das Fliegende Spaghettimonster dient derzeit in zwei Gerichtsverfahren als Lackmustest für die Privilegierung der beiden christlichen Kirchen in Deutschland. In München klagte der Vorsitzende des Bundes für Geistesfreiheit (BfG) um die Anerkennung einer "Betriebsstätte für gottesdienstliche Zwecke" - in Potsdam die "Kirche des Fliegende Spaghettimonsters" darum, Hinweisschilder für den Gottesdienst in Templin an eigenen Masten aufhängen zu dürfen.

Michael Wladarsch

Interview mit dem Kläger

Muss das Spaghettimonster GEZ bezahlen?

BERLIN/MÜNCHEN. (hpd) Am morgigen Mittwoch muss das Münchner Verwaltungsgericht klären, ob es eine höhere Instanz gibt, welche die Richtige ist und wie man ihr standesgemäß dient, um Gebühren zu sparen. Der Münchner Michael Wladarsch (BfG) hat gegen die Gebührenabteilung des Bayerischen Rundfunks (BR) geklagt und beruft sich dabei unter anderem auch auf das Fliegende Spaghettimonster.

Der Plenarsaal des Schleswig-Holsteinischen Landtages

Volksinitiative hat 42.000 Unterschriften übergeben

Warum die Gottesfrage in die Kirchen gehört und nicht in die Verfassung

KIEL. (hpd) Die Volksinitiative "für einen Gottesbezug in Schleswig-Holsteins Landesverfassung" hat rund 42.000 Unterschriften gesammelt. Damit sind mehr als doppelt so viele Stimmen wie notwendig zusammengekommen. Für den Abgeordnete der Piratenpartei im Kieler Landtag, Patrick Breyer, bleibt Religion trotzdem Privatsache.

Screenshot der Webseite mit Karikaturen aus "Charlie Hebdo"

Museen für Satire

BERLIN. (hpd) Nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo, bei dem zwölf Menschen starben, stehen Karikatur und Satire plötzlich im Fokus einer sehr viel breiteren Öffentlichkeit. Als Reaktion auf die Ereignisse in Paris haben sich vier führende Institutionen in den Bereichen Cartoon und Karikatur im deutschsprachigen Raum für eine Online-Präsentation zusammengeschlossen.

Rezension

Politik ohne Gott

BERLIN. (hpd) Das schmale Bändchen lag schon geraume Zeit in der Redaktion, dabei - so stellte sich heraus - ist es überaus lesenswert. Auch wenn es dem fachlich Interessierten nicht viel Neues bieten mag, versammelt es deutschsprachige Autoren und Fachleute, die sich teilweise schon seit Jahrzehnten mit dem Thema beschäftigen.

Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS)

Neues Heft der HLS erschienen

BERLIN. (hpd) Das aktuelle Heft der Zeitschrift "Humanes Leben Humanes Sterben" (HLS) thematisiert in besonderem Maße die aktuelle Debatte um die Sterbehilfe. Darüber hinaus befasst sich das Heft mit "Sucht im Alter" und berichtet von Aktionen und Veranstaltungen der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS).

Verantwortung für den mentalen und kulturellen Raum

BERLIN. (hpd) Das Internet bietet viele Möglichkeiten. Es kann dazu dienen, dass Gesellschaften demokratischer werden. Es ist aber auch der Ort, an dem so Mancher seine Stammtischparolen hinterläßt. Mit diesen beiden Seiten der Medaille befasst sich der Autor Carlo Strenger in einem jüngst veröffentlichten Beitrag.