Inge Hüsgen

Die Autorin ist die Chefredakteurin des "Skeptiker", der Vierteljahreszeitschrift der GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) sowie Redakteurin beim Humanistischen Pressedienst.

Artikel der Autorin

Skeptiker 3/2021 erschienen

DNA-Numerolgie und alte Weisheit

Das alte Ägypten als Fundgrube für den Esoterikmarkt, ein ungewöhnliches Zahlenspiel mit der DNA und ein Ausblick auf das neue Buch, das der Physiker Holm Hümmler gemeinsam mit der Psychologin Ulrike Schiesser verfasst hat: Dies und vieles mehr ist in der aktuellen Ausgabe des Skeptiker zu finden. Die Zeitschrift der GWUP e. V. ist ab sofort als Print oder e-Paper erhältlich.

Dr. Rainer Rosenzweig

Interview mit Dr. Rainer Rosenzweig, Vorsitzender des KORSO (zukünftig: Zentralrat der Konfessionsfreien)

Jetzt sind auch die Konfessionsfreien mit einem Zentralrat am Start

Am vergangenen Wochenende tagte der Koordinierungsrat säkularer Organisationen (KORSO). Dabei wurde nicht nur eine umfassende Satzungsreform beschlossen sondern auch, dass die Organisation zukünftig als Zentralrat der Konfessionsfreien auftreten wird. Der hpd sprach mit Dr. Rainer Rosenzweig über die Zukunft der Organisation.

"Schwangerschaftsabbrüche sind Gesundheitsversorgung"

San Marino stimmt über das Abtreibungsverbot ab

Der Kleinstaat San Marino gehört zu den wenigen Ländern Europas mit einem strikten Abtreibungsverbot. Das Gesetz gilt unverändert seit 1865, doch bald könnte Schluss damit sein: Am kommenden Sonntag entscheiden die 33.000 Wahlberechtigten in einem Referendum, ob der Schwangerschaftsabbruch künftig bis zur 12. Woche legal wird. In Ausnahmefällen, wenn eine Fortführung der Schwangerschaft das Leben der Mutter gefährden würde, soll auch ein späterer Abbruch erlaubt sein.

John-Harvard-Statue

Buchautor Greg Epstein ist neuer "Chief Chaplain" der Elite-Uni

Ein humanistischer Seelsorger in Harvard

Zum ersten Mal in der fast 400-jährigen Geschichte der Harvard University leitet ein säkularer Humanist die seelsorgerischen Aktivitäten der amerikanischen Elite-Uni. Greg Epstein, der durch sein Buch "Good without God" ein breites Publikum mit säkularen Ideen bekannt machte, wurde im vergangenen Monat zum Präsidenten der Chaplains auf dem Campus gewählt.

Die SkepKon 2021

Skepsis in Zeiten der Wissenschaftsfeindlichkeit

Sie erproben Strategien im Umgang mit Wissenschaftsleugnern, erforschen durch Netzwerkanalyse den verhängnisvollen Weg vom Esoterik-Fan zum Verschwörungsgläubigen oder nehmen eine seltsame Homöopathiestudie auseinander: Skeptische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten stellten auf der GWUP-Konferenz "SkepKon" am vergangenen Wochenende ihre Themen vor. Zum ersten Mal fand die größte deutschsprachige Jahreskonferenz für skeptisches Denken online statt; rund 400 Teilnehmende verfolgten die Vorträge live am Bildschirm und nutzten die Gelegenheit zum Mitdiskutieren.

Jungen und Mädchen lernten zuletzt gemeinsam in Afghanistan

Frauenrechtlerinnen appellieren: Taliban nicht als Regierung anerkennen

"Afghanistan braucht eine säkulare Regierung"

Nach der Machtübernahme der Taliban müssen viele Menschen in Afghanistan um ihr Leben fürchten. Säkulare und Homosexuelle werden mit dem Tod bedroht, Mädchen und Frauen von Schule, Beruf und Universität verbannt, sonst drohen ihnen barbarische Strafen. Sie sind die ersten Opfer der Islamisten, beklagt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

Neue Wege gegen die Desinformation im Netz

Wie kann Impfkommunikation gelingen?

Corona und kein Ende: 11.561 Neuinfektionen meldeten die Gesundheitsämter am Mittwoch, die bundesweite 7-Tage-Inzidenz lag gestern bei 61,3. Um die vierte Welle doch noch zu brechen, müssten laut Robert Koch-Institut mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen und mehr als 90 Prozent der Menschen über 60 geimpft sein. Doch von diesen Quoten ist Deutschland noch weit entfernt. Aktuell verfügen nur 49.408.641 Menschen in Deutschland über eine vollständige Corona-Impfung (Stand: 25. August 2021). Das sind gerade einmal 59,4 Prozent der Gesamtbevölkerung. Was kann man also tun?

Die Sieger des Wettbewerbs von INH und GWUP

Wenn Studierende eine Homöopathie-Studie zerlegen

Es sieht finster aus für die Quatsch-Medizin. Verzweifelt klammert sich die Homöopathie-Lobby an jeden Strohhalm, während der Blick rüber nach Großbritannien sie erschaudern lässt. Auch der akademische Nachwuchs steht der überholten Heilslehre zunehmend kritisch gegenüber. Wie gut Studierende die Schwachstellen selbst in einer scheinbar makellosen Studie erkennen, zeigen die Ergebnisse eines ersten Wettbewerbs, den das Informationsnetzwerk Homöopathie (INH) gemeinsam mit der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) ausgeschrieben hat.